Handwerkerrechnung Bar zahlen?

11 Antworten

Du meinst hier zwei verschiedenen Dinge glaub ich. Privatleute können Handwerkerrechnungen von der EINKOMMENSSTEUER absetzen, also Lohnkosten bis 1200 E im Jahr. Wenn Firma A der Firma B eine Rechnung schreibt, muss Firma B die UMSATZSTEUER (Mehrwertsteuer) für Firma A an das Finanzamt zahlen (bei Beträgen über 500 €). Natürlich schmälert die Rechnung den Gewinn von Firma B und Firma B muss demnach weniger GEWERBESTEUER zahlen. Die Zahlweise bei Firmen spielt dabei keine Rolle, läuft aber in der Regel per Überweisung.

dein beitrag hat auch nix wirklich mit der Frage zu tun, und den artikel hab ich eben angegeben weil anscheinend auch keiner so recht wusste wie es im privaten läuft, was eigentlich in meinem kom genau drinsteht

@sleipa

Wie es im privaten läuft, spielt bei der gestellten Frage ja auch keine Rolle, weil der Frager wissen möchte, wie das ganze zwischen Firmen abläuft, und dies habe ich beschrieben.

@denecke

ich werd die sache nicht weiter kommentieren, ich hab die frage schließlich gestellt und wollte es für andere klarstellen

Kommt auf den Handwerker an. Wenn es haushaltsnahe Dienstleistungen sind (Gartenarbeiten, Rohrbruch, Malerarbeiten) kann die Arbeitszeit (nicht das Material) bis zu einem bestimmten Betrag steuerlich erstattet werden (ich glaube 600€/Jahr), allerdings wird die Rechnung und der Kontoauszug benötigt

seit neuestem 1200 € pro Jahr

"Die Umsatzsteuer für diese umsatzsteuerpflichtige Werkleistung schuldet der
Auftraggeber nach § 13 b UStG".

Dies ist die Klausel, wenn z. B. unsere Firma von einem Bauträger beauftragt wird für ihn im Namen eines Bauherrn Tätigkeiten auszuführen. Da wir dann nicht direkt mit dem Bauherren abrechnen sondern mit dem Bauträger - so erhält der Bauträger unsere Rechnung in netto, weil er die MwSt abführen muss und nicht wir.

kleiner Nachtrag: bei Beträgen über 500 €, darunter wird selbst ausgewiesen.

Was meinst Du mit "bei privaten ist es ja so das (sic!) man dann keinen Steuerabzug mehr bekommt"? - Wenn Du als privater Auftraggeber eine Firma für "haushaltsnahe Dienstleistungen" (das ist ein dehnbarer Begriff, unter den auch so manche Handwerkerleistung fällt) beschäfigst, kannst Du sehr wohl steuerlich was geltend machen. Dazu mußt Du aber genau die Rechnung per Überweisung bezahlt haben.

Wenn eine Firma eine andere beauftragt, ist das in aller Regel auch steuerlich abzugsfähig. Das macht dann der Steuerberater schon. Da muß sich die Firma keine weiteren Gedanken zu machen. - Und Firmen untereinander bezahlen nun wirklich nicht bar.

Seit neuestem ist es (glaub ich) so, dass man Handwerkerrechnungen mir 20% versteuern kann (frag mal einen Steuerfachmann) Hat mit Barzahlung oder Überweisung nichts zu tun - die Quittung zählt.

Quatsch hoch 3

@Regenmacher

Mit 20% versteuern würde bedeuten, dass du für die bezahlte Rechnung noch mal 20 % ans Finanzamt überweist. Richtig ist: 20% der Lohnkosten einer Handwerkerrechnung, maximal jedoch 1200 € pro Jahr können steuerlich geltend gemacht werden. Und die Quittung ist nicht allein wichtig, eine unbare Bezahlung ist Voraussetzung dafür.

@denecke

Das hab' ich damit gemeint - nicht dass noch mal auf die Rechnung 20 % Steuern kommen, sondern dass man 20% davon bei der Steuer geltend machen kann. Sorry - hab mich etwas ungeschickt ausgedrückt!

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