Hat schon mal jemand was von Thomas Lloyd gehört und sind die empfehlenswert?

5 Antworten

Solche Fonds sind für Kleinsparer in der Regel nicht geeignet, weil diese die Einschränkungen in der Liquidität und die hohen Schwankungsbreiten des Fondswertes nur sehr schwer einschätzen können.

Leider scheint diese Klientel aber genau die Zielgruppe einiger Vertreter aus dem Finanzdienstleistungsumfeld zu sein. Hier wird nach dem Motto: "Lebensversicherung geht nicht mehr, jetzt gibts halt mal eine Beteiligung oder Genußscheine" gehandelt.

Dabei steht selten der Kunde im Mittelpunkt, meistens geht es um Provisionsmaximierung. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass ein Großteil der freien Vertreter von der Hand in den Mund lebt.

Für mich wirft sich die Frage auf: Wieso sollte ein Unternehmen, dass angeblich Riesensummen von Großanlegern einsammelt, plötzlich den Kleinsparer ab 25 € im Fokus der Bemühungen haben?

Bei den anfallenden Verwaltungsaufwendungen macht das kaum Sinn. Und für die verfechter der Massentheorie: Das wäre vergleichbar, als wenn das Ritz plötzlich Döner für 3,50 € verkauft, bloss weil sich das ja auch mehr Leute leisten können:). Aus meiner Sicht absoluter Unsinn.

Mein Rat: schaut euch mit einem speziellen Anwalt die Vertragsbedingungen und das Beratungsprotokoll an. Es kommt leider auch vor, dass das Protokoll in wesentlichen Punkten von den tatsächlich besprochenen Inhalten abweicht.

Für die Kleinsparer bleibt wegen der Kosten eines Anwalts nur der Verbraucherschutz oder die Vorbereitung einer Sammelklage. Es gibt einige Anwälte, die sich auf so etwas spezialisiert haben.

Nach dem die Thomas Lloyd in Verbindung mit Signal Iduna an mich als steuerfrei verkauft wurde, mußte ich mich erstmals mit Genussrechten auseinandersetzen. Das ist ein Unterschied im Gegensatz zu einer Lebensversicherung mit Rententarif denn dort ist es nach Vertragsabschluß die Police. Es kommt immer darauf an, wie man auf Thomas Lloyd oder ähnliche Kapitalgesellschaften aufmerksam gemacht wird. Dann ist es wichtig nach dem Prospekt zu fragen der Thomas Lloyd zu fragen und sich die Vertragsklauseln genau durchzulesen. Hat es der Berater nicht gemacht dann hat er mit Sicherheit die Risikooptionen dass es ebenfalls zu Totalverlusten auch kommen kann. Als Beispiel in einer depressiven Wirtschaftskrise. Man sollte sich mit Genussrechten genau auseinandersetzen weil sie gerade in unserem Alltag nicht gebraucht werden. Die meisten kennen die Police aus der Versicherung aber das ist nicht dasselbe. Sollte jemand über einer Stellenanzeige so ein Vertrag unterschrieben wäre es hilfreich darüber zu informieren. Das interessante dabei ist sie ist nicht steuerfrei und gehört nicht zu Fördergeschäften die der Staat fördert als Beispiel die Rüruprente für Selbsständige und die Riesterrente für Angestellte.

Habe bei ThomasLLoyd 1000 € und 70 € Provision vor über 3 Jahren angelegt. Monatlich wurden 4,50 € ausgezahlt. Gesamtauszahlung mit Quellensteuer im Jahr 67,55 €. Meine Kündigung für 2008 wurde nicht bzw. erst für 2009 angenommen. Mitte Mai 2010 erhielt ich für das Geschäftsjahr 2008 einen Geschäftsbericht, der meine Einlage per 31.12.2008 mit 551,55 € bewertet. Mir wurde in Aussicht gestellt, dass die Abrechnung im 3. Quartal 2010 für 2009 erfolgen würde. Bei meiner heutigen Nachfrage (08.10.2010) wurde mir gesagt, dass der Geschäftsbericht 2009 höchstwarscheinlich im 4. Quartal fertig gestellt würde. Nun mache sich jeder ein eigenes Bild von dieser einmaligen Anlage. MfG VD

Befindet sich ThomasLoyd derzeit in einer Krise. Habe gehört es werden schon seit Monaten keine Dividente mehr ausgeschüttet. Sollte man von einer neuen Anlage lieber Anstand nehmen und wenn man schon eine Anlage dort hat - diese nun am besten schnellstens kündigen? Was ist eure Einschätzung der Lage?

