Hauserwerbskosten in Steuererklärung

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Wenn Ihr das Haus gekauft habt, um selbst drin zu wohnen, dann ist das Eigennutzung und man kann nichts mehr von den Anschaffungs- und Herstellungskosten von der Steuer absetzen.

Wenn es sich aber um ein Haus handelt, was ihr vermieten wollt, dann könnt ihr die Kosten abschreiben.

Sofern das Haus teilweise von Euch selbst bewohnt wird und es zusätzlich eine vermietete Wohnung enthält, kann man auch etwas abschreiben. Natürlich alles nur im Verhältnis des vermieteten Wohnraums zu selbstgenutzten Wohnung.

Bei der Eigennutzung eines Hauses sind keine fiktiven Mieteinnahmen anzusetzen.

Daher können auch keine Kosten, weder für den Kauf noch die Zinsen für die Finanzierung, geltend gemacht werden.

Einzige Ausnahme: Haushaltsnahe Aufwendungen, wenn sie per Überweisung bezahlt werden.

Dazu gehören auch die Rechnungen für den Kaminkehrer.

Bei eigengenutzten Häusern gibt es keinerlei Möglichkeit, Erwerbskosten steuerlich geltend zu machen. Wer allerdings ein steuerlich anerkanntes Arbeitszimmer hat -was eher selten vorkommt- kann die Kosten anteilig geltend machen. Aber auch da gilt: Erwerbsnebenkosten sind auf die Nutzungsdauer zu verteilen, m.a.W. es wäre die zulässige AfA zu berechnen.

Eine eigen genutzte Immobilie kannst du gar nicht steuerlich absetzten. Das war früher mal möglich. Jetzt leider nicht mehr.

Eigennutzung oder Vermietung? Kosten vor Einzug - nach Einzug? Nachträgliche Erstellungskosten?

Je nach Fall sind unterschiedliche Abschreibungsmöglichkeiten drin...

Das Haus wird eigengenutzt. Die Notar- und Eintragungskosten sind angefallen, als wir schon im Haus gewohnt haben.

@Caudex

Da geht dann leider garnichts mehr und das schon seit einigen Jahren.

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