hallo habe ein ticket in einer facebook gruppe verkauft der käufer schrieb mir das er es Doch nicht kaufen kann und wenn ich sie nicht los werde zahlt er sie?

2 Antworten

Du bist volljaehrig und der abgesprungene Kaeufer ist es ebenfalls? Dann habt ihr einen Kaufvertrag, der grundsaetzlich von beiden Seiten zu erfuellen ist. Du hast ihm die Tickets zu geben und er den vereinbarten Preis zu zahlen.

Dann habt ihr vereinbart, dass du die Tickets anderweitig verkaufen kannst (er wollte sie nicht mehr) und der Kaufvertrag bei einem erfolgreichen Verkauf aufgehoben werden solle. Sollte dir ein anderweitiger Verkauf jedoch nicht gelingen, solle der Vertrag nicht aufgehoben werden und waere dann von beiden Seiten zu erfuellen. Er bekaeme dann die (inzwischen wertlosen) Tickets und du von ihm das Geld.

Diese Vereinbarung scheint auch ausreichend dokumentiert zu sein (Facebook). Also schick ihm die Tickets und fordere ihn zur Zahlung des vereinbarten Preises auf (Fristsetzung 2 Wochen mit kalendermaessig bestimmten Fristablaufsdatum). Zahlt er dann nicht, kannst du nach Fristablauf das gerichtliche Mahnverfahren einleiten (Mahnbescheid).

Die Kosten musst du vorstrecken, kannst sie aber hoechstwahrscheinlich vom Schuldner zurueck fordern.

er wills übern anwalt laufen lassen aber zahle ich da nicht mehr?

@halderso

Seinen Anwalt zahlt er erst einmal selbst. Nur wenn er dem Mahnbescheid widerspricht UND du anschliessend kein Vollstreckungsurteil erwirken kannst. Das erscheint hier aber recht unwahrscheinlich. Restrisiko besteht aber natuerlich immer (hier aber wohl nur ein recht geringes).

Ja verklag den. Dazu zahlst du erstmal den Anwalt. Mach das.

Die Anwaltskosten wird er vom abgesprungenen Kaeufer einfordern koennen.

@DerCaveman

ja also er soll es machen

E-Ticket Betrug und Urkundefälschung, ist mein Kollege Schuld ein falsches Ticket ungeprüft verkauft zu haben?

e-Ticket, Betrug, Urkundenfälschung, Frankreich, PayPal

Guten Tag,

ich habe mit-erlebt wie ein Kollege ein e-Ticket (für ein Event, alles papierlos) von einer Person X ab-gekauft hat, welche das Ticket auf der Event-Seite in Facebook anbot (nicht ganz gewisse Angabe). Zahlung per Paypal. Das gekaufte Ticket allerdings sah anders aus und bot einen QR-Code, welcher aufgeschlüsselt eine Nummer preisgibt, die ähnlich der anderen Nummern der Tickets war. Nun konnte man allerdings diese Nummer und das Ticket selbst nicht prüfen und wusste nicht ob das ein echtes e-Ticket ist. Es gab keine Prüfstelle. Das Ticket wurde aus anderen Gründen verkauft. Der Käufer beanstandet das Ticket.

Das Ticket (vermutlich sogar selbstgestaltet, auf französisch, und vermutlich gab es mehrere Kopien) wurde, wie sich herausstellte, schon eingescheckt (von Person Y, behauptet Käufer 2 der nun nicht rein kommt), jedoch weiß man nicht von wem genau eingecheckt wurde oder ob der Käufer 2 eine Finte legt. Man hat Facebook-Namen des Verkäufers und des Opfers und eben mein Kollege. Auf dem Fake-Ticket steht gar nichts, nur der QR-Code, und franz. Angaben.

Käufer 2 beanstandet eben nicht rein gekommen zu sein und will Paypal kontaktieren um das Geld zurück zu bekommen.

Die 4 involvierten Parteien und das Material.

Original Tickets liegen vor

PayPal Verlauf liegt vor.

Fake-Ticket liegt vor.

Facebook Chatverläufe liegen vor.

Mein Kollege - kaufte das Ticket von einer anderen Person X und verkaufte es an Käufer 2 (ungeprüft) Person X - welche das Ticket verkaufte und evtl. von jemand anderen abkaufte (möglicher Erst-Täter evtl .franz.) Käufer 2 - welcher das Ticket von Kollege kaufte und nicht reinkam (Verdacht), weil wohl schon eingecheckt wurde Person Y - welche angeblich mit einem gleichen Ticket vorher einchecken konnte, vor Käufer 2

Käufer 2 will nun das Geld zurück und will PayPal kontaktieren und evtl. meinem Kollegen Betrug oder ähnliches Vorwerfen. Der Betrug würde natürlich auf Kollege fallen, jedoch hat er den Chatverlauf und Name vorliegen um evtl. zu beweisen dass er es nicht war. Man weiß leider auch nicht ob Käufer 2 tatsächlich nicht einchecken konnte sondern es nur vorgibt. Er kann evtl. nur beweisen dass dieses Ticket vom Kollege verkauft wurde.

  1. Macht sich der Kollege hier starfbar weil er unwissend/ ungeprüft ein Fake-Ticket verkaufte?
  2. Akzeptiert PayPal den Verdachtsfall von Käufer 2 und kann das Geld zurückerstattet bekommen?
  3. Müsse man den Ticket-Service wegen mangelnder Sicherheitsmerkmale beanstanden und mit einbeziehen?
  4. Polizei und Anwalt kontaktieren und jemanden auf Schadensersatz verklagen in evtl. Frankreich?
  5. Sind länderübergreifende Staftaten bei Urkundenfälschung möglich?

Wie gehe man hier am besten vor? Mit freundlichen Grüßen

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