hat die Krankenkasse das Recht, das Geld erst 5-6 Jahre später anzufordern?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo,

gegen die Forderung Widerspruch einlegen und als Begründung in etwa den Kommentar unter Dackelmanns Antwort angeben. Dann abwarten, welche Antwort von der Krankenkasse kommt. Wichtig ist es auch, eine Aussetzung der Vollziehung zu beantragen (sonst gibt es Säumniszuschläge und Vollstreckungen).

Gab es Kosten für die Wohnung, die ggf. von den Einnahmen abgfezogen werden können?

Gruß

RHW

Hallo, Ja es gab Kosten für die Wohnung die wir zahlen mussten.. natürlich geht in jeder Wohnung einmal etwas kaputt, was dann ersetzt werden muss o.ä und nebenbei zahlen wir die Wohnung ja gerade noch ab ,aber die Krankenkasse sagt, dass diese Kosten nicht von den Mieteinahmen abgezogen werden dürfen. (und ich denke mal das stimmt auch so)

Gruß RedPanda

@RedPanda

Es dürfen die Kosten wie im Steuerrecht abgezogen werden (ggf. auch Schuldzinsen und Abschreibung). Maßgebend ist der Wert der Einkünfte im Steuerbescheid. § 10 SGB V und § 16 SGB IV Beim Widerspruch auch diese Kosten als zusätzliche Begründung angeben. Dann muss die Krankenkasse schriftlich begründen, warum es nicht abgezogen werden darf.

http://www.steuernetz.de/aav_steuernetz/lexikon/K-12207.xhtml?currentModule=home

@RHWWW

Danke für den Stern!

Nicht die Krankenkasse hat der Mutter etwas verschwiegen, sondern eher andersherum: Deine Mutter hat versäumt, ihre Mieteinnahmen als Einkünfte bei der Krankenkasse anzugeben. Seid froh, wenn es hier nicht noch zu einem Strafverfahren wegen Sozialbetruges kommt...

mieteinnahmen zählen immer zum einkommen, das muß euch die kk nicht extra sagen. ob sie allerdings die ganze zeit nachfordern können, solltet ihr wirklich bei fachleuten erfragen

Halo. Stimmt nicht. Die Krankenkasse hat sogar das Recht bis zu 10 Jahren Geld rückwirkend zurück zu fordern.Wir haben es gerade mit einer Nachbarin die Pflegegeld bezog. Angeblich war das nicht rechtens was aber nicht stimmt. Widerspruch wurde ein gelegt und nach 3x kann man nur noch klagen. Und der Anwalt sagte denen , dass die Kasse und auch der MDK (Gehört ja alles zusammen) auch 10 Jahre lang Probleme machen. Hier zählt nicht die normale Verjährung. Tamara

Normal gibt es eine Verjährungg von 2 bis 3 Jahren.Aber das lag bei Deiner Mutter,Sie Hat falsche Angaben gemacht. hat.Wenn Sie das nachzahlt ist es Gut,sonst könnte man das als Berug werten.möglicherweise.

Verjährung greift aber erst ab Kenntnisnahme des Sachverhaltes ... hat die KK also erst letztes Jahr Kenntnis von den Mieteinahmen bekommen, ist sie in den Verjährungsfristen tätig geworden.

Also ich hab grad nochmal mit meiner Mutter gesprochen.. Sie hat angegeben dass sie die Miete bekommt und sie war auch schon 2009 mal bei der Krankenkasse und hat alles nachrechnen lassen, ob das so passt. was man wissen muss: meine Mutter arbeitet in einem Laden, der besonders um die Weihnachtszeit sehr viel einnimmt, weshalb sie auch zu dieser Zeit am meisten arbeiten muss. Sie hat also nicht jeden Monat immer ihre 400€ verdient sondern meistens nur zur Weihnachtszeit.. als sie damals 2009 in der KK war hat die Frau da drin es so ausgerechnet, dass sie einfach die Miete + den Verdienst durch den Job genommen hat und das ganze dann durch 12. Mit diesen Zahlen wäre meine Mutter auch nicht über die Grenze gekommen. Der Mann, der sich jetzt vor einem Monat gemeldet hat, rechnet das anders.. und zwar jeden Monat einzeln. D.h meine Mutter ist in der Weihnachtszeit und vllt. noch um ostern rumm über Ihre Grenze kommen. Deshalb muss sie jetzt alles nachzahlen, obwohl sie 2009 schon extra mal nachgefragt hatte ob das alles so passt. (und damals hat sie denen wirklich ALLES vorgelegt was sie einnimmt. )

@RedPanda

Normalerweise Ist eine Mieteinnahme auch nicht Krankenkassenpflichtig.Nur bei Privat Versicherung.Da solltet Ihr euch mal genau erkundigen,Bei einem Steuerberater.Das ist sicher richtiger.Dazu muss Mann.die Ganzen Fakten kennen.

@Dackelmann888

Bei eine Pflichtversicherung ist eine Mieteinnahme nicht KrankenkassenPflichtig.Aber Bei einer Privaten Versicherung.ja.

Was möchtest Du wissen?