Habe mein Haus