Hausbank verweigert weiterführung von Dispo, kann nichts mehr bezahlen?

5 Antworten

Ich bin da voll bei Dino

Wer 5k€ Schulden in einem offiziellen Darlehen hat, 1700€ netto im Monat verdient und seinen Disco mit 1400€ ausgereizt hat, der wird zu einem freundlichen Gespräch gebeten in dem man sich einigt das alte Darlehen und den Dispo mit einem neuen Darlehen zusammen zu packen

Dann verdienen Bank und Sachbearbeiter doppelt!

Vorfäligkeitszinsen und Vermittlungsprovision!

Und der dispo wird dann auf 800 reduziert!

DAS ist der normale Werdegang

Das was du uns erzählst würde keine Bank so abwickeln!

Das würde letzten Endes auf eine privat Insolvenz hinauslaufen und dann würden die weniger bekommen

Und nu erzähl die richtige Story!

Dein Kumpel soll mit seiner Bank reden. Vor allem soll er nachfragen, warum der Dispo so plötzlich gestrichen wurde.

Vielleicht kann seine Bank ihm einen Kredit gewähren. Billiger wie ein Dispo wäre das allemal.

Ein Konto bei einer anderen Bank eröffnen, Gehalt dorthin überweisen lassen  und mit der Ex-Bank eine Ratenzahlung für die Abzahlung des gestrichenen Dispo vereinbaren.

Bekannte anpumpen und 3 Monate die Füße stillhalten. Anders geht es nicht.

Man kann auch mit dem Gläubiger reden, ob Raten ausgesetzt werden.

Du erzählst hier nur die halbe Geschichte, gelle? Was den für einen SCHUFA-Eintrag bitte? Die Bank lebt davon, Kredite zu vergeben. 5.000 EUR Schulden sind nichts, bei einem festen Gehalt.

Für die Streichung des Dispos muss Dein Kumpel mächtig was verbockt haben. Und jede normale Bank räumt einem eine Zahlungsfrist oder die Möglichkeit der Ratenzahlung ein, wenn ein Dispo gekündigt wird.

Bin hin und hergerissen, dir Recht zu geben oder auch nicht. Denn es gibt wirklich auch Fälle, wo Banken wirklich so reagieren. Wirklich nachvollziehbar ist das nicht immer.

Manchmal ist der eigene Schufa-Eintrag wegen dem Dispo das Zünglein an der Waage, manchmal eine Software-Einstellung, dass ab 6 Monaten ohne Guthabentagen das Rating eine Note verschlechtert wird. Irgendwas hat die Aktion provoziert, da gebe ich dir Recht. Aber oft kündigt sich das nicht groß an und oft fallen dann Menschen aus allen Wolken.

Früher, als man noch die Bankberater mit auf jedem Dorf hatte, wurde auch von der Bank das Gespräch gesucht. Und ich habe auch schon von meinem Bankberater gehört "In der Schufa steht auch oft viel Schund", da frage ich lieber mal nach. Aber das Hinterhertrauern hinter diesen Zeiten hilft nichts.

Kurzfristig hilft es nichts, egal wie die Erkenntnisse sind, denn kurzfristig hat die Bank hier den vermeintlich längeren Atem. Sie kann erst mal alles blockieren und einen Schuldner bewusst mit den Rücken an die Wand stellen, so dass er sich gar nicht wehren kann. Das einzige, was man machen kann wurde hier schon gesagt: Dringend bei einer anderen "jungfräulichen Bank" ein reines Guthabenkonto einrichten, dorthin das Gehalt umleiten und dann irgendwie handlungsfähig werden und mit der Bank ein vernünftiges Gespräch über Rückführung des Dispos und des Kredites suchen. Sobald man das Gehalt umgeleitet hat, ist man wieder am längeren Hebel. Kurzfristige Überbrückung über Kumpel sollte man hoffentlich hinbekommen. Und sei es, dass man seine Freizeit nutzt, jetzt mal Rasen beim Kumpel zu mähen gegen die Möglichkeit, dann mal Lebensmittel mit einem Kumpel einzukaufen usw.

Denn eines ist mal klar: Ein Dispo darf nicht einfach so aus heiterem Himmel gekündigt werden, wenn es dafür keinen gravierenden Grund gibt (Wegfall der Einnahmen, Pfändungen u.ä.). Auch für die Kündigung des Dispos muss man Fristen einhalten und eine Bank muss so etwas androhen und vorab ankündigen. Bei Sparkassen steht in den AGB beispielsweise was von 3 Monaten Vorankündigungsfrist, wenn ich mich nicht irre.

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