Hausverkauf, privat oder Makler?

14 Antworten

Die Diskussion um die Bezahlung der Maklercourtage bezieht sich einzig und allein auf die VERMIETUNG. GÜLTIG ist es bisher immer noch NICHT !!! Und ob es wirklich gültig wird, ist dennoch fraglich.

Beim Kauf ist es weiterhin abhängig von der eigenen Verhandlung bzw. Region. (in manchen Gegenden zahlt überwiegend der Verkäufer, in anderen, oft gefragte Ballungsraumgebiete, eher komplett der Käufer.

Es wird viel darüber gesprochen, dass der Makler einfach "zu teuer" ist.

Meist ist es in der Realität allerdings so, wie bereits geschrieben wurde: Der Verkäufer nimmt "irgendeinen" Preis, den er meint, richtig zu finden, setzt seine Investitionen oben drauf + Zinsen, die er in den Jahren bezahlt hat, ggf. addiert er sogar die "Maklercourtage" und glaubt dann den richtigen Preis zu haben.

Meist mit dem Ergebnis, dass seine Immobilie "wie Sauerbier" angeboten wird u. nach einiger Zeit selbst grundsätzlich Interessierte skeptisch werden, denn andernfalls (wenn die Immobilie ja soooo gut wäre), dann wäre sie ja schon verkauft.

Ein Makler, der die Immobilie realistisch eingeschätzt hat und damit Preis / Leistung stimmt, verschafft dem Verkäufer nicht nur zeitnah solvente u. brauchbare Kaufinteressenten, sondern der KÄUFER spart sogar!

Es fehlt nämlich vielen auch ein gewisses Verhandlungsgeschick und ist erst mal der Verkäufer "sauer" auf den Interessenten, wird auch das Traumhaus dann oft eher an einen anderen verkauft.

Und die meisten Banken bewerten selbst eine Immobilie u. finanzieren eben auch nur einen realistischen Marktwert. (für den Fall, dass die Bank die Immobilie später in der Zwangsversteigerung selbst verkaufen müsste) ODER verlangen deutlich höheres Eigenkapital.

das kannst du sehen, wie du möchtest. Manche Inbteressenten kaufen lieber ohne Makler, weil sie dadurch die Maklergebühr sparen, andere wiederum sehen in dem Makler jemanden, der den Preis realistisch geschätzt hat. Versuche es doch erst einmal ohne Makler. Einen solchen kannst du immer noch später beauftragen.

Immobilien die zu lange am Markt sind, stoßen auf Skepzis bei den Interessenten. Wenn ein Produkt zu lange angeboten wird, steigert das nicht die Wertigkeit. Ein eventueller Makler wird es dann ungleich schwieriger haben, die Immobilie noch zu einem "guten" Preis verkaufen zu können.

Man spricht davon, dass die Immobilie am Markt "verbrannt" ist.

ein makler nimmt dir alle formalitäten ab, setzt deine immobilie in verschiedene onlineportale, was dich selbst ein vermögen kosten würde. ein guter makler prüft zudem die interessenten vor einer besichtigung, um besichtigungstouristen fernzuhalten. schwierig ist es, einen guten makler zu finden. viele makler haben keine ausbildung oder eine fachfremde ausbildung und kennen sich nur wenig aus.. ich würde einen empfehlen, der architekt oder bauingenieur ist. und er soll seine provision in den kaufpreis einrechnen, dann könnt ihr die bude provisionsfrei anbieten, das sieht für den käufer dann beser aus.

Unsere Erfahrung mit Maklern ist nicht gut. Wir haben mit 2 verschiedenen Typen Erfahrung gemacht:

  1. Aggressiv vermarktender Makler: Klingt zunächst gut. Aber sein Ziel ist der "schnelle Deal". Und der gelingt am besten, wenn der Verkaufspreis möglichst tief angesetzt wird. Sein einziges Ziel ist: Umsatz pro Jahr.

  2. Angestellter Makler: Hat geringeres Eigeninteresse. Berät bei der Preisfindung objektiver. Aber ist beim Verkauf nicht engagiert. Z.B. möchte Samstags keine Besichtigungstermine etc.

TIPP: Wenn man einen Makler nimmt ...

1) Im Vertrag sollte man aufnehmen lassen, dass der Makler regelmäßig über alle seine Kontakte mit Interessenten oder Aktivitäten Bericht erstattet. Das vermeidet den "taktierenden" Makler, bei dem man nie weiß, wie viele Interessenten gerade wirklich da sind.

2) Hinweismakler müssen streng genommen nur einen "Hinweis" geben, also einem Interessenten die Adresse geben. Das kann zu Problemen führen, wenn man zuerst mit einem Makler verkauft und danach beschließt, es doch ohne Makler zu versuchen. Daher genau auf den Vertragstext achten (auch die AGBs lesen!).

Du kannst ja erst mal versuchen dein Haus privat zu verkaufen. Denn die meisten Käufer versuchen die Maklergebühren zu umgehen, da es nicht wenig ist und den meisten auch das Geld dafür fehlt. Ich persönlich würde auch ein Objekt bevorzugen, wo ich nicht noch mal um die 10.000 drauf zahlen muss.

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