Hartz4+Tagesmutter+400Euro-Job

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Hallo! Soviel wie ich weiß, bekommst du Hartz 4 wie gewohnt weiter. Der Punkt ist, dass du wahrscheinlich- nach meinem Wissenstand- nur 160€ von deinem 400€ job behalten kannst. Ich persöhnlich bezweifel, dass dir das Amt zuschüsse für die TM gibt. Aber nichts ist unmöglich. Probier es doch aus und frag beim Jobcenter nach. Das Problem wird sein, dass ein Job unter 15 Stunden nicht reicht um dich vom Arbeitsmarkt zu nehmen. Nach einem Krippenplatz hast du bestimmt gesuch, oder? Ich kann verstehen, dass man komplett auf ist, wenn man sich 24Std an 7 Tagen in der Woche um ein Kind kümmern muß. Auf der anderen Seite ist der Staat aber auch nicht dafür da deinem Sohn die Betreuung zu finanzieren, damit du deiner Lebensplanung nachkommen kannst. Aber wie gesagt: geh zum Amt und frag nach- Spekulieren hilft da eh nichts.

Ich hab das jetzt alles einfach gemacht und nach 2 Wochen hat mich mein Chef schon angesprochen, ob ich nicht evtl auf 20 oder 30 Stunden erhöhen könnte, weil er mich gut brauchen könnte :D Ab 2013 könnte er mich evtl. sogar auf Vollzeit einstellen. Super !!!! :)

wofür bitte ein 400 Job und das Kind dann zur TM geben und noch Geld draufzahlen?? Normale Kinder können auch alleine spielen, man geht mal auf den Spielplatz oder trifft sich mit anderen Müttern und deren Kinder. Ab 3 Jahren ist dann ein Kindergarten ganz okay und man kann sagen, dass das Kind mal Gesellschaft braucht.......

-.- Das beantwortet meine Frage in keinster Weise. Mein Kleiner hat fast täglich Kontakt zu anderen Kindern, aber ich habe niemanden, der auch nur mal eine Stunde aufpasst und ich kann jetzt dann nicht mehr dauernd darum kümmern Gesellschaft für ihn zu organisieren, weil ich mich um andere Dinge kümmern muss. Ab 2 Jahren wird man als Erwachsener den Kinder einfach nicht mehr gerecht. Das ist einfach so. Außerdem brauche ich endlich mal ein bischen Zeit um mich auf nächstes Jahr vorzubereiten. Ich muss zur Berufsberatung, zur Studienberatung, zur Bafögberatung und vieles mehr und ich muss mich über meine Ausbildungsmöglichkeiten schlau machen und kann dabei keinen 2,5-jährigen zwischen den Füßen gebrauchen dem (völlig zurecht) langweilig ist. Das letzte Mal musste er 3 Stunden still in seinem Kinderwagen sitzen, weil der Termin einfach so lange gedauert hat. Das hat er toll gemacht, aber ich hatte ein schlechtes Gewissen, weil das eigentlich nicht angehen kann/eine Zumutung ist. Aber solche Termine werden sich jetzt häufen. Ich sehe wohin das führt, wenn man sich erst ab dem 3ten Lebensjahr um diese Dinge kümmert. Andere Mütter rennen mit knapp 4 jährigen Kinder von Couching zu Couching und haben immer noch keine Ahnung, was aus ihnen und ihrem Leben werden soll. Immer noch keine Perspektive. Das will ich nicht. Ich will jetzt klar wissen, wie es ab nächstem Jahr weiter gehen soll, welche Ausbildung für mich Sinn macht und wie ich sie finanzieren kann und das mit möglichst wenig Hilfe vom Amt. Aber um mich darum kümmern zu können, muss ich in der Lage sein Termine zu machen und wahrnehmen zu können, ordentliche Bewerbungen zu verfassen und mich über Ausbildungen einzulesen. Das alles sollte man mit klarem Kopf und nicht nebenbei machen. Wir waren jetzt beide lang genug zu Hause. Ich würde auf der Stelle Vollzeit arbeiten gehen, aber ich kann (noch) nicht. Aber ich kann anfangen alles vorzubereiten, damit ich das möglichst bald kann. Und wie gesagt: Mag sein, dass andere Mütter der Meinung sind, dass sie ihrem Ü2-Kind gerecht werden. Aber ich weiß, dass es der Entwicklung meines Sohnes sehr zuträglich wäre, wenn er mehr Kontakt mit anderen Kindern hätte. Dazu kommt, das ihm der KG-Einstieg dann leichter fällt. Jetzt kommt der Winter und es sind nur noch wenige Monate bis zum 3ten Geburstag. Ich bin alleinerziehend und ohne Ausbildung. Ich habe nur ein Abitur. Ich brauche eine Ausbildung, die mit Kind vereinbar ist und zu einem Arbeitsplatz führt, der ebenfalls mit Kind vereinbar ist. Zudem sollte die Ausbildung nicht allzulange dauern (Anstrebenswert wäre unter 5 Jahren und danach die Möglichkeit einen Vollzeitjob zu bekommen und somit ein vollwertiger Steuerzahler zu werden), weil ich nicht jünger werde (ich bin Mitte 20) und ich sollte damit später unseren Lebensunterhalt bezahlen können und es sollte ein Job sein, wo man auch gute Aussichten auf einen festen Arbeitsplatz hat (Rock-Star oder Krankenschwester also schon mal nicht). Das alles ist machbar und umsetzbar wenn ich mal ein bischen Zeit bekomme um mich schlau zu machen. Dem Staat falle ich dabei finanziell nicht mehr zur Last als vorher, weil ich ja das Geld für TM selbt erwirtschafte. Meine einzige Frage ist also - Sichert der Staat mir für weiter 7 Monate unseren Lebensunterhalt obwohl mein Sohn bei einer Tagesmutter ist und ich diese Zeit zum arbeiten und zur Vorbereitung verwende?

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