Haben es Kanadier grundsätzlich viel leichter bei der Einreise in die USA?

4 Antworten

Das kannst du ja mal den USA erzählen, dass die Queen "praktisch" jetzt ihr Staatsoberhaupt ist, Eishockey "praktisch" der Nationalsport und ihr Gesundheitssystem jetzt "praktisch" sozialistisch statt kapitalistisch organisiert ist ;-)))

Bei alles was ich weiss, und das ist nicht das letzte Wort, haben die Kanadier keine Vorteile wenn sie einreisen wollen und keine Vorteile (außer Englisch als Muttersprache wenn sie nicht Quebecker sind) wenn sie die Staatsbürgerschaft beantragen. Wobei die Kanadier kürzlich von ein Presidentschaftskandidat als Pullover Mexikaner beschimpft wurden. Was schon Etwas über die Einwanderungsschwierigkeiten sagt. (Kanadier arbeiten wahrscheinlich für weniger Geld als Amis).

Schauspieler sind beruflich unterwegs. Das ist nicht viel anders. Nur andere Papiere.

Für Briten gelten die gleiche Regeln wie für alle andere Länder auch.

Bei die Länder die als "schürkenstaaten" deklariert wurden könnte es mehr Schwierigkeiten geben. Auch für Leute die aus dieser Länder stammen trotz andere Staatsbürgerschaft und für Leute die länger dort gelebt haben.

Mag sein dass Filmen die in Kanada aus Kostengründe gedreht wurden wie Filme in Amerika aber das war es schon mit die Ähnlichkeiten.

Auch für Leute die aus dieser Länder stammen trotz andere Staatsbürgerschaft und für Leute die länger dort gelebt haben

In der Tat. Ein guter Freund von mir ist deutscher Staatsbürger (weiße Hautfarbe, blonde Haare), allerdings in Karatschi (Pakistan) auf die Welt gekommen. Nur aufgrund dieses Details wurde & wird er bei der Einreise in die USA immer wieder schikaniert. Würde es nicht glauben, wenn ichs nicht selbst mal miterlebt hätte. Die USA haben da schon Paranoia, könnte mir vorstellen dass es Kanadiern (Kanada ist ja auch ein großes multikulturelles Einwanderungsland) da nicht anders geht.

Passt du nicht in das Raster, wirst du an der Grenze auseinandergenommen oder ev. gar nicht reingelassen.

Kanada ist ja praktisch identisch mit den USA

was ist das denn für ne Aussage? In etwa so wie zu sagen "Deutschland ist ja quasi identisch mit Polen" (Frankreich, Dänemark, Tschechien, setz ein beliebiges Nachbarland ein)

Es sind zwei unterschiedliche Länder. Zwischen beiden Ländern gibt es eine Grenze, die im Gegensatz zu den deutschen Außengrenzen (die bis auf die zur Schweiz alle offen sind aufgrund Schengen) auch eine wirkliche Grenze ist. Kanadier die auf dem Landweg in die USA reisen werden kontrolliert. Beim Aufenthaltsrecht ist es genauso - mir sind keine Erleichterungen für Kanadier im Gegensatz zu EU-Bürgern bekannt. Die müssen genauso ihre Einreise über ESTA beantragen wie wir Europäer.

hat die Schauspilerin Katharine Isabelle [...] als Kanadierin automatisch auch die US-Bürgerschaft

Haben Deutsche automatisch die französische Staatsbürgerschaft? Natürlich nicht. Es sind zwei verschiedene Nationen. Es mag vielleicht Schauspieler/andere Leute geben, die sowohl US- als auch kanadische Staatsbürger sind. Gibt ja in Deutschland auch einige Ausnahmen, wo Deutsche gleichzeitig die französische Staatsbürgerschaft haben. Im Grunde hat man aber die Staatsbürgerschaft entweder des einen oder des anderen Landes. Denn wie schon erwähnt: Kanada & die USA sind zwei verschiedene Staaten. Da ist eine Grenze dazwischen (müsstest du beim Blick auf ne Karte auch selbst sehen).

das könnte mit dem british commonwealth zusammenhängen ex-kolonien usw. aber dann würde das bedeuten dass Franzosen auch freien Zugang nach Kanada hätten ruf mal bei denen im Konsulat an

die USA sind und waren aber nie Teil des Commonwealth. Kanadier haben es nicht leichter in die USA einzureisen als EU-Bürger.

(Wobei wir es ja eigentl. schon relativ leicht haben. EU-Reisepässe öffnen einem ja fast überall auf der Welt problemlos Tür & Tor) Aber alle nicht-US-Bürger die in die USA einreisen unterlaufen den selben "Screenings" bezüglich potentiellem Terrorismus etc. Glaube zwar nicht dass an der Grenze Kanada-USA Zustände herrschen wie an der Grenze USA-Mexiko, eine Grenze bleibt es aber trotzdem.

@abenhard13

Bestimmt nicht. Aber die angrenzenden US Staaten schieben ihre Arbeitsplatzmangeln auf die Kanadier die über die Grenze pendeln. Das Problem kennt man allzu gut. Irgendwer ist verantwortlich...;-)

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