Hat die Entgelt Gruppe was mit dem Zeugnis zu tun?

4 Antworten

Die Entgeltgruppe bezieht sich auf den Arbeitsplatz, unabhängig von deiner vorherigen Leistung. Wenn Du den Anforderungen entsprichst, beziehst Du die EG, die der angebotenen Arbeit zugeschrieben ist. Das hat rein gar nichts mit den Unterschieden der Bewerber zu tun.

Falls Du aber meinst, wonach die Entgeltgruppe gestaffelt ist, wenn die Stelle ausgeschrieben wird, dann hast Du Recht. Natürlich ist die EG nach Können, Leistung, Ansprüchen und vorherigem Wissen/Studium/Schulabschluss und so weiter gestaffelt.

Heißt, je anspruchsvoller die Stelle, desto höher die EG. Jeder Bewerber, der den geforderten Anspruch erfüllt und die Stelle bekommt, bekommt die gleiche EG.

Beispiel: Die Stelle ist ausgeschrieben mit EG 9 für Leute mit Abitur. Weiter müssen die Bewerber xy Erfahrung haben. Wenn nun 3 Stellen frei sind und sich drei Leute bewerben, einer mit Abitur, einer mit Abitur und Studium und einer mit Abitur und Proffessorentitel und alle drei haben Erfahrung xy, diese genommen werden, dann bekommen alle EG 9.

ergänze mal noch: der Familienstand spielt bei den Angestellten des öffentlichen Dienstes in der Entlohnung keine Rolle. (mehr). Der eingestellte Ledige in der E9 Stufe 2, erhält brutto den gleichen Betrag wie der Verheiratete in der E9 Stufe 2. Macht auch keinen Unterschied, wenn der eine 25 Jahre, der andere 50 Jahre alt ist.

"Entgeltgruppe" ist ein anderes Wort für "Gehaltsgruppe". Damit ist die Bezahlung von Mitarbeitern gemeint. Insbesondere im Öffentlichen Dienst gibt es diese Gruppen. In Ihnen wird die Höhe des Verdienstes festgelegt. Normalerweise steigt man im Laufe seines Berufslebens in der Gehaltsstufe immer höher; jedenfalls so weit, wie es der Bereich, in dem man arbeitet, zulässt.

https://www.oeffentlichen-dienst.de/entgelttabelle/tvoed-bund.html

"Entgelt" ist also eine Form der Bezahlung. Das hat aber nicht zwangsläufig etwas mit Geld zu tun. Wenn man beispielsweise in einem landwirtschaftlichen Betrieb gearbeitet hat, kann die Bezahlung auch in Naturalien (Lebensmitteln) erfolgen. Man sagt dann, "Meine Arbeit wurde mit einer Kiste Äpfel entgolten/entlohnt" (nur so als Beispiel).

Gruß Matti

Normalerweise steigt man im Laufe seines Berufslebens in der Gehaltsstufe immer höher; jedenfalls so weit, wie es der Bereich, in dem man arbeitet, zulässt.

falsch!

Man kann steigen, sofern einem die höherwertigen Tätigkeiten nach der Entgeltordnung übertragen werden.

Wenn du meine Meinung hören willst: Es gibt wichtigeres als Geld & Gold!

Das geht nach Abschluss ein Dr. bekommt mehr als ein Fachangestellter.

 Ein Dr. bekommt mehr als ein Fachangestellter.

Bei solchen Aussagen wäre ich zusehr gespannt, was die Gründe dafür sein sollen?

@Schneebergland

Höhere Qualifikation und höhere Laufbahn -> mehr Verantwortung -> höhere Entgeltgruppe.

@JayCeD

ehm nö, so nicht richtig. Wenn der Dr. als Pförtner eingestellt wird, hat er die E3, da nützt ihm sein Titel nichts.

Ausschlaggebend ist die übertragene Tätigkeit. ( auch wenn man den Dr. kaum zum Vorstellungsgespräch des Pförtners einladen würde);

@kabbes69

Gut ich war etwas unpräzise. Ich gehe natürlich von der Qualifikation entsprechenden Stellen und dem entsprechenden Abschlüssen aus.

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