Hauskauf im Alter Cash oder doch lieber durch Kredit?

3 Antworten

Bisher habt Ihr also das Geld nicht.

Dann böte sich ja Mietkauf an und das große Haus gehört Euch in absehbarer Zeit. Sobald die Kinder raus sind, könntet ihr das verkaufen (oder gar vermieten) und ein kleineres (oder ET-Wohnung) kaufen.

Denn was ihr jetzt für eine große Wohnung an Miete zahlt, bekommt ihr nie wieder raus.

Immer vorausgesetzt, ihr könnte "nebenbei" für Eigentum sparen.....

Dann böte sich ja Mietkauf an und das große Haus gehört Euch in absehbarer Zeit.

Dazu gehört beim klassischen Modell auch eine Anzahlung oder alternativ eine erhöhte Miete, welche dem fehlenden EK für die Anzahlung Rechnung trägt.

Denn was ihr jetzt für eine große Wohnung an Miete zahlt, bekommt ihr nie wieder raus.

Dafür hat der TE nichts mit Reparaturen oder Rücklagen am Hut und ist frei in seiner Lebensplanung. Miete = Recht auf wohnen mit überschaubarem Risiko. Ich würde das nicht "nichts" nennen wollen ;-)

bauhilfe-forum.de; Epi

@ForumBauhilfe

Alles korrekt. Voraussetzung für meine Vorschläge war ja ein genügend hohes Einkommen (und etwas bereits angespartes Eigenkapital). Ich kann mir nicht vorstellen, dass man auf Dauer mit Bau-Riester ein Haus kaufen kann, auch nicht mit Kinderzulagen.

WIR haben uns das damals schnell anders überlegt und lieber weiter zur Miete gewohnt...

Und übrigens: wünscht man keinem, aber, wenn es mal zur Trennung kommt, ist das eigene Haus dann auch meist futsch....

@Blindi56

Ja, das sind alles super Punkte. Naja, EK ist auf jedenfall vorhanden. 

Das mit zur Miete Wohnen denke ich mir ja auch, dass man flexibler ist und sich um Reparaturen nicht kümmern muss. Da kann auch viel Geld reinstecken.

Naja ausreichend Einkommen ist ja auch ein dehnbarer Begriff...je nachdem wie viel das Haus bzwm die Eigentumswohnung kostet. Man weiß ja auch nie im vorraus, wie es sich jobmäßig entwickelt.

Ich überlege ernsthaft bei der LBS auszusteigen. Habe dann zwar ein paar tausend Euro Verlust, aber dafür bin ich ja dann auch nicht weiter an mein Riesterhaus gebunden oder müsste dann solche Regeln, wie sie beim Riestersparen bzw. Beim Kauf vorhanden sind, folgeleisten.

Ich erkundige mich mal bzgl. Mietkauf, was man da so alles beachten muss. Das wäre eigentlich auch eine gute Alternative. Danke für diesen Tipp.

@Kain1986

Gerne... ich bin grad als eigentlich zufriedener Mieter in der Situation: wir haben sehr viel reingesteckt. Sehr alten Zechenhaus. Kaufen wollten wir nicht, wegen der zu erwarteten vielen Reparaturen (und aus Mangel an EK; wir hätten zu lange ab"mietkaufen" müssen)....Nun wechselt der Besitzer, Wohnung wird privatisiert. Wir hätten dann noch 10 Jahre Wohnrecht....

(und wie sowas aussehen kann, wenn der Besitzer einen raus haben will, hatte ich gerade erst in der Familie....)

Mietkauf habe ich bislang immer nur als Hilfskonstruktion erlebt, um unverkäufliche Objekte an den Mann zu bringen. Klingt erst einmal unseriös.

Kaufen ist im Alter meist nur mit eigenem Geld möglich. Finanziert keine seriöse Bank.

Ich habe einen Freund, der Mietkauf gemacht hat. Da frage ich ihn mal, wie das so läuft und auf was man achten muss.

Ich meinte dann schon, wenn ich im Alter ein Haus kaufe, dass ich dass dann schon Cash mitbringe.

Ich sehe da halt den Vorteil, keine unnötigen Zinsen für ein Dahrlehen hinzublättern und dann am Ende noch die Zulagen vom Staat mit 2% wieder zurückzuzahlen.

Ferner hat es den Vorteil, dass wenn ich ein gutes Objekt gefunden habe, die Chance, dass was kaputt geht wesentlich geringer ist, da es ja einen großen Unterschied macht, ob man ein Haus 40 Jahre hat oder eben nur evtl. 15 bis 20 Jahre hat. Wobei ich ja dennoch einiges zur Seite legen würde, falls doch was arges kaputt geht.

Das einzige was ich halt bei der Sache schade finde, dass ich halt Miete zahle solange. Aber der weitere Vorteil ist, dass ich ja dann nur mit meiner Frau einziehe, statt mit ka, 3 oder 4 Kindern. Somit kann ich ein kleineres Objekt kaufen dass ja auch wesentlich günstiger ist.

Mein Ziel ist am Ende, dass ich im Rentenalter keine Miete zahlen muss. So kann ich mir dann wenigstens viel besser gehen lassen und die letzten Jahre mehr geniessen.

Ich überlege, das Geld dann in Edelmetalle und ein Teil in Tagesgeldkonto zu stecken. Edelmetalle gehen ja zumindest jetzt noch vom Wert her in die Höhe. Ist zwar leicht spekulativ aber da würde mein Geld wohl auch von alleine arbeiten.

Mache ich hier einen Denkfehler? Bzw. Ist dieses Vorhaben evtl. Total bescheuert? Ich bin eher auf Sicherheit aus und mir gefallen Schulden garnicht...

LG

@Kain1986

Bist auf dem richtigen Weg. Fang schon mal mit der Objektsuche an. Zur Not musst du dann doch etwas finanzieren, ist bei den aktuellen Zinsen aber überschaubar. Bei meinem aktuellen Objekt hat die Suche  5 Jahre gedauert, danach 8 Monate Renovierung und wir sind immer noch nicht ganz fertig.

Bemerkung am Rande:

Der Umzug mit allem drum und dran wird im Alter nicht einfacher.

Hallo,

bei Selbstnutzung würde ich Cash vorziehen. Bei Vermietung könnte ein Kredit günstiger sein.

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