Häuser Von Zwangsversteigerungen/Zwangsversteigerung

5 Antworten

Wenn du das Objekt einmal erworben hast und im Grundbuch stehst, kannst du machen was du willst. Dann musst du nur die entsprechenden Steuern zahlen.

Bei der Versteigerung brauchst du einen bankbestätigten Scheck oder entsprechendes Bargeld.

also Bargeld wäre kein Problem! ich lebe zu Miete habe eine solides Einkommen und sehr geringe ausgaben! Bankbestätigung?? Und mit welche Steuern habe ich zu rechnen?

Du benötigst im Termin einen Nachweis über die Erbringung von Sicherheitsleistung in Höhe von 10% des Verkehrswertes. Diese wird meist per Verrechnungsscheck erbracht, der einige Voraussetzungen erfüllen muss (genaueres kannst du überall nachlesen). Bargeld ist nicht zugelassen, auch wenn Hans etwas anderes behauptet. An Kosten kommen das Bargebot an sich, etwaige zu übernehmende Rechte, Gerichtskosten für den Zuschlag und Grundbuchamt und die Grunderwerbssteuer zu. Da du mit Zuschlag Eigentümer bist, kannst du mit dem Objekt danach prinzipiell machen, was du willst. Da die Zwangsversteigerung einige Tücken hat, solltest du dich davor in einige Termine setzen.

Für das Finanzielle wirst einen bestätigte Bankbürgschaft brauchen, es kommen noch Steuern usw hinzu. Ebenfalls Umbaukosten. Auch aus einer Zwangsversteigerung erworbende Immobilie bricht keine Miete. Wenn du innerhalb von 10 Jahren mit Gewinn verkaufst, so zahlst noch Spekulationssteuer.

Spekulationssteuer??? Ich habe doch nicht vor zu spekulieren sondern mit einem gewissen Aufschlag gewinn zu erreichen ? welche Steuer arten kommen auf mich zu?

@mrgundi

Wie gesagt, wenn du innerhalb von 10 Jahren wieder verkaufst so kommt halt die Steuer auf dich zu, aber nur auf den Gewinn. http://www.n-tv.de/ratgeber/Wann-der-Fiskus-mitverdient-article7733661.html Grunderwerbssteuer wäre das nächste. Laufende Mietverträge übernimmst du.

Ich habe doch nicht vor zu spekulieren sondern mit einem gewissen Aufschlag gewinn zu erreichen

und genau das ist Spekulation

@peterobm

Spekulationssteuer ist sehr umgangssprachlich. In der Sache ist richtig, dass der Gewinn, der aus so einem kurzfristigen Grundstücksgeschäft entsteht, einkommensteuerpflichtig ist und damit das zu versteuernde Einkommen in dem Jahr in dem der Gewinn entsteht entsprechend erhöht. Wenn solche Gewinne häufiger realisiert werden liegt ggf. ein gewerblicher Grundstückshandel vor, sodass ggf. auch noch Gewerbesteuer anfällt.

Die Grunderwerbsteuer ist einmalig beim Erwerb zu zahlen.

Als laufende Kosten kommt noch die Grundsteuer hinzu.

Du muss bei Mitbieten sofort nachweisen können, dass du finanziell abgesichert bist. Du musst nämlich "sofort" bezahlen. Wie das genau geht: erkundige dich bei den Banken, die stellen dir Papiere aus, nach denen die Bank dir bestätigt, dir Kredit zu geben. Das steht aber auch oft in den Anzeigentexten drinnen oder auch kannst du vor der Versteigerung nachfragen. Wir können hier auch solche spezifischen Fragen in dem Umfang, wie du sie stellst, nicht beantworten - es sei denn hier wäre einer vom Fach. In der Nachbarstrasse wurde ein Haus versteigert: dies wurde vor der Versteigerung nicht zur Innenbesichtigung frei gegeben. Der Eigentümer hatte außerdem Tricks, Mittel und Wege gefunden, die Übergabe über 2 Jahre lang hinauszuzögern. Es ist wirklich auch immer ein Risiko, Objekte zu ersteigern. Und wenn es dir gelungen ist, so ein Objekt zu ersteigern - gehört es dir ja dann auch. Folglich kannst du - im Rahmen der baulichen Gesetzgebung - machen, was du willst. Auch verkaufen natürlich.

Leider nicht ganz richtig. Wenn bei der Versteigerung von einem berechtigten Beteiligten Sicherheitsleistung verlangt wird, beträgt diese 10 % des gerichtlich festgesetzten Verkehrswerts. Eine Finanzierung über das Gebot muss ich dort nicht nachweisen. Klug ist es natürlich, wenn die Finanzierung gesichert ist. Nachweisen muss ich sie vor Gericht aber nicht

du musst risikobereit sein und vorher einen kapitalnachweis erbringen.

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