Habt Ihr schon einmal erlebt dass Euch bei einer Hauptuntersuchung der Prüfer wissentlich mit einem Mangel hat durchkommen lassen, den er hätte merken müssen?

5 Antworten

Hallo latinlover68! Ich fahre seit 2003 Auto, habe aber weder bei dem TÜV, noch bei der Dekra und auch nicht beim GTÜ, bei jeweils verschiedenen Filialen, bei der Hauptuntersuchung einen Test der Schwingungsdämpfer mitbekommen, jedoch habe ich mal privat einen gemacht, und dabei festgestellt, dass diese recht unpräzise sind.

Klar Motorrad Lenkkopflager defekt bin ich schon durch gekommen und unser Prüfer hat auch schon Plaketten an LKW's mit gebrochenen Bremsscheiben geklebt. Natürlich in dem Vertrauensverhältnis das es direkt im Anschluss repariert wird.

Das Vertrauen darf man halt nicht überbeanspruchen!

Woher ich das weiß:Beruf – KFZ Meister

Die Prüfer sind auch nur Menschen. Er wird es schlicht übersehen haben. Dass es bei dir nun ein gefährliches Übersehen war ist Pech gewesen. Hoffentlich ist dir nichts passiert.

Ich habe mal mein Fahrzeug für die HU untersuchen lassen und bekam eine Mängelliste (etwa 8 geringe Mängel), die ich nach der Prüfung mit Erhalten der Plakette abarbeiten sollte.

Damals Student ohne Geld, habe ich gar nichts gemacht, die Mängel wurden nie behoben.

Die nächste HU, ich war schon auf Mecker wegen der immer noch nicht behobenen geringen Mängel gefasst. Und Überraschung, ich bekam die Plakette OHNE Mängelliste! Anscheinend hatte sich mein Auto selbst repariert. Oder die Heinzelmännchen waren es.

Oder die Prüfer übersehen auch gerne mal was.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

... zwei Jahre ohne TÜV und Du willst Studierender gewesen sein?

@schleudermaxe
  1. " mit Erhalten der Plakette" Lies richtig!
  2. WAR ich Student, ist schon lange her.
@Thirteeen

... also keine 2 Jahre, vorher erneut die rd. 100 EUR unters Volk geworfen. Na denn.

@schleudermaxe

Wenn du es nicht verstehst, hast du mein Mitleid. Aber ich erkläre nichts extra für dich.

... seit wann wird denn die Wirksamkeit solcher Dinger kontrolliert?

Allenfalls Ölverlust wäre ein Grund, die Plakette zu verweigern.

Und wer mit solcher Kiste wie ein Affe rumeiert, sollte auch seinem Hirn mal einiges sagen, oder?

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

nicht nur einmal. hatte keine zugelassenen scheinwerfer und er hat ein auge zugedrückt.. weiß jetzt nicht wo dein problem ist um ehrlich zu sein :D

Notfallrucksack als Verbandkasten-Ersatz?

Hallo zusammen.

Aufgrund meiner Ausbildung bin ich in der Lage erweiterte Erste-Hilfe-Maßnahmen zu ergreifen. Aus diesem Grund habe ich den herkömmlichen Kfz-Verbandkasten in meinem Fahrzeug gegen einen Notfallrucksack ausgetauscht, damit man damit auch arbeiten kann.

Dieser ist bewusst nicht übertrieben ausgestattet und enthält auch alles, was in einem Kfz-Verbandkasten laut DIN hinein gehört. Darüber hinaus dann noch Gegenstände wie Ambu-Beutel, Güdel-Tubus, etc.

Nun meine Frage: Hat jemand Erfahrungen damit, ob der TÜV diesen Ersatz anerkennt? Meiner Ansicht nach entspricht die Ausrüstung den Erfordernissen des §35h StVZO:

"§ 35h Erste-Hilfe-Material in Kraftfahrzeugen

(1) In Kraftomnibussen sind Verbandkästen, die selbst und deren Inhalt an Erste-Hilfe-Material dem Normblatt DIN 13 164, Ausgabe Januar 1998 entsprechen, mitzuführen, und zwar mindestens

  1. ein Verbandkasten in Kraftomnibussen mit nicht mehr als 22 Fahrgastplätzen,
  2. 2 Verbandkästen in anderen Kraftomnibussen.

