Handgelenk gebrochen durch Fremdverschulden: Schmerzensgeld?

5 Antworten

Du schreibst ja selbst, dass er nichts dafür kann. Eine Haftung (und somit Schmerzensgeld) setzt aber immer ein Verschuldensprinzip voraus. Die Behandlungskosten werden ja von deiner Krankenkasse getragen. Diese wird dich in der nächsten Zeit auffordern, eine Schadensschilderung abzugeben. Wenn sich ein Verschulden ergibt, wird die Krankenkasse und ggfs. dein Arbeitgeber den Schädiger in Regress nehmen. Seine Haftpflichtversicherung wird unberechtigte Forderungen gegen ihren Versicherungsnehmer abwehren

Wesentliche Voraussetzung für Schadenersatz- und Schmerzensgeldansprüche wäre ein Verschulden seitens des Verursachers!** **Kein Verschulden = keine Ansprüche!**** (Tja, Pech... musst Dir doch etwas anderes ausdenken, um reich zu werden.)

Spar' Dir Deinen süffisanten Ton und unterstelle mir bloß nichts. Sei froh, dass Du nicht hier im Krankenbett liegst!

Um mehr Geld (Schmerzensgeld, Schadensersatz) zu bekommen, muss ich mir vermutlich einen Anwalt nehmen, der dann die Ansprüche bei der Haftpflicht des Verursachers geltend macht, oder? Nach 6 Wochen bekomme ich ja nicht mehr mein volles Gehalt vom Arbeitgeber. Das muss ich ja irgendwie wieder rein bekommen (Schadensersatz).

Aber so eben nicht.

Also, natürlich ist es ein Verschulden, wenn er stolpert und mich dabei die Treppe herunter wirft, weil er sich nicht halten kann und sich aus Reflex an mir abstützt oder nicht? Dafür sind doch Haftpflichtversicherungen da?!

Eben nicht. Wenn er stolpert ist das ja nicht seine Schuld. Höchstens die Schuld dessen, der Sachen auf dem Treppenabsatz "vergessen" hat.

Das Schmerzensgeld was man aus Film und Fernsehen kennst ist was amerikanisches. Hier gibt es das auch, wiegt aber oft nicht mal die Anwaltskosten auf, da kriegst du dann 378 Euro zugesprochen oder sowas.

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