hartz 4 und lebensversicherung auszahlung

3 Antworten

Es kommt darauf an, ob sie diese Lebensversicherung bei der Antragsabgabe auch benannt hat, als Vermögen. Dann bleibt alles beim alten. Wenn sie das "vergessen" hat, bekommt sie Probleme wegen der Falschaussage.

Da kann sie gar nichts tun und wenn,währe es nicht legal !!! Die von die genannten Vermögensfreibeträge,hätten vor der Antragstellung schon vorhanden gewesen sein müssen. Zudem hätte das Vermögen des Kindes,eindeutig zuzuordnen sein müssen,es hätte also auf einem eigenen Konto / Sparbuch sein müssen,was auf den Namen des Kindes läuft. Dieses einmalige Einkommen wird auf 6 Monate Leistungsbezug verteilt,weil die einmalige Anrechnung des Betrages, zu einem Leistungsausschluss für einen ganzen Monat führen würde. Sie hätte dann,wenn kein weiteres Erwerbseinkommen erzielt wird,wo sie schon Freibeträge geltend macht,einen Freibetrag von 30 € Versicherungspauschale x 6 Monate Anrechnung des einmaligen Einkommens = 180 € Freibetrag. Es würden dann immer noch ca. 8300 € übrig bleiben,die würden dann durch 6 Monate geteilt. Wenn sie in 6 Monaten nicht so viel Anspruch hätte,müsste der Überhang dann vom einmaligen Einkommen,in Vermögen umgewandelt werden.

gilt nicht 44x150= 6600 +3100 fürs kind als vermögensgeschütz,

Nein.
Elterliches Vermögen darf im Grundsatz nicht aufs Kind verlagert werden, sondern ist alleine dem Elter zuzuordnen; Ausnahme: die 750€ für besondere Anschaffungen

Damit hat sie 44 x 150 + 2 x 750 € für besondere Anschaffungen frei; macht 8100 €; 400 € wird auf den Bedarf der BG angerechnet werden müssen.

oder was muss sie tun dass das nicht als einmaliges einkommen gilt

Vermögen bleibt Vermögen; das heißt, die 8500 sind grundsätzlich kein Einkommen im SGB II-Sinne; sodaßß auch die Verteilungsregeln für einmaliges Einkommen nicht gelten; sie muss solange vom Vermögen zehren, bis der individuelle Freibetrag erreicht ist,.

PS: Diese 8100€ Freibetrag auf diesen Vermögenswert hat sie nur, sofern sie nicht an anderer Stelle schon Vermögen besitzt, denn die Freibeträge sind pro Person und nicht pro Vermögenswert.

@VirtualSelf

Heute hatte ich einen Hänger,ist halt nicht ein Tag wie der andere !!!

d.h. sie gibt die 8500 euro beim amt an,

bleibt ein monat ohne alg II ( ~400 euro ) und verpulvert die 8100, oder ??

mfg

@smart666

Die Lebensversicherung sollte schon beim Amt bei Antragstellung angegeben worden sein; wenn nicht, dann hat sie in der Tat ein großes (!) Problem.

Was sie mit den 8100 € tut, bleibt ihr überlassen. Kann sie weiter anlegen oder verbratzen ....

@VirtualSelf

versicherung war damals 2004 angegeben, trotzdem behielt das amt ~6000 davon !!! als einmaliges einkommen ,...alles komisch,....und straf befehl 180 tage wegen betrug !!! kapiere noch einer die welt,...

@smart666

Das ist nicht plausibel.

Denn wäre es tatsächlich und - wahrscheinlich - fälschlicherweise angerechnet worden - egal ob als Einkommen und Vermögen -, hätte es ja zum Bestreiten des Lebnsunterhaltes aufgezehrt werden müssen.

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