Haftauskunft

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Hallo, nein, die Gemeinde erhält keine Benachrichtigung, wenn einer ihrer Einwohner strafrechtlich verurteilt wird. Das Melderecht sieht das nicht vor. Straftaten bzw. die Verurteilung wegen solcher werden im Bundeszentralregister notiert. Darauf können die Gemeinden nicht zugreifen.

Der Arbeitgeber erhält nur dann eine Auskunft, wenn der vom AN ein polizeiliches Führungszeugnis verlangt. Nur in diesem Fall wird eine Auskunft aus dem o.g. Register eingeholt.

Ist nun nach 2 Jahren vorzeitig aus dem Vollzug und hat ein Aufenthaltsverbot bekommen

Wird diese Strafe den deutschen Behörden (Gemeinde, Arbeitsamt, Arbeitgeben, Polizei etc mitgeteilt ?

Klar - das ist ja auch der Sinn eines Aufenthaltsverbotes.

Hallo noch mal, es geht mir um die Mitteilung der Haftstrafe, nicht um das Aufenthaltsverbot, denn so wie ich weis, ist das den deutschen Behörden ziemlich egal, ob jemand nach Dänemark fahren kann oder nicht bzw von dort gleich wieder in Schubhaft kommt und postwendend zurück geschickt wird, Also daher nochmals die Nachfrage (vl etwas konkreter) .. teilen die dänischen Behörden die verbüßte Strafe den deutschen Amtsgemeinden mit ? In den "Amtsstuben" die das betrifft (wo er zurück will oder muss) wird so was nämlich wie beim Frisör gehandhabt, und das wär für einen Neuanfang ziemlich fatal..

Nach Schulabbruch: Meldung beim Arbeitsamt?

Hallo,

Erst einmal Entschuldigung für meine unter Umständen miese Gross- und Kleinschreibung, ich schreibe von einem smartphone aus.

Ich bin 18 Jahre alt und habe mich am 30.4. Von der Schule abgemeldet. Ich hatte über die letzten 2 Schuljahre aufgrund von starken, psychischen Problemen sehr hohe fehlzeiten, und da Ich mir aktuell keinen dauerhaften Schulbesuch zutraue habe ich mich nunmal abgemeldet. Ich würde jetzt gerne für die nächsten paar Monate ausziehen, da diese Probleme u.A. Auch mit meinem häuslichen Umfeld zu tun haben. In dieser Zeit wäre Ich so gesehen arbeitslos, würde dann aber gerne in ca. 2-3 Monaten (wenn es mir besser geht) eine Ausbildung oder Praktikum machen. Ich würde zu einem Familienmitglied ziehen dass meine kompletten Kosten von sich aus decken würde.

Wie sieht die Lage bezüglich einer Meldung beim Arbeitsamt/Familienkasse aus? Ich habe gelesen ich müsste mich bei der Familienkasse melden da ich kein Schüler mehr bin und mir ohne "Beruf" kein Kindergeld zusteht. Für eine Meldung dort bräuchte ich laut meinen Eltern aber ein schreiben des Arbeitsamtes, wobei ich mich dort als Arbeitssuchend melden müsste. Ist das so korrekt? Ich suche schon seit ein paar Tagen im Internet, jedoch ist es ziemlich verwirrend da ich entweder nur Posts aus <2008 finde oder die Aussagen widersprüchlich sind. Weiß da jemand Rat? Ich hatte ursprünglich vor schon morgen abzufahren, jedoch plagt mich doch irgendwo ein schlechtes gewissen irgendetwas falsch zu machen und dann bei meiner Rückkehr irgendwelche Rechnungen oder Behörden-Briefe vorzufinden. Kann mir also jemand erklären wie ich hier am besten vorgehe bzw. Ob ich ueberhaupt irgendetwas zu melden habe?

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25 Jahre alt: Kündigung in der Probezeit, was tun?

Hallo,

ich bin 25 Jahre und habe letzten November eine Ausbildung zum Fachinformatiker-Anwendungsentwicklung begonnen. Leider wurde mir heute mitgeteilt, dass mir sofort gekündigt wird, was in der Probezeit natürlich ohne Grund möglich ist. Um meine Situation besser zu erläutern muss ich ein wenig ausholen:

Ich habe bereits vorher ein Studium der Wirtschaftsinformatik begonnen, jedoch vorzeitig nach 2 Semestern abgebrochen (jedoch nicht wegen schlechten Leistungen, sondern aufgrund von familiären Problemen und Krankheit, die jedoch überstanden sind). Da mir das Studium eine Spur zu theoretisch war, habe ich die oben genannte Ausbildung begonnen um in der Praxis Erfahrung sammeln zu können. Nebenbei habe ich mich an der Fernuni Hagen eingeschrieben, um ein wenig weiter studieren zu können (mein Fokus lag jedoch auf der Ausbildung). Ich bin auch etwas von meinem ehemaligen Arbeitgeber enttäuscht, da ich mir von der Ausbildung mehr erhofft habe(z.B. am ersten Tag direkt zwei dicke Ordner bekommen zum durcharbeiten für die nächsten Wochen/Monate) und mich daher nie richtig dort wohl gefühlt habe und mich immer als Störfakter empfunden habe, wenn ich Fragen gestellt habe. Meine Leistungen in der Berufsschule waren jedoch nie schlecht (immer sehr gut bis gut). Man hat mir auch nie das Gefühl gegeben, das mir gekündigt wird. Ich bin einfach ratlos und etwas verzweifelt. Natürlich kann ich weiter studieren, aber aufgrund meines Alters möchte ich lieber möglichst schnell eine Berufsausbildung abschließen und Geld verdienen. Zudem will ich finanziell unabhängig von meinen Eltern sein. Ich werde mich morgen beim Arbeitsamt und bei der IHK melden. Jedoch weiß ich nicht wie meine Möglichkeiten sind, da ich zwar eine Stelle verloren habe, jedoch nebenbei ein Studium an der Fernuni angefangen habe. Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen und mir Tipps geben. Bei weiteren Fragen könnt ihr diese gerne stellen.

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Psychologisches Beratungsgespräch bei der Arbeitsagentur - muss ich das so hinnehmen?

Da ich aus familären Gründen länger aus meinen Beruf ausgeschieden war (Büro) will ich jetzt mit einer für mich qualifizierten Weiterbildung neu durch starten und habe auch was passendes für mich gefunden. Der Weiterbildungsträger würde mich dabei auch unterstützen und sieht auch das ich das schaffen kann, da ich so eine ähnliche Weiterbildung für über 10 Jahren auch schon mit Erfolg 2,3 damals bestanden hatte.

Nun hatte ich ein mehr oder weniger diskussionshaftes Gespräch mit diesem Typen da bei der Arbeitsagentur ,was mir meine Arbeitsvermitterlin aufs Ohr gedrückt hat. Außerdem weiß ich genau beruflich was ich machen möchte und würde an meine alte Weiterbildung (Office-Managerin - jetzt Eventmanagerin zur Auffrischung) auch anknüpfen.

Da ich schon in den Zeiten davor beim Jobcenter zwischendurch mal gemeldet war und ich damals auch familiäre Gründe hatte kurzfristig aus dem Berufsleben auszuscheiden (Pflegefall und andere familiäre Dinge in der Familie) hatten sie mir damals schon 2 dieser Tests aufgedrückt. Angeblich liege ich bei diesen Tests (was man mir damals nicht mitgeteilt hatte) unter Hauptschlußabschlussniveau, hole derzeit aber per Fernstudium auf eigene Kosten das Abitur nach (habe den Realabschluß auch geschafft) und eben diese besagte Weiterbildung. Zudem hat die damalige Frau auch noch die Frechheit gehabt rein zu schreiben, das ich aufgrund der familiären Situation damals (Pflegefall) eine psychologische Behinderung hätte. Also ich war ja echt von allen Socken, als der Typ mir das erzählt hat.

Ich habe in Sachen Hartz IV eh schon einen Anwalt dran und habe jetzt Donnerstag einen Termin bekommen. Nun habe ich die Befürchtung, das aufgrund der alten Gutachten mir die besagte Weiterbildung nicht bewilligt wird, weil die meinen, das ich nicht dazu in der Lage sei. Ebenso mach ich hobbymäßig schon was in dem Bereich, aber bei dem Typen hatte ich heute auch das Gefühl gegen eine Wand zu reden und er meinte doch glatt ich soll mich mit einfachen Bürojobs zufrieden geben, was ich nicht aufgrund meiner Vorqualifizierungen und Ausbildung die auch schon umfangreich war und viel Wissen erforderte, nicht einsehe. Er hat dann auch das Gespräch vorzeitig beendet, weil er bei mir nicht mehr gegen angekommen ist und ich ihm noch gesagt habe, das mein Anwalt Akteneinsicht einfordern wird und Widerspruch.

Außerdem was geht dem Jobcenter eigentlich mein Privatleben an? Hab ich damals zu viel erzählt? Der wollte jetzt auch wissen ,wie die derzeitige familiäre Situation ist, hab mich da etwas bedeckt verhalten. Einen weiteren Idiotentest hab ich abgelehnt.

Wer hat schon ähnliche Erfahrungen gesammelt? Hoffe der Thread ist nicht zu lang geworden. Notfalls such ich mir jetzt erst mal eine Teilzeitstelle und finanziere mir meine gewünschte Weiterbildung selber.

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