hausmüll - schwarze tonne, wie wird abgerechnet

5 Antworten

das ist von Landkreis und von Stadt zu Stadt verschieden. Bei uns "Hinterwäldner" ist es noch einfach: jährliche Grundgebühr nach Größe der Tonne bezahlen, alle 14 Tage Leerung. Die Gemeinde nebenan zahlt die gleiche Grundgebühr, darin sind aber lediglich 9 mal Leerung im Jahr drin. Wer öfters rausstellt bekommt am Jahresende eine Rechnung (geht auch über Chip). Bei der nächsten Gemeinde geht es über das Gewicht. Auf diese Methode werden nach und nach alle Städte und Gemeinden umstellen, weil sie dabei am meisten verdienen können (lt.einem Bericht unserer Tageszeitung).

Das kommt aus das Entsorgungsunternehmen bzw. den Landkreis an. Bei uns (Land Brandeburg, LOS) je Leerung. 120-l-Tonne 3,07 €, 240-l-Tonne 6,14 €

Hallöle, also ich glaub, das ist überall unterschiedlich. Da musst Du Dich erst mal schlau machen bei der Stadtverwaltung oder im Landratsamt. Wir im Landkreis Bayreuth bezahlen pro 120 l im Quartal 77 eus. Ich kenne es aber auch nach Gewicht oder aber nach Häufigkeit der Entleerung. Bei uns fährt tournusmäßig alle 14 Tage mal Rest bzw. dann Biomüll. Die Geb. für den Biomüll sollten aber schon dabei sein. So ist es zumindest bei uns. lg sabine

Der Müllwagen, so in unserem Landkreis, besitzt eine Wiegeanlage am Hebearm. Der Wagen greift sich die Tonne, hebt sie von dem Boden etwas ab, legt eine kurze "Denkpause" ein, wiegt, dann kippt sie in dem Container. Im Führerhaus ist eine große Anzeige, die Zeigt anhand des Magnetstreifens den Kunden an, das Gewicht nach dem Wiegen. Evtl. Anzahl der Leerungen - denn es ist ja rein rechnerisch nur eine Leerung im Monat bestandteil des Vertrages. Kompliziert, gell, das ist aber so in unsere durchorganisierte Gesellschaft.

Ist verschieden...bei uns wird pro Leerung bezahlt egal wieviel es wiegt. Bei meiner Schwester geht es nach Gewicht und jede Tonne hat nen Chip und beim hochheben wird sie vom Müllwagen gewogen.

Stimmt. Bei uns wird auch nach Leerungen bezahlt (+ Grundgebühr). Der Endpreis wird dann durch die Menge der Mieter anteilig errechnet.

Meine Nachbarn trennen den Müll nicht und werfen Unmengen Lebensmittel weg?

Ich lebe in einem 3 Parteien Haus. Bei uns gibt es eine gemeinschaftliche schwarze Tonne (Leerung 1x im Monat) für den Restmüll und eine gemeinschaftliche blaue Tonne für den Papiermüll und eben den Gelben Sack. (2x im Monat). Die eine Partei ist der Hauseigentümer, oft über Monate verreist und macht daher keinen/kaum Müll. Die weitere bin ich (3 Personen Haushalt). Die dritte sind meine Nachbarn (4 Personen Haushalt mit mehreren Haustieren) und da ist das Problem. Sie trennen einfach gar nichts und werfen massig Lebensmittel weg. In die schwarze Tonne werden Plastikverpackungen und Papier geworfen, Katzenstreu wird wohl direkt aus dem Katzenklo in die Tonne gekippt (stinkt bestialisch im Sommer), oft liegt da auch mal ein halbes Kilo verschimmeltes Brot drin (mensch, warum friert ihr das denn nicht vorher ein?).. in die Gelben Säcke werfen sie ebenso Essenreste und Papier, in die Papiertonne werfen sie ihre Kartons vom Katzenstreu ohne die vorher klein zu machen, da ist die Tonne dann relativ schnell voll.. noch schlimmer bei der Restmülltonne. Die wurde vor einer Woche geleert und ist nun schon wieder zu 80% voll. Was mich zwingt, unseren Müll auf das Geringste zu halten, was ja an sich nicht schlecht ist, ich werfe quasi GAR keine Lebensmittel mehr weg, den Löwenanteil des Mülls machen nur noch die Windeln meines jüngeren Kindes aus (der langfristig gesehen auch verschwinden wird). Es stimmt mich traurig, wieviel Lebensmittel meine Nachbarn wegwerfen und das nichts getrennt wird. Ich möchte aber nicht belehrend rüber kommen. Im Sommer hatte ich meine Nachbarin vorsichtig darauf angesprochen, weil die Tonne voller Maden war und auch die Thematik mit dem Mülltrennung. Obwohl ich ein eher gutes Verhältnis zu ihr habe war sie nicht so begeistert. Sie meinte, da könne sie nix für, was ihre Kinder in den Müll werfen, während sie am arbeiten sei. Und wenn der Platz in der Tonne eben nicht reicht, könne man ja auf den Gelben Sack ausweichen. Hat allgemein eben kein Bock sich überhaupt damit auseinander zu setzen. Es kam auch schon vor, dass Gelbe Säcke dann allerdings nicht mitgenommen wurden, wenn zu offensichtlich zu viel falsches drin war. Die dann in der schwarzen Tonne landen und sie ist NOCH schneller voll. Was mach ich da denn nun am besten? Ich will das an sich gute Verhältnis nicht unnötig verschlechtern. Der Hauseigentümer muss ganz sicher auch keine größere Tonne anschaffen was die Kosten für alle nur nach oben treiben würde. Ich versuche die ganze Zeit ein gutes Vorbild zu sein - muss denen doch auffallen, dass es von mir kaum Müll ist, aber scheint bisher nichts gebracht zu haben. Was würdet ihr machen? Was Lebensmittelverschwendung angeht, ist es sicher auch nicht mein Bier, da was zu sagen, aber ich habe dann solche Gedanken wie "Das Brot hätten sie mir schenken können als es noch gut war, hätten wir Tagelang von essen können und es wäre nun nicht im Müll", aber sowas dann auszusprechen, wär mir zu dreist und unverschämt. Was tun?

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