Habe neue News - die Finanzvermittler hüpfen von Aktien zu Rentenpapieren oder zu Immobilien oder zu Private Equity oder zu Schiffsfonds oder oder...die ThomasLLoyd investiert in alle Märkte, also in die börsenabhängigen oder in börsenunabhängigen Strategien. Warum investieren Anleger nur in einzelne Anlageklassen, in der Hoffnung, dass zum richtigen Zeitpunkt das Einzelinvestment aufgelöst wird. Wie dumm muss man sein, dass man viel Geld in eine Private Equity KG Beteiligung investiert, wo Vermittler behaupten nach Markowitz Prinzip in viele PrivateEquity Fonds investiert zu sein. Markowitz meinte alle Anlageklassen - was ThomasLLoyd kann und darf. Viele "namhaften" PE/VC Gesellschaften emittieren eine KG-Beteiligung nach der anderen, ohne testierte Werte oder Bilanzen vorzuweisen. Lassen Sie dort doch nur ein bis 2 KG-Beteiligungen platzen - Sie werden eine böse Kettenreaktionen erleben. Deutsches HGB Bilanzrecht lässt es doch garnicht zu, dass man gute Renditen erzielen sowie an Kunden weiter geben kann. Schauen Sie sich die ThomasLLoyd Group genau an, dass ist ein weltweit aufgestellter Finanzkonzern der Spitzenklasse, der Kunden direkt in die Top-Anlagen führt, wo man eigentlich erst als Millionär investieren dürfte. Die Tl zahlt mir seit 2003 pünktlich monatlich im Jahr 15% bei meinem alten Genussrecht aus - heute kann ich dort sogar richtige Wertpapiere erhalten.

Wer hat Erfahrung mit der EFS?

Liebe Comminity, wer von euch hat Erfahrungen mit der EFS? Sind die ok?

Ein Bekannter von mir arbeitet bei der Firma EFS und fragte mich neulich ob ich nicht Interesse hätte, etwas Geld zu sparen. Er könne mir dabei helfen, an günstigere Versicherungen zu kommen. Das hörte sich anfangs ganz gut an, und so beschloss ich in der Filiale (St. Pölten) vorbeizukommen. Geplant war, der Wechsel meiner KFZ-Versicherung sowie meiner Hausratsversicherung zu einem günstigerem Anbieter. Der EFS-Berater hatte zwei Angebote parat, doch als ich ihn fragte ob ich diese mit nach Hause nehmen kann, wurde ers stutzig und meinte: "Was willst du damit machen? Wenn wilst du sie denn zeigen? Wir geben solche Dokumente nur ungern mit". Gut,... dachte ich mir. Bei einem Angebot das ich nur im Büro ansehen und nicht nach Hause mitnehmen darf, kann doch irgendwas nicht ganz stimmen. So viel zum Thema Transparenz.

Die beiden oben genannten Versicherungen waren im Gespräch mit der EFS aber nur ein kleines Thema am Rande. Hauptthema des Treffens war der Abschluss einer Lebensversicherung. Seit dem Jahr 2011 habe ich bereits eine und bin damit auch voll zufrieden. Der EFS-Berater meinte aber dass meine laufende Lebensversicherung ausgesprochen schlecht sei. Mein gesamte Kapital könnte anscheinend von heute auf morgen weg sein. Das Produkt das er anbietet hat eine bessere Rendite und man kann jederzeit zugreifen. Der Berater ließ sich schließlich noch ein paar weitere falsche Fakten über meine LV einfallen - in der Hoffnung das ich diesen Lügen Glauben schenke und bei ihm etwas neues abschließe. Gut dass ich selbst auch was von Finanzen verstehe. Meine LV hat u.a. eine klassische Veranlagung. Das heißt: In dieser Sparform kann das Geld nicht verschwinden, da ein Teil mit 2% Garantiezins klassisch veranlagt wird. Die von der EFS angebotene LV war in jeder hinsicht schlechter als meine aktuelle:

-) Der Garantizins betrug nur 0,5% (bei meiner aktuellen sind es 2%) Inflationsbereinigt ist das ein minus von 1%

-) die Performance der Fonds bewegt sich bei 4-5% (5 Jahre. p.a.) (bei meiner aktuellen sind es 7-8%)

-) Die Kosten sind doppelt so hoch

-) Der Zugriff erfolgt frühestens nach 6 Jahren (aktuell: jederzeit)

Als ich den EFS-Berater schließlich mit diesen Tatsachen konfrontierte, war er auf eimal komplett baff. Mich ziemlicher Sicherheit hat er nicht damit gerechnet, dass ich die Fakten so gut kenne, und genau hinterfrage. Unser Gespräch endete schließlich aus Höflichkeit mit den Worten "Vielleich hören wir uns wieder." Ich bin froh dass ich nichts unterschrieben habe. Ich muss zudem auch sagen, dass der Berater sehr unseriös wirkte und fachlich etwas inkompetent. Auch seine perverse Witze die er im Gespräch hin und wieder einwarf, kamen bei mir nicht gut an und haben im Versicherungsbüro nichts verloren.

Denkt ihr, ich habe die richtige Entscheidung getroffen? Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht?

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