(2) Verbandkästen in Kraftomnibussen müssen an den dafür vorgesehenen Stellen untergebracht sein; die Unterbringungsstellen sind deutlich zu kennzeichnen.

(3) In anderen als den in Absatz 1 genannten Kraftfahrzeugen mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 6 km/h mit Ausnahme von Krankenfahrstühlen, Krafträdern, Zug- oder Arbeitsmaschinen in land- oder forstwirtschaftlichen Betrieben sowie anderen Zug- oder Arbeitsmaschinen, wenn sie einachsig sind, ist Erste-Hilfe-Material mitzuführen, das nach Art, Menge und Beschaffenheit mindestens dem Normblatt DIN 13 164, Ausgabe Januar 1998 entspricht. Das Erste-Hilfe-Material ist in einem Behältnis verpackt zu halten, das so beschaffen sein muß, daß es den Inhalt vor Staub und Feuchtigkeit sowie vor Kraft- und Schmierstoffen ausreichend schützt.

(4) Abweichend von Absatz 1 und 3 darf auch anderes Erste-Hilfe-Material mitgeführt werden, das bei gleicher Art, Menge und Beschaffenheit mindestens denselben Zweck zur Erste-Hilfe-Leistung erfüllt."

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Autohaus "weigert" sich, mir meine HU/AU Bescheinigung auszuhändigen, obwohl mein Auto die Tests bestanden und die Plakette bekommen hat - dürfen sie das?

Sie weigern sich nicht direkt, aber sie stellen sich zumindest quer und sagen, dass ich das doch eh nicht brauche. Folgendes ist passiert:

Ich war gestern mit meinem Auto im Autohaus, wo täglich auch der TÜV durchgeführt werden kann.... hab ich also gemacht und mein Auto hat selbstverständlich (BJ 2012) die Plakette bekommen.

Am Ende hat mir das Autohaus aber eine Bescheinigung zur HU/AU mitgegeben, die nicht zu meinem, sondern zu einem anderen Auto gehört, welches am selben Tag überprüft wurde. Da noch einige andere Dinge an meinem Auto erledigt wurden (außer TÜV), war das nur ein Zettel von sehr vielen und ich hab mir die natürlich nicht alle direkt vor Ort durchgelesen.

Ich hab heute früh beim Autohaus angerufen und gefragt, ob ich den Zettel einfach vorbeibringen kann und meinen eigenen Zettel (Den der andere Fahrzeughalter mitbekommen hat) kriegen kann, indem sie den anderen beispielsweise darum bitte, auch seinen abzugeben oder dem Autohaus zumindest per Post zuzuschicken, damit ich ihn mir in ein paar Tagen abholen kann.

Jetzt stellt sich der Werkstattchef des Autohauses aber quer und sagt, dass ich diesen Beleg doch sowieso nicht wirklich brauche... mag ja sein, dass man den selten vorzeigen muss, Tatsache ist aber, dass diese Bescheinigung immer mitzuführen ist und auf Verlangen der Polizei vorzuzeigen ist!!! Wie kann der Werkstattchef also so ein blödes Zeug reden? Und dann hat er noch in einem selbstgefälligen Tonfall gesagt, dass der andere Fahrzeughalter eine 90 jährige Frau ist und "wegen sowas" bestimmt nicht extra nochmal zum Autohaus kommt. Das ist doch nicht mein Problem?!?! Entweder sie bringen die Frau dazu selbst ihren falschen Zettel abzugeben oder es soll eben einer von denen bei ihr vorbeifahren...

Findet ihr die Aussagen und Argumente des Werkstattchefs in Ordnung? Es ist doch nicht meine Schuld, wenn die dort einen Fehler machen. Obwohl es eine Vertragswerkstatt war, hab ich diesem Typen eigentlich immer vertraut und fand ihn sympathisch, aber demnächst gehe ich da wahrscheinlich nicht mehr hin.

Wir haben uns jetzt letztendlich darauf geeinigt, dass sie mir diesen Zettel zukommen lassen, sobald die Frau das nächste mal dort war/ist (ist wohl irgendwann in der nächsten Wochen der Fall) ... und ansonsten werde ich mir jetzt selbst eine Bescheinigung schreiben, dass mir der falsche Zettel ausgehändigt wurde und mir der andere nachgeliefert wird, diesen Zettel lasse ich mir vom Autohaus quittieren. Reicht das dann für die Polizei, falls sie die Bescheinigung sehen wollen? Die Plakette an sich habe ich ja fürs Auto bekommen.

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Ist es ok, wenn Dekra ein Gutachten für Felgen erstellt, anstelle mittels KBA-Nummer die ABE zu recherchieren oder darauf hinzuweisen?

Hallo, ich war mit meinem Auto (Honda Jazz GE2) bei Dekra zur HU. An dem Auto sind Felgen und Reifen montiert, die nicht im Fahrzeugschein eingetragen sind. Ich wurde vom Prüfer gefragt, ob ich "etwas Schriftliches" zu den Felgen dabei hätte. Ich negierte dies, worauf er mitteilte, dass er in diesem Falle etwas anfertigen müsse, ansonsten wäre es ein erheblicher Mangel und durchgefallen. Ich antwortete, dass wenn es nicht anders ginge, es dann wohl sein müsse, ich aber momentan jeden Euro zweimal umdrehen muss. :-( Ich wurde auch nicht darauf hingewiesen, dass das was "zur Eintragung" getan wird auch negativ ausfallen kann.

Das von ihm erstellte Gutachten wurde negativ abgeschlossen, da rechts vorne andere Muttern als bei den anderen Rädern montiert sind. Diese wurden in einer Werkstatt (scheinbar falsch) getauscht, nachdem vor ein paar Jahren eine Gewindestange rechts vorne brach. Im Rahmen des Gutachtens und der HU gab es keine anderen Mängel.

-> Gutachten negativ, somit auch HU mit erheblichen Mängeln. Kosten: knapp 120 Euro für das negative Gutachten + knapp 100 Euro für die negative Hauptuntersuchung. Wenn die Muttern getauscht wurden werden nochmal ca 50 Euro für die erneute Vorstellung zu Gutachten und HU fällig. -> Gesamt somit knapp 270 Euro.

Zuhause stellte ich nun nach Recherche fest, dass man die ABE einfach im Internet binnen Sekunden gratis abrufen kann.

Ich weiß nun, dass ich eine ABE mitführen muss. Es wurde in den 11 Jahren der Existenz des Autos mit diesen Felgen noch nirgends beanstandet, dass diese Felgen montiert sind oder nach der ABE gefragt - ich war mir dessen nicht bewusst. Ich kann mir vorstellen, dass Dekra rein rechtlich gesehen nicht auf den kostenfreien Abruf im Internet hinweisen muss - es gibt jedoch für mich eine rechtliche und eine serviceorientierte oder auch zwischenmenschliche Seite, die ich hier sehr schmerzlich vermisse. :-/

Meine Frage: Ist das geschilderte Verhalten von Dekra üblich oder sollte ich mich beschweren? Was würdet ihr tun?

Ich fühle mich gerade nach meinem Hinweis auf meine momentane finanzielle Not durch Dekra nicht ausreichend beraten und über den Tisch gezogen, da das Gutachten nicht nötig gewesen wäre? Ist es für Dekra nicht möglich anhand der KBA-Nummer auf den Felgen in deren System oder beim Kraftfahrtbundesamt direkt zu sehen, dass die Felgen für mein Auto (ohne erforderliche Eintragung im Fahrzeugschein) inkl der Reifen zugelassen sind?

Der Unterschied zwischen 100 (ohne das Felgenproblem) und nun 270 Euro ist für mich riesig. :-(

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