Hauskauf! Verkäufer verstößt gegen Vertrag (Notar)?

5 Antworten

Hallo Leany89,

es ist auf jeden Fall sehr gut für Euch, dass Ihr das schriftlich im Notarvertrag festlegen habt lassen.

Wenn der Verkäufer diese Termine nicht einhält, dann könnt ihr sicher rechtliche Schritte einleiten und habt unter Umständen auch Regressansprüche.

Um hier aber auf der sicheren Seite zu sein empfehle ich Euch, auf den zuständigen Notar oder Rechtsanwalt zuzugehen, damit Ihr korrekt vorgehen könnt.

Alles Gute für Euch.

Viele Grüße,

Interhyp, Franziska

"Es wäre ein Vertragsbruch, oder?!"

Ja.

Falls der Vermieter sich weigert, könnte ein Schadensersatzanspruch gegen den Vermieter entstehen. Also die Kosten für den Transport und die Lagerung der Sachen. Und die vergeblich aufgewendete Zeit für den Transport kann man sich auch entschädigen lassen. Das sollte man aber per Anwalt tun, wenn man rechtlich nicht so beschlagen ist. Falls der Vermieter sich weigert müsste man die Räumung der vereinbarten Räume und den Schadensersatz einklagen, sinnvollerweise mit Anwalt.

Ja, wenn etwas vertraglich vereinbart wurde und dann nicht eingehalten, so ist das Vertragsbruch. Gut, dass Ihr das schriftlich (sogar notariell) vereinbart habt. Wenn dann zu dem Zeitpunkt der Euch zugesicherte Platz nicht zur Verfügung stehen sollte, würde ich zunächst einmal die Polizei einschalten und den eintreffenden Beamten das Schriftstück unter die Nase halten. Schließlich ist die Polizei die Exekutive unseres Rechtssystems und für die Durchführung und Einhaltung in erster Instanz zuständig. Eventuell würde es sogar schon reichen, den Verkäufer auf diesen Schritt hinzuweisen. Wirkt ja manchmal Wunder....

Grüße, ----->

Super danke! Für Klagen haben wir keine Zeit, da es sowieso ab August uns gehört und er am 31. Ausziehen muss. Aber gut zu wissen, dass die Polizei da Ansprechpartner wäre - war mir da sehr unsicher...

Wenn der Verkäufer nicht auszieht, hängt es davon ab, ob ihr den Kaufpreis bereits bezahlt habt. Wenn ja, müsstet ihr eine Räumungsklage bewirken und das dauert. Falls nicht, würdert ihr das Geld nicht an den Verkäufer zahlen, habt aber möglicherweise schon einen beträchtlichen Schaden erlitten, den ihr einklagen müsstet. Hoffe es ist keine Zwangsversteigerung oder sowas. Dann habt ihr Spaß. Im Zweifelsfall einen Anwalt fragen.

Danke für Deine Antwort, aber es geht nicht um den Auszug, sondern um die Räume, die er vorab zur Verfügung stellt. (Zu dem Zeitpunkt darf er ja noch wohnen).

Sofern die vertraglich vereinbarte Unterstellmöglichkeit Ihrer Sachen im Kaufobjekt nicht möglich ist, stellen Sie die woanders unter unter und belasten Sie diese Kosten dem Verkäufer.

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