Handelt es sich bei den 10 Geboten um Friedensregeln?

12 Antworten

Nein, das sind Regeln, um eine Tyrannei aufzurichten und um Völkermord zu rechtfertigen. Die 10 Gebote stehen den Menschenrechten diametral entgegen. Im Einzelnen:

1. „Du sollst neben mir keine anderen Götter haben.“ Dieses Gebot verstößt gegen das Recht auf Religionsfreiheit sowie gegen das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit. Mit diesem Gebot rechtfertigte Mose die Ermordung von 3000 Landsleuten, die sich dem nicht unterwerfen wollten (Tanz um das Goldene Kalb) und auf diesem Gebot beruht die Rechtfertigung von religiösem Terror bis heute.

2. „Du sollst dir kein Gottesbild machen und keine Darstellung von irgendetwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde.“ Dieses Gebot verstößt gegen die Freiheit der Kunst sowie der freien Meinungsäußerung

3. „Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr lässt den nicht ungestraft, der seinen Namen missbraucht.“ Auch das verstößt gegen Religions-, Meinungs- und Kunstfreiheit. Religionsfreiheit bedeutet, es darf keinen Zwang zum Glauben und damit zum Kirchgang geben.

4.„ Sechs Tage darfst du schaffen und jede Arbeit tun. Der siebte Tag ist ein Ruhetag, dem Herrn, deinem Gott, geweiht.“ Zunächst ist das kein Verstoß gegen ein Menschenrecht. Menschenrecht ist die freie Entfaltung der Persönlichkeit und dazu muss die Freizeit, soweit möglich, am Sonntag gewährleistet sein. Wird mit dem Sonntag jedoch ein Kirchgang als Pflicht verbunden, verstößt es gegen Religionsfreiheit und freie Entfaltung der Persönlichkeit.

5. "Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit du lange lebst in dem Land, das der Herr, dein Gott, dir gibt." Direkt betrifft das kein Menschnerecht. Es ist nur einfach Blödsinn, weil wir heute wissen, dass das Lebensalter überhaupt nichts mit Glauben zu tun hat. Aus obigem Gebot schließt Mose im Umkherschluss, dass ein Vater das Recht hat, missratene Kinder töten zu dürfen. Das ist allerdings ein massiver Verstoß gegen Menschenrechte.

6. "Du sollst nicht morden." Im weiteren Text erläutert Mose, was darunter zu verstehen ist. Demnach kann von Mord nur dann gesprochen werden, wenn das Opfer ein Israelit ist, der dem JHWH-Kult anhängt. Nicht-Israeliten und Ungläubige dürfen getötet werden, ohne dass dies Mord wäre. Das hat Mose auch praktiziert, indem er mal kurzerhand 3000 seiner Landsleute töten ließ, weil sie sich seinem Religionsdiktat nicht unterwerfen wollten. Das ist ein eindeutiger Verstoß gegen Menschenrechte.

7. "Du sollst nicht die Ehe brechen." und 8. "Du sollst nicht stehlen." und 9. "Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen.
" Das sind Selbstverständlichkeiten in den meisten Kulturen unabhängig vom Glauben und das hat mit Menschenrechten auch nicht viel zu tun.

10. "Du sollst nicht nach dem Haus deines Nächsten verlangen. Du sollst nicht nach der Frau deines Nächsten verlangen, nach seinem Sklaven oder seiner Sklavin, seinem Rind oder seinem Esel oder nach irgendetwas, das deinem Nächsten gehört." Hier wird Sklaverei hingenommen und die Ehefrau wird als Eigentum des Mannes geschildert. Das verstößt gegen jede Menge Menschenrechte.

Nein. Es sind zwar auch Regeln, die Frieden verursachen, denn wenn jeder sich an die zehn Gebote hält, dann gibt es automatisch Frieden.

Aber die zehn Gebote sind direkt von Gott gegeben, und es ist für jeden Menschen gedacht.

Eigentlich soll jede Regel dem Frieden dienen. Wär zumindest das Ziel.

Regel im Sinne von Abmachung, Gesetz.

Wenn dann als Verhaltens Ratschläge für ein gutes miteinander in einer Gesellschaft

Handelt es sich bei denn 10 Geboten um Friedensregeln?

Nein. Dabei handelt es sich um den Ausfluß der moralischen Ansichten einer rückständigen Hirtenkultur. Nicht eine Regel davon ist heute noch sinnvoll. So, wie sie da stehen, sind sie vollumfänglich abzulehnen.

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