Hartz/4 Antrag ab 25 Jahre. Was braucht man?

4 Antworten

Er muss seine eigenen Bankauszüge dabei haben (Girokonto) - bin mir nicht sicher, ob der letzten drei Monate oder des letzten Jahres, Unterlagen von Erspartem, falls vorhanden.

Falls er bei den Eltern wohnt, werden alle, die dort zusammen wohnen, als Bedarfsgemeinschaft veranschlagt, das bedeutet, dass auch die Eltern ihre Einkünfte offen legen müssen.

Der Mietvertrag gehört zu den erforderlichen Unterlagen.

Wenn euer gemeinsames Einkommen die Summe nicht erreicht, die euch als ALG II bekommen würdet, dann bekommt ihr ergänzendes Hartz IV vom Amt.

Der Regelsatz beträgt derzeit meines Wissens 409 Euro. Wenn ihr also drei Personen seid, dann stünde der Bedarfsgemeinschaft für den nominalen "Haushaltsvorstand" 409 Euro und die weiteren Erwachsenen jeweils 80 % von diesem Betrag zu plus Mietkosten (bei Wohnung von angemessener Größe und Mietpreis) plus Heizkosten.

Bleibt euer einkommen unter dieser Summe, bekommt ihr die Differenz vom Jobcenter.

falsch: er ist 25 und somit nicht mehr bedstandteil der bg seiner eltern, sondern nur noch seine eigene bg und wird auch als solche gerechnet.

er bekommt den vollen regelsatz 409 euro und wenn nötig die anteilige kdu, die er zahlen muss. das steht aber derzeit garnicht im raum.

vorlegen muss er nur seine eigenen unterlagen über vermögen, einkommen und wenn nötig maximal einen untermietvertrag.

wären sie eine bg, dann stünden den eltern die jeweiligen regelsätze parnter zu und dem kind u25 der jeweilige passende regelsatz dazu plus anerkannte miete, abzgl. einkommen. hier liegt aber klarer weise garkeine bg vor, somit gibts keine unterlagen der eltern.

@markusher

Eine so genannte Bedarfsgemeinschaft (BG) liegt vor,
wenn mehrere Personen im gleichen Haushalt mit Erwerbsfähigen
zusammenleben und den Haushalt wirtschaftlich gemeinsam betreiben.
Plötzlich 25 zu sein, bedeutet nicht unbedingt, plötzlich keine Bedarfsgemeinschaft zu sein.

wenn er zuhause keine mite zahlen muss, hat er als ü25 anspruch auf den vollen regelsatz von 409 euro. eine haushaltsgemeinschaft mit den eltern könnte ihm unterstellt werden und sollte abgewiesen werden seitens der eltern: wir unterstützen unser kind nicht in geld und geldeswert unterschrift der eltern.

er könnte auch ausziehen, wenn er das will. dann hat er anspruch auf 409 euro regelsatz zzgl. angemessene maximale kdu.

weiterhin kann er beantragen einzugsrenovierung, umzugskosten, kautionsdarlehen und natürlich erstausstattung.

weiterführende fragen kannst du auch hier gerne stellen: www.elo-forum.org

Seine erste Anlaufstelle sollte das Jobcenter sein. Von dort bekommt er alle wichtigen Unterlagen und Erklärungen, was er einreichen muss sowie in der Regel einen Folgetermin für die Abgabe der Unterlagen.

.... er benötigt also einen Perso und einen Termin.

Aber das wird er ja alles gemacht haben, wenn er bisher schon beschaftigt war und weiß, daß er kein ALG 1 bekommt. Seine Krankenkasse hält ja auch die Hand auf.

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