Hausverwaltung verweigert Einbau der Einbauküche

9 Antworten

Das ist keine bauliche Veränderung solange du keine Leitungen oder Steckdosen verlegst oder tatsächlich was am Bau veränderst (z.B. wenn du ein Fenster zumauerst). Sprich mal mit einem anderen Mitarbeiter der Hausverwaltung und verlang ggf. eine schriftliche Begründung. Eine Genehmigung brauchst du aber in jedem Fall nicht.

Das mit dem anderen Mitarbeiter wäre gut, aber ich habe mit der Chefin selbst hin und her geschrieben.

doch es ist eine Bauliche Veränderung wenn bereits eine EBK verbaut ist. siehe mein link

In der Regel ist es so: Im Mietvertrag der Hausverwaltung steht, das die Küche mit einer Spühle und einen (Heiz) Herd ausgestattet ist, und diese such beim Auszug sus der Wohnung wieder so zu Übergeben ist. Wenn du dir eine Einbauküche Einbaust, dann hast du zwei Möglichkeiten. Endweder du lässt Sie Kostenlos drinn, oder du Überlässt Sie gegen einen Unkostenbetrag denn Nachmieter - wenn du Ihn kennst - oder du nimmst Sie mit, und dafür brauchst du ja nur eine neue Platte. Und den Herd sowie die Spühle musst du Selbstverständlich im Keller Einlagern, und beim Auszug wieder Installieren.

Da eine Einbauküche fest mit dem Gebäude verbunden wird, ist das tatsächlich genehmigungspflichtig. Verhindern kann die Hausverwaltung den Einbau aber trotzdem nicht.

Nur musst du beim Auszug den ursprünglichen Zustand wieder herstellen. Natürlich auf deine Kosten.

ich glaube die Hausverwaltung spinnt! Klar kannst du die Küche einbauen und wenn du mal ausziehst dann baust du sie wieder ab. Der Herd und die Spüle müßten aus der Miete rausgenommen werden, wenn du eigene Geräte hast. Die muß die Hausverwaltung dann abholen lassen.

Wenn Herd und Spüle zur Miete gehören, hat der Mieter diese sorgfätig einzulagern und beim Auszug wieder ordnungsgemäß zu installieren. Keineswegs kann er deswegen etwas von der Miete kürzen.

Lektüre

http://www.mietrechtslexikon.de/a1lexikon2/e1/einbaukueche.htm


Der Mieter darf die Wohnung grundsätzlich mit allen Einrichtungen ausstatten, die dem normalen Wohnen dienen. Der Vermieter darf dies nicht verbieten, solange sich die Maßnahme im Rahmen des üblichen Gebrauchs hält ( LG Essen WM 87, 257). Der Einbau einer Einbauküche ist grundsätzlich zulässig. Sofern der Mieter jedoch einen Mauerdurchbruch für die Dunstabzugshaube anbringen will, muss die Zustimmung des Vermieters vorliegen, da dies als ein erheblicher Eingriff in die Gebäudesubstanz anzusehen ist.

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