Hätte eine Rolex immer einen Wert ?

5 Antworten

Rolex: Die Uhren sind technisch gar nicht so komplex, wie du schreibst. Sie sind eher in allen Details bis zur Perfektion ausgereifte Uhren, die eine technisch eher einfache Grundlage haben. Die einzigen Komplikationen, die Rolex verbaut, sind Stoppfunktion (Daytona) sowie Tag/Datum und 2. Zeitzone (GMT). Die Modelle gibt es großteils schon Jahrzehnte, viele davon sind Ikonen geworden. Stahlmodelle sind auch mit Warteliste kaum zu bekommen, die Gebrauchtuhren entsprechend begehrt und teuer. Jährlich wird die neue Preisliste erwartet, auch die Preise für gebrauchte Rolex steigen analog mit. Verlust macht man eigentlich nie, Gewinn ist wahrscheinlich. Aber man sollte die regelmäßigen Revisionen beachten, die sehr teuer sind, die man aber braucht, um den Wert zu halten oder zu steigern.

Casio: Ja, es gibt teure Casio. Aber Casio weiß um das Image, was dem Hochpreis-Segment nunmal nicht entspricht. Deshalb sind nur ein paar G-Shocks (MRG/MTG) im 4-stelligen Bereich bis etwa 2.500 € auf dem Markt, die laufen auch gut. G-Shocks für 600-800 € sind in den letzten Jahren verstärkt auf dem Markt, bieten aber auch Image und Qualität bzw. Funktion, nebst Saphirglas. Ein paar ProTrek- und Edifice-Modelle sind ebenfalls bis 400 € zu haben, der Rest der Casio-Palette ist deutlich darunter. Als Wertanlage taugen evtl. limitierte Premium-G-Shocks, der Rest ist tatsächlich alles andere als eine gute Wertanlage.

Grundsätzlich sind Uhren eine sehr unsichere Geldanlage, die man sehr schwer in der weiteren Entwicklung einschätzen kann. Rolex oder auch Patek Philippe sind schon die Ausnahmen.

Am Rande erwähnt... was auch eine interessante Marke ist, ist Festina. Oder sind Taschenuhren. Muss auch nicht immer Gold sein.

Ansonsten und zu Deiner Frage. Luxusuhren in neu und gebraucht, findest Du auf www.watch.de .

Letztlich ist das bei Uhren so, wie bei Münzen insbesondere Goldmünzen. Der Preis wird bestimmt von Angebot und Nachfrage, jedoch auch vom Material, vom Modell mit Extras, von Verlebt (Aussehen und Getragen) und in welcher Mengen-Auflage.

Fazit. Es gibt Uhren, die sind eine Wertanlage... aber die sind sehr sehr selten. Und dafür muss es Liebhaber geben. Nur zu oft bezahlt man über den Materialwert wie Gold noch den Kunst-/Künstlerwert, der verloren geht. Ich kann nur dringend davor abraten, eine Uhr als Wertanlage zu sehen. Außer Sie wird nach Goldgewicht bezahlt. Dann, allenfalls dann, hast Du eine echte Wertanlage.

Es kommt auf das Modell an. Du kannst dir eine moderne Rolex kaufen für 15.000 € und in wenigen Jahren hat sie einen Teil ihres Wertes verloren.

http://www.watchtime.net/uhren-wissen/uhren-als-geldanlage-3-tipps-fuer-kapitalanleger/

Es müssen schon besondere Uhren sein. Einfach kann jeder und aufpassen wie viele produziert wurden. Zertifikat ist wichtig.

ich trage eine Uhr dieser Marke

http://www.uboatwatch.com/

Danke für die Antwort.

Und die Uhren sehen auch interessant aus, ich schau mich da mal um.

@AMYNossa

habe meine vor 6 Jahren gekauft, Preis fast ver-3 Facht, lag auch daran das sehr wenige produziert wurden und es einen sehr bek. Promi (Fußball Trainer) gibt der eine trägt 

@Antwortapparat

Welches Modell besitzen Sie denn? Wenn ich fragen darf.

Naja manche Rolex-Uhren können wirklich irgendwann eine Wert Steigerung erleben. Aber so generell sinkt mit jeder Gebrauchsspur der Wert.

Es mag sicher immer wieder Uhren geben die im Wert steigen. Dazu sollten sie aber am besten ungetragen sein. und vorhersagen kann man sowas nur schwer.

Das ist ähnlich wie bei Münzen.

kann man vorhersagen, man muss nur wissen welche Uhr man kauft. 

@Antwortapparat

Dann bist du sicher schon Millionär mit diesem Wissen :)

@Rosswurscht

Bei Galileo haben die aus einer Raketenteile eine Uhr gefertigt

@Zipflklatscher6

Bei Galileo kommt aber echt nur noch Mist ...

@Rosswurscht

Naja bei Galileo fragen die sich auch : Kann Dumbo 3 LKW's voller Pommes essen?

Ich kann dieSendung nicht mehr ernst nehmen :D

@AMYNossa

Genau das meinte ich damit :)

Was geschieht mit meinen Aktien im Falle einer Bankinsolvenz und wie kann ich mich gegen Betrug absichern?

Ich stehe immer noch unter Schock. Der Grund ist dieser Artikel: http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/sparen-und-geld-anlegen/anlagenschutz-bankdepots-sind-nicht-so-sicher-wie-gedacht-12242907.html "Geld, das in Wertpapieren angelegt ist, ist nicht so sicher, wie es auf den ersten Blick scheint. Denn falls ein Institut die Aktien nicht zurückgeben kann, gibt es gesetzlich nur bis zu 20.000 Euro Entschädigung.

So ist es vorstellbar, dass einzelne Finanzinstitute oder Wertpapierhäuser einen Kundenauftrag zum Beispiel zum Kauf von Siemens-Aktien im Wert von 5.000 Euro gar nicht ausführen, sondern die Wertpapiere nur scheinbar im Depot verbuchen und das Geld anderweitig verwenden. Sollte das Geldhaus dann zum Beispiel zahlungsunfähig werden und seiner Pflicht zur Rückgabe der Wertpapiere an den Kunden nicht nachkommen können, greift das EAEG.

„Ist die Bank pflichtwidrig außer Stande, Wertpapiere des Kunden zurückzugeben, so besteht neben der Haftung der Bank im Entschädigungsfall ein Entschädigungsanspruch gegen die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH. Der Anspruch gegen die Entschädigungseinrichtung ist der Höhe nach begrenzt auf 90 Prozent des Wertes dieser Wertpapiere, maximal jedoch auf den Gegenwert von 20.000 Euro.“

Wie kann man sich als Aktionär absichern? Was nutzt einem Investor ein Depot im Wert von mehreren Hunderttausend Euro, wenn er aufgrund von Betrug oder einer Bankinsolvenz nur maximal 20.000 Euro Entschädigung bekommt?

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