Haushaltshilfe - Was muss ich beim Finanzamt einreichen?

5 Antworten

Es gibt hier schon einige Antworten mit richtigen und hilfreichen Informationen, aber noch keinen Überblick. Den versuche ich Dir jetzt zu geben. Die Arbeit einer Haushaltshilfe in einem Privathaushalt gilt steuerlich als haushaltsnahe Dienstleistung. Von den Kosten für haushaltsnahe Dienstleistungen kannst Du 20% von Deiner Steuer absetzen. Je nachdem, ob die Haushaltshilfe als Minijobberin bei Dir angestellt ist, oder ob sie als selbständige Dienstleisterin zu Dir kommt (oder als Angestellte einer Dienstleistungsfirma - das kommt hier aufs gleiche raus), gelten verschiedene Höchstbeträge. Bei einer Minijobberin kannst Du maximal 510 Euro pro Jahr von Deiner Steuer abziehen, bei einem selbstständigen Dienstleister bis zu 4000,- Euro. In jedem Fall müssen Regeln beachtet werden, die festgelegt wurden, um Schwarzarbeit zu verhindern: Ein Minijobber muss einen Arbeitsvertrag haben und offiziell über die Bundesknappschaft angemeldet und versichert sein. Ein Dienstleister muss Dir eine Rechnung schreiben. In beiden Fällen MUSS (!) das Geld bargeldlos, also als Überweisung, Lastschrift oder Dauerauftrag von Konto zu Konto bezahlt werden. Barzahlung führt in jedem Fall dazu, dass die Kosten nicht von der Steuer abgesetzt werden können. Die Steuerminderung beantragst Du mit Deiner Steuererklärung im jeweils nächsten Jahr (also immer rückwirkend). Du trägt im "Hauptvordruck" der Steuererklärung Name des Dienstleisters und Rechnungsbetrag ein bei der Rubrik "Haushaltsnahe Dienstleistungen". Wenn Du damit selbst nicht zurechtkommst, lass Dir von einem Steuerberater helfen.

Die Haushaltshilfe sollte eine Steuerkarte haben.Von der Steuer absetzbar sind 10% der Aufwendungen, maximal 510,-- Euro pro Jahr. Das gilt für geringfügig Beschäftigte. Für Beschäftigungsverhältnisse,für die Pflichtbeiträge zur Sozialversicherung entrichtet wurden, können 12% der Aufwendungen, höchstens 2.400,-- Euro pro Jahr geltend gemacht werden.

Wer eine Haushaltshilfe anstellt, kann weitere Steuern sparen. Die Ausgaben für eine geringfügig beschäftigte Haushaltshilfe – sogenannte 400-Euro-Jobber – können Private mit bis zu 5100 Euro in der Steuererklärung abrechnen. Der Fiskus zieht zehn Prozent der Ausgaben direkt von der Steuerschuld ab – höchstens allerdings 510 Euro. Wer eine Haushaltshilfe regulär und sozialversicherungspflichtig anstellt, kann zwölf Prozent der Ausgaben bis zu 20000 von der Steuerschuld direkt abziehen, maximal also 2400 Euro.

haushaltsnahe dienstleistungen können abgesetzt werden.Du mußt aber deine Haushaltshilfe anmelden und für sie auch krankenkassenbeiträge und versicherung zahlen. Dieses kannst du dann wieder beim finanzamt bzw. bei der steuer absetzen.

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