Hauskauf durch Opa! Enkel und dessen Freundin sollen ins Grundbuch...Werdegang?

2 Antworten

Beides ist möglich. Die direkte Umschreibung auf den Enkel und dessen Freundin dürfte wohl wirtschaftlich sinnvoller sein. Besonderheiten gibt es nicht wirklich zu beachten. Eben das übliche, was aber fast alles der Notar für euch übernehmen wird.

Wer hat denn diese, Entschuldigung bitte, blöde Idee entwickelt.

Leider fehlen viel Angaben, weil Du nur nach der Abwicklung fragst, aber das Wichtigste ist die Grundlage.

Wenn der Sohn, der den Opa mit dem Enkel verbindet, nicht mehr lebt, hat der einen Freibetrag von 400.000,-. sonst nur 100.000,-.

Die Freundin, als völlig fremde, hat einen Freibetrag von 20.000,- und zahlt für den übersteigenden Betrag 30 % Schenkungssteuer. Dann das Problem. Wenn deren Verbindung in einigen Jahren schief gehen sollte, wollte der Opa einer fremden Frau ein halbes Haus schenken?

aber wie gesagt, am wichtigsten ist der Punkt der Steuer.

Die kostengünstigste Lösung dürfte entweder eine Urkunde beim Notar sein, oder eben die Schenkung des Kaufpreises ohne Notar, weil sie dann gebührenfrei ist. einfach nur die Überweisung auf das Konto des Enkels.

Der hätte dann wenigstens noch die Chance die Hälfte der Freundin als Darlehen zu geben und bei einer Trennung das Darlehen aufzurechnen und nur den Wertgewinn zahlen zu müssen, um das haus komplett zu übernehmen.

Das sollte mit dem Freibetrag für die Freundin kein Problem darstellen da das Haus wohl um 35000 kostet und es ihr ja nur hälftig angerechnet wird (17500Euro also)...Und erkläre mir mal was daran ""blöde Idee"" ist wenn ein Opa sein Enkel ein Haus kauft (ich wäre froh...ich musste alles selber zahlen)

@seedevil

Grundstücksgemeinschaften sind großer Mist. Du kannst ja mal im Internet forschen, welche Nettigkeiten zustande kommen, wenn die beiden Eigentümer sich nicht mehr vertragen.

@seedevil

@seedevil

Also mit einem Kaufpreis von 35.000,- habe ich natürlich nicht gerechnet. Ich kann mir auch kaum vorstellen, dass es ein Haus für 35.000,- gibt.

Bei 35.000,- geht die Kalkulation mit der Schenkungssteuer auf. Trotzdem käme ich nie auf die Idee einer fremden Frau 17.500,- Euro zu schenken.

Wenn die beiden sich verkrachen, kann sie sofort alles blockieren.

Wenn überhaupt, kann man der es noch immer zur Hochzeit schenken. Ich würde das Haus allein meinem Enkel schenken.

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