hat ein Lehrling das Recht auf einen Führerschein und ein eigenes Fahrzeug, wenn seine Arbeitszeit beginnt bevor die ersten öffentlichen Verkehrsmittel fahren,?

22 Antworten

Wenn du "Recht" mit staatlicher oder Arbeitgeber - Unterstützung gleich setzt: nein.

Das Arbeitsamt hat mit dem Führerschein ohnehin nichts zu tun - es sei denn, sie finanzieren z.B. den LKW Führerschein, weil der Arbeitsplatzsuchende ansonsten keine Chance hat auf dem Arbeitsmarkt. https://vbc-comes.de/faq/bezahlt-das-arbeitsamt-den-fuehrerschein/

Aber der Azubi hätte ja ggf. die Chance ein Fahrrad oder Mofa zu nutzen. 6 km sind da nicht wirklich viel und früher war es gang und gebe zu Fuß zu gehen oder mit dem Rad zu fahren.

Wenn der Arbeitgeber den Mitarbeiter gerne behalten möchte, aber es zwingend erforderlich ist den Führerschein zu haben, dann kann es durchaus sein, dass der Arbeitgeber den Führerschein zahlt. Meist ist dies auch mit einer Verpflichtung verbunden im Betrieb zu verbleiben für eine gewisse Zeit. Also z.B. Finanzierung durch Arbeitgeber und man muss 3 Jahre bleiben, ansonsten die Kosten für den Führerschein an den Arbeitgeber zurück zahlen.

Bei einem Azubi ist dies aber mehr als fraglich..

6 km ist nicht weit. Ein eigenes Fahrzeug wirst du nicht bekommen.

Ein Führerschein wurde durchaus schon vom Arbeitsamt übernommen, ober ob das in deinem Fall passiert kann Ich nicht sagen.

6 Km sind wie gesagt auch mit dem Fahhrad zumutbar.

der lehrling hat das recht auf einen ausbildungsplatz. wenn er nicht fahrrad fahren kann, muß er laufen oder sich sich eine andere ausbildungsstätte suchen. wie kommt er denn in die schule? im ausbildungsbetrieb kann er ja mal die frage stellen ob es eine arbeitszeitverschiebung für ihn gibt. vielleicht holt ihn ja auch sein chef oder meister zu hause ab. zur zeit besteht ja ein großer bedarf an deutschsprachigen lehrlingen, da macht man alles um den lehrling zu behalten.

Hi,

hat ein Lehrling das Recht auf einen Führerschein und ein eigenes Fahrzeug, wenn seine Arbeitszeit beginnt bevor die ersten öffentlichen Verkehrsmittel fahren, der Arbeitsplatz weiter als 6 Km entfernt ist.

Sofern er Führerschein und eigenes Fahrzeug finanzieren kann, darf auch ein Azubi damit den Weg zur Arbeit zurücklegen.

Einen Rechtsanspruch auf einen finanzierten Führerschein oder ein eigenes Auto gibt es nicht.

Muss das Arbeitsamt die Kosten dafür übernehmen ?

Nein. Förderungen des Führerscheins sind zwar möglich, aber insgesamt eher selten und an entsprechende Bedingungen geknüpft.

Oder verhindern sie das er dort seinen Beruf erlernen kann

Es gibt auch immer noch andere Wege - z.B. Absprache mit dem Ausbildungsbetrieb, Fahrgemeinschaften...

LG

es gibt Fahrräder, Mofas und sogar Füße!

@HonestWitch

Das als Ergänzung des letzten Absatzes ebenfalls!

Das Wegerisiko trägt der Arbeitnehmer (Azubi), sonst niemand. Jede Leistung des Arbeitgebers ist freiwillig.

6 km ist doch keine Entfernung. Soll sich ein Fahrrad holen und wenn es nicht gerade bitter kalt ist oder in Strömen regnet, reicht das alle mal.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

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