Hausbau, Wärmedämmung?

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Außen hast du natürlich wenig Platz, außerdem muss deine Dämmschicht auch noch tragfähig sein/große Steifigkeit haben, damit du später keine Risse in Fliesen und Fugen bekommst.

Eine Innendämmung ohne Hinterlüftung empfinde ich als "zweite Wahl", da deine Zimmerdecke und teile des Dämmstoffs abkühlen (das ist ja Sinn der Innendämmung...), dabei das Risiko von Kondensation und Feuchtigkeitsschäden groß hinter der Dämmung aber da ist.

Mein Vorschlag ist eine hinterlüftete Dämmung auf der Innenseite. Vorschlag zum Deckenaufbau von Oben nach Unten (Außen nach Innen):

  1. Fliesen
  2. optional Estrich
  3. Zimmerdecke (Beton - was auch immer)
  4. Luftschicht ca. 3 cm
  5. Dämmstoff, aus Brandschutzgründen Glaswolle oder Mineralwolle, WLS 032 (so dick wie möglich (Verlust der Deckenhöhe abwägen....)). 200 mm sind da ein guter Start.
  6. Dampfbremsfolie
  7. Tragwerk
  8. Innenverkleidung (zum Beispiel Gipskarton)
  9. Tapete, Anstrich...

zu (4), Luftschicht: Diese Luftschicht sollte Verbindung nach Außen haben, zum Beispiel über zwei Bohrungen in der Außenwand, damit durch die Dampfbremse dringende Feuchtigkeit (das lässt sie nie zu 100% verhindern) wieder trocknen kann.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Gegen Planungsfehler hat der Architekt eine Berufshaftpflichtversicherung!

Alles was du jetzt machst ist Murks. Ich plane heutzutage 25 cm (Neopor!) auf einem Flachdach ein. Was willst du mit 5 cm??? Das ist Spielzeug! Feuchtigkeitsschäden sind definitiv vorprogrammiert.

Und für Estrich ist kein Platz mehr? Wo willst du laufen? Auf der 5 cm Styrodurdämmung?

Und eine Innendämmung hast du auch gemacht! Gib den Deckenaufbau mal bei U-Wert.net ein, da wirst du ein Auge kriegen, wenn du siehst, wo der Taupunkt liegt! :-)

Also bei sowas kann dir nur noch ein Hexenmeister helfen.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Ich kann mir gerade die Situation überhaupt nicht vorstellen...wieso baust Du ein Haus ohne Sachverstand? Warum abwechselnd Innen - und Außendämmung? Warum überhaupt eine Innendämmung...die ist schadenträchtig bis sonst wo hin?

Wenn kein Platz ist, was soll da noch ne Firma richten? Warum genau fehlt denn überhaupt der Bauraum?

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Wie lange dauert eine Badsanierung?

Hallo, wir sind Eigentümer, ich lasse nun unser Bad neu machen ( ca 8 qm) Es konnte mir noch keiner genau sagen, wie lange es dauert. Bisher ist gemacht worden: alte Fliesen raus,Deckenpaneele raus, Vorwandinstallationen für Badewanne ,Dusche (Mit Sitzfläche u. Sondermaß der Glasscheibe)sowie die Vorwandinstallationen für Waschbecken und WC. Estrich und Wände glätten .Gasleitung umgelegt für Handtuchheizung Der Elektriker hat auch neue Kabel gelegt, weil wir andere Lampen bekommen

Nun wurde heute mit den Fliesen an der Vorwand begonnen. Wir sollen weiter bekommen: WC, Dusche gefliest: ebenerdig, Waschbecken mit Unterschrank (hängend) , Acrylwand (statt Fliesen an einer Wand) .Das Bad soll nicht deckenhoch gefliest werden , nur Vorwandinstallationen und 30 cm über der Wanne und der Duschbereich (Sitzfläche und Vorwandinstallation) es kommt an den übrigen Wänden Feuchtraumputz. Außerdem bekommen wir eine Spanndecke. Akzente sollen mit Bruchsteinfliesen gemacht werden, Dusche Ablagen und in den beleuchteten Nischen von Wanne und Dusche.Die Whirlwanne bleibt (Eckwanne wird eingemauert ) Bodenfliesen, Handtuchheizung Also vor ein paar Tagen sah das Bad wie Rohbau aus.. es ist alles raus und wird bis auf die vorhandene Wanne neu gemacht Die Handwerker sind nun 8 Werktage dabei. Eine aconto Zahlung wurde auch schon fällig :-/ .. Als ich hier las das ein User 5 Wochen nur Katzenwäsche machen konnte.. oh je.. Wir sind ein 4 Personenhaushalt und das alles x 4 am Miniwaschbecken im Gäste- WC .. ja Hurra! .. Hab schon unter Nachbars Dusche gestanden, aber ich mag nicht auf Dauer andere behelligen müssen..Mal ist das ja ok . Wir gehen nun auch so oft schwimmen , wie sonst im ganzen Jahr :-)

Vielleicht gibt es ja hier jemanden vom Fach der mir in etwa sagen kann wie lange so eine Sanierung in Etwa dauern kann.

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Nachbar baut DIREKT an mein Haus

Ich bin Hausbesitzerin eines sehr alten und renovierungsbedürftigen Objektes. Neben mir wird ein großes neues Haus gebaut, dessen Terrassen, mit Blick auf meine alte Garage und Hauswand, nur ein paar Meter von meinen hässlichen Wänden entfernt. Sie wollen eine Holzwand als Sichtschutz bauen und mein Haus als Träger nutzen. Ich wurde auch gefragt. Ich gab KEINE Erlaubnis, da ich nach und nach renoviere und evtl. auch Garage oder Wand abreißen werde. Zudem habe ich kein gutes Gefühl, wenn Nachbar seine Wand an mein Haus befestigt..... Sie machten es trotzdem! (Frau und ohne Mann- kann man ja mal probieren) Ich sagte sofort sie sollen die Arbeiten einstellen, machten sie aber nicht. Sie verarschten mich und meinten die Wand würde jetzt " alleine" stehen, alle Schrauben wären wieder ab. Die Wand ist gebaut, 5 cm von meinem Haus und ich kann nicht dahinter schauen..... Weiteres haben sie ihr Grundstück um bestimmt 1m erhöht und sämtliche Erde an meine Hauswand (Anbau+kein Wohnraum) und an die fortlaufende Gartenmauer geschüttet. Auf diese Erhöhung dann die Holzwand. Meine Gartenmauer ist aber überall gerissen, auch durch deren Bauarbeiten und ich möchte auch diese irgendwann abreißen. Dann fällt allerdings die Holzwand zusammen und die ganze Erde rutscht auf mein Grundstück.... Frage: habe ich einen Anspruch auf Schadensersatz, weil sie die Holzwand an mein Haus gebaut haben?? Und: dürfen die einfach die ganze Erde an mein Haus/Gartenmauer schütten? Kann nicht Feuchtigkeit eintreten und es müsste eine Betunschicht aufgetragen werden?? LG

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Viele Baufehler bei Aufstockung

Hallo !

Muss der Architekt in der Ausführung und in der Planung haften? Es handelt sich um eine Aufstockung eines Wohnhauses. Architektenvertrag mit Bauaufsicht besteht. Bei Fertigstellung des Holzständerwerkes wurde das Dach erst 14 Tage später eingedeckt. Hierzu kam es fast zu einen totalen Wasserschaden im Haus. Das Dach wurde in Ad-hoc-Maßnahme mit Folie gedeckt. Anschließend mit Dachziegel aufgebaut. 2 Monate später, kam es zur Wasserbildung im Wohnraum oberhalb der Dampfsperre. Flickmaßnahme durch Dachdecker. Schimmelbildung zwischen Dampfbremse und Dachlatten. Hier Flickmaßnahmen durch Trockenbauer und Zimmermann. Dabei Feststellung, das Entlüftungsrohr unterhalb der Dachlatten ca 4 1/2 Monate offen stand und somit Feuchtigkeit verbreiten konnte. Aufstellung der Trockenbauwände, hier fehlt Dampfsperre hinter den Rigipsplatten zu den Außenwänden (USB Platten). Beim Estrich fehlen bis zu 3 cm Aufbaumaßnahme. Die Fensterhöhen (Brüstung) und die Innentüren gibt es eine Planungsdifferenz von über 10 cm. Die Außenfassade hat laut Gutachten Mängel. Die Außenfensterbänke wurden nicht richtig eingebaut. Es fehlen Dehnungsfugen. Der Sockelbereich wurde nicht richtig erstellt. Und vieles weiteres. Der Architekt hat im Alleingang mit der Malerfirma die Abnahme der Außenfassade als Mangelfrei bescheinigt. All diese Fehler hat der Architekt nicht erkannt und lässt sich keine Planungs- und Ausführungsfehler vorwerfen. Der Gutachter hat festgestellt, dass die Bauzeichnung nicht richtig erstellt wurde. Der Bauantrag wurde nicht erstellt. Den Kfw-Zuschuss hat der Architekt komplett unter den Tisch fallen lassen. (Dies wurde mündlich vereinbart. Die Verträge mit den Handwerkern hat der Architekt ebenfalls mündlich vereinbart). Haben wir rechtlich eine Chance den Architekten zu Verklagen? Wenn ja, wie muss man vorgehen?

Vielen Dank im Vorraus

Lorbeerbaum

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Ungedämmte Dachgeschossdecke. Spitzboden nicht isoliert...was tun?

Hallo Handwerker,

Wir haben vor etwa 2 Jahren ein recht großes 2-Familienhaus aus den 70ern erworben. Wie bei solchen Häusern nicht unüblich, fehlte eine ordentliche Dämmung. Bei der Renovierung des Dachgeschosses haben wir von einer Firma die komplette Verkleidung an den Schrägen entfernen, alles neu Isolieren und mit Dampfsperre und Rigibs verkleiden lassen. Die Dampfsperre und Isolierung wurde aber aus mehreren Gründen nicht bis in den unbewohnten, gänzlich unisolierten Spitzboden fortgeführt. Zum einen wäre es handwerklich sehr schwierig gewesen und zum anderen hatte ich zu der Zeit weder den Nerv noch das Geld. Der letzte Winter hat jedoch gezeigt, dass - oh Wunder - ne Menge wärme durch unsere dünne Decke in den unisolierten, kalten Spitzboden aufsteigt. 

Die Decke zum Spitzboden besteht aus Rigips, den Balken und den oben aufgenagelten Dielen. Dazwischen wurde wohl dünn Glaswolle verlegt. Mein Gedanke ist nun die Decke von oben zu dämmen. Mein Schwiegervater meinte ich solle die Dielen alle aufnehmen und dann eine dickere Dämmung einsetzen. Ich glaube jedoch es ist besser die alten Dielen in Ruhe zu lassen und die Dämmung oben einfach drauf zu setzen. Der Spitzboden sollte für den Notfall begehbar bleiben, wird aber aufgrund der geringen höhe (1,50) niemals richtig genutzt werden.

Was sollte ich tun? Welche Dämmung soll ich nehmen? Brauche ich eine Dampfsperre?

DANKE!!

 

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