Haus, Grundbuch, Kredit, Scheidung?

5 Antworten

Beide bleiben bei einer Scheidung im Grundbuch bis eine andere Regelung geftroffen wird und es haftet gegenüber der Bank zunächst derjenige, der im Kreditvertrag steht.

Hinsichtlich des Kreditrisikos besteht für den Nichtkreditnehmer aber die Gefahr, das er als dinglicher Mitschuldner aus einer für die Bank zu Sicherungsgszwecken eingetragenen Grundschuld nebst selbständigem Schuldversprechen in Anspruch genommen wird, falls es da mal zu Zahlungschwierigketien des Kreditnehmers mit der Folge einer Zwangsversteigerung kommt.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Wer hat Anspruch auf das Haus: beide. Die Eigentümergemeinschaft ist nur durch beidseitige Willenserklärung mit notarieller Urkunde aufzuheben.

Hier sinnigerweise derjenige, der auch noch mit der Grundschuld und dem Kreditvertrag haftet und sich das Haus auch alleine leisten kann, evtl mit der Auszahlung eines Halbanteil.

Der Rest ist ein reiner Streit um gegenseitige finanzielle Ansprüche, worüber sich über die jeweiligen Anwälte gestritten wird.

Die Scheidung selbst ändert ja nichts an den bestehenden Eigentumsverhältnissen.

Im Scheidungsverfahren wird der Zugewinnausgleich nicht von Amts wegen, sondern nur auf Antrag eines Ehegatten durchgeführt. Die Beteiligten können sich jedoch im Vorfeld außergerichtlich einigen. Das kann Kosten sparen.

wer im Grundbuch steht, hat Anspruch auf das Haus, wenn beide noch im Grundbuch sind, dann muss einer den anderen auszahlen,

aber da nur noch einer den Kredit bezahlt, gehe ich davon aus, dass auch nur noch einer im Grundbuch steht, oder?

Anspruch auf Haus haben beide, also jeder die Hälfte. Wer den Kredit bezahlt, spielt dabei keine Rolle, da beide im Grundbuch stehen. Derjenige der das Haus behalten will, zahlt den anderen aus.

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