Hat das Finanzamt ein Recht darauf?

5 Antworten

Ein behinderter Arbeitnehmer kann für seine Fahrten zwischen Wohnung und täglicher Arbeitsstätte die nachgewiesenen tatsächlichen Fahrtkosten oder alternativ 0,30 € je gefahrenen Kilometer als Werbungskosten absetzen. Dieses Wahlrecht steht mir zur Verfügung.

Du schreibst das ja selbst, die nachgewiesenen Fahrtkosten.

Was soviel bedeutet wie, Du weist es nach oder es ist Essig mit Absetzen.

Andere Möglichkeit, die Pauschale.

Hierbei soltest Du drauf achten, dass der Finanzbeamte ein Programm hat, das ihm anzeigt, wieviele Kilometer Du von der Wohnung zur Arbeitsstätte wirklich hast.

Dan nimmt der Die Arbeitstage, mal soundsoviele Kilonmeter, gibst Du mehr an, will der das nachgewiesen haben.

So wie alle anderen auch, weise nach, was Du absetzt. Du bist in der Beweispflicht. Beweist Du nicht ist Essig mit Steuervorteil.

diese sonderregel für behinderte ist doch mehr als eindeutig gegenüber der normalen entfernungspauschale, die keinen nachweis benötigt.

wenn du das als unverschämt empfindest, kannst du es ja lassen und auf die steuererstattung verzichten. wer nicht mit seinem eigenen pkw, sondern mit ÖVPNV unterwegs ist und keine fahrkarten sammelt oder andere belege hat, ist selbst schuld.

Hallo,

verstehe ich richtig, dass diese Sonderregel keinen Nachweis benötigt? Dies würde bedeuten, dass ich doch nichts nachweisen muss, richtig oder?

@Dennis83

lesen und verstehen ist nicht so deines, oder?

die normale Entfernungspauschale benötigt keinen Nachweis.

die Sonderregel SCHON

Natürlich darf sich das Finanzamt diese Unverschämtheit erlauben.

Was ist ausserdem so schwierig daran die gefahrenen Kilometer nachzuweisen?

Unabhängig davon kann das FA selbstverständlich einen Nachweis verlangen - nur halt schlecht im Nachhinein Einzelnachweise fordern. Desweiteren müssen auch die Gesamtkilometer plausibel erklärt werden können.

https://www.vlh.de/krankheit-vorsorge/behinderung/behinderung-so-setzen-sie-fahrtkosten-fuer-privatfahrten-ab.html

Mir geht es nicht um die Privatfahrten, sondern um die Dienstfahrten.

Ja, um prüfen zu können, ob der Steuerabzug/Geltendmachung rechtens ist.

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