Hausbesitzer nach der Scheidung?

7 Antworten

Das Haus bleibt Ihr alleiniges Eigentum.

Kommt es zur Scheidung, wird der Zugewinnwert des Hauses aus der Wertdifferenz bei Eheschließung und Scheidung ermittelt.

Von dieser Differenz steht der Frau dann die Hälfte zu.

Sie können bei der Eheschließung aber auch einen Zugewinnausgleichsverzicht geminsam erklären; dann erhält die Frau bei einer Scheidung keinen Wertausgleich.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Grundsätzlich ist es so, dass wenn Dir das Haus allein gehört, dies auch nach einer Scheidung immer noch so ist.

Denn Zugewinnausgleich im Falle einer Scheidung heißt NICHT, dass das gesamte Vermögen zur Hälfte geteilt wird:

"Was ist der Zugewinnausgleich?

Im Falle der Ehescheidung behält jeder Ehegatte sein eigenes Vermögen, dies betrifft auch Vermögen dass während der Ehe angeschafft wird.

Im Falle einer Scheidung kann nur das während der Ehe erworbene Vermögen der beiden Ehegatten ausgeglichen werden. Das bereits vor der Ehe erworbene Vermögen, bleibt unangetastet und steht nur dem jeweiligen Eigentümer zu.

Dieser Vermögensausgleich (Zugewinnausgleich) ist nicht automatisch und auf Antrag eines Ehegatten Gegenstand des Scheidungsverfahrens und kann selbstverständlich auch außergerichtlich geregelt werden.

Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass der Anspruch auf den Vermögenausgleich drei Jahre nach Kenntnis der Rechtskraft der Scheidung verjährt.

Was genau bedeutet Zugewinnausgleich?

Zugewinnausgleich bedeutet, dass der Ehegatte, der während der Ehe mehr Vermögen erworben hat als der andere, die Hälfte der Differenz zwischen seinem Vermögen und dem Vermögen des Ehegatten an diesen als Zugewinn ausgleichen muss.

Zur Errechnung dieses Zugewinnausgleiches ist es daher erforderlich, für jeden Ehegatten getrennt den während der Ehe eingetretenen Vermögenszuwachs zu bestimmen.

Zur Feststellung dieses Vermögenszuwachses wird die Differenz zwischen dem Endvermögen und dem Anfangsvermögen jedes Ehegatten berechnet."

Ausführliche Infos dazu findest Du z.B. hier: https://www.online-scheidung-deutschland.de/scheidungsrecht/zugewinnausgleich

Viele Grüße!

dann sollest du bei der hochzeit gütertrennung für den scheidungsfall vertraglich mit der frau vereinbaren, einen ehevertrag machen beim notar.

das kann man machen, abweichend von dem normalzustand, der zugewinngemeinschaft. Auch bei der Zugewinngemeinschaft bliebe aber das Haus bei Dir, wenn Du es alleine vor der Ehe gekauft hast.

Es gibt Gütertrennung oder Gütergemeinschaft oder Zugewinngemeinschaft. Dir rate ich zu der Gütertrennung, so wie Du klingt.

Hört sich gut an danke!

Das Haus bleibt in diesem Falle immer Dein Haus. Bei Scheidung fällt nur die Wertsteigerung mit in den Zugewinn. Die Hälfte von der Wertsteigerung müßtest Du quasi ausbezahlen.

Sicherer wäre es eine Gütertrennung zu vereinbaren !

Gütertrennung hat man die ja schon empfohlen,

Dann Kommen aber Absicherungen, wie eine kurzzeitige Bedarfsgemeinschaft, auch nicht in Frage, (ich hab ewig auf EWR Rente gewartet) Dann muss sie sich allein Oder mit deiner Unterstützung Absichern.

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