Hartz 4 und Kaltmiete, brauche Rat.

5 Antworten

Ich habe mal in den Link geschaut, den JohannesJ54 angegeben hat. Da sieht es so aus, als ob die Bruttokaltmiete gemeint wäre. Also Nettokaltmiete plus Nebenkosten dürfen 415.- € nicht überschreiten. Die Heizkosten werden zusätzlich übernommen.

Geh mal auf die Seite von Harald Thome, da findest Du findest örtliche Richtlinien.

Die entsprechende Höhe der Bezuschussung ist auch vom Wohnort abhängig. Daher solltest du in den Unterlagen des Wohnortes nachsehen. Oft auch zu googlen!

Bei der Kaltmiete sind die Nebenkosten nicht enthalten. Die 415 € sind eben die Kaltmiete, dann noch Nebenkosten = Warmmiete.

Ok, danke für die schnelle Antwort. Schön das jeder beim Amt was anderes sagt, aber da weiß ich erstmal bescheid, danke.

@nils0815

Eigentlich haben die beiden Sachbearbeiter nichts anderes gesagt...Es ging ja um die Kaltmiete...und die ist bei BEIDEN 415,--€ Kalt bedeutet immer ohne Nebenkosten..Hat dir ja AnitaBach gut erklärt..

Darf der Vermieter nachträglich Nebenkosten einführen?

Folge Eckpunkte

  • Mietvertrag war auf 5 Jahre befristet und wurde stillschweigend weitergeführt, so dass meiner Meinung nach der Mietvertrag nun unbefristet ist. Es ist eine WG aus 3 Personen Im Mietvertrag steht...

  • nur die qm Zahl des eigenen Zimmers

  • pauschal sind alle Kosten inbegriffen, also auch Strom, Warmwasser und Gas für die Zentralheizung

  • die Mitbenutzung der Küche

Die Wonung, wie auch die weiteren 12 Wohnungen, haben alle keine Zähler für die Heizungen. Seit 8 Jahren hat man nie etwas von Mieterhöhungen gehört, noch irgendwelche Abrechnungen gesehen.

Neue Mieverträge, also auch der Mitbewohner, haben mittlerweile die restlichen qm der Wohnung mit als qm Zahl drin, anders wie der hier beschriebene Vertrag. Ebenso steht bei ihnen etwas von Kaltmiete + ein pauschaler Nebenkostenbetrag, welcher auch den Strom enthält. Es gibt im Keller pro Wohnung, also je 3er WG, einen Stromzähler, allerdings zahlen quasi alle 12 Wohnujngen gemeinsam den Strom pauschal über die Miete. Es gab bisher noch nie in den 8 Jahren eine Abrechnung.

  1. Kann der Vermieter nun bei meinem Mietvertrag (dieser ist doch auch nach 8 Jahren noch gülttig???) nun anpassen lassen?
  2. Wie ist das genau mit den Nebenkosten? Kann er bei den Daten nur die Kaltmiete erhöhren?
  3. oder kann er auch die Nebenkosten erhöhen, wenn ja, für welche qm Zahl gilt das dann, nur von dem eigenen Zimmer oder gibt es für ihn die Möglichkeit die gleichen qm Zahl anzunehmen wie bei den neuen Mietern der gleichen Wohnung (3er WG)?
  4. Wie will er überhaupt die "Nebenkosten" (finde ich bei Strom ja eher unangemessen angeben? Es fehlt ja ein Stromzähler pro Zimmer (mal von dem Allgemeinstrom durch den Boiler und Strom in der Küche)?
  5. Oder sind ihm bei den Mietvertrag total die Hände gebunden und kann er da quasi nie die Nebenkosten nun abrechnen?

Anzumerken ist noch, dass für mich überhaupt nicht klar ist, wie man nun im Nachhinein die Kalt und Warmmiete bei mir bestimmen will.

Herzliche Grüße & Dank!

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Mietbescheinigung vom Jobcenter bzgl. Kosten der Unterkunft

Hallo,

ein Freund muss übergangsweise für einige Monate Hartz4 beantragen, doch es stehen Fragen bzgl. der Mietbescheinigung aus - ihm sollte der Regelsatz zugestehen, damit er so schnell wie möglich vom Bedarf rauskommt und nichts bzw. so wenig wie möglich wegen einer unangemesssen Wohnung abgezogen wird.

Es wird eine Wohnung auf 01.04 bezogen, vorher wurde kurzfristig bei den Eltern gewohnt und das Amt über den Einzug in eine eigene Wohung informiert - der Antragsteller ist über 25 Jahre alt. Da kein Kautionsdarlehen oder Einmalzahlung für den Einzug beantragt wird, wurde selbständig gehandelt - mit einer Mietbescheinigung vom Jobcenter auf Wohnungssuche, wollte vermieden werden.

Nun stehen einige Fragen an :

Ausgangspunkt :

Die Wohnung ist 48 qm2 für eine Einzelperson groß - also 3 qm2 über der Richtlinie für Baden-Württenberg und die Kaltmiete beträgt 320 Euro, also 9 Euro unter der örtlichen Richtlinie für die Kaltmiete, wobei bei der Berechnung vom Amt plus kalten Betriebskosten angegeben ist und daher im örtlichen Richtlinienewert (329 Euro) enthalten sind.

Fragen :

  1. Ich habe von einem bundesweiten Rahmen von 45-50 qm2 gelesen - was stimmt nun ? Falls die Wohnung wirklich 3 qm2 zu groß wäre, wieviel wird abgezogen - von der Kaltmiete oder anteilig von den Heizkosten (Zentralheizung/Warmwasser) ?

  2. Laut Richtlinie würden noch 9 Euro an kalten Betriebskosten zustehen - es wurde auch eine Mietbescheinigung ausgehändigt, die vom Vermieter auzufüllen ist. Mit diesem besteht ein gutes Verhältnis und es wurde schon ausgehandelt, kein Geld für einen PKW Stellplatz zu zahlen, da kein Auto vorhanden ist. Am besten wäre doch bei den kalten Betriebskosten (Wassergebühr, Müllabfuhrgebühr, Grundsteuer, Gebäudeversicherung, Kaminfegergebühr) und besonderen Anteilen (Kabelanschluss, Möbilierung, Stellplatz) nichts anzugeben, um nicht Geld zu verlieren - oder ? Es wurden 80 Euro Nebenkosten ausgehandelt und es wäre wohl das beste, diese auf Kosten nur auf Heizung und dem Wasser zu verteilen - oder ?

  3. Von meiner vergangenen Geschichte weiss ich, die Müllgebühren werden vom Jobcenter mitübernommen und werden direkt in der Vorauszahlung dahin überwiesen. Warum wird bei der Mietbescheinigung danach gefragt - oder ist damit eine zusätzliche Müllgebühr vom Vermieter ausgehend gemeint ? In den Richtlinien vom örtlichen Mietspeigel habe ich nachgelesen, das die angemessenen Müllgeühren von 10 Euro schon abgezogen wurden und dahingehend die 329 Euro resultieren.

Bitte um Hilfe, das ganze ist wirklich komplex und ich hätte da gern Klarheit - was wird gezahlt und was nicht ? !

Danke, alles Liebe - subjektive Beurteilungen bzgl. Lebensituation am besten für sich behalten, sowas zeugt nicht von sozialer Klarheit !

Glasengel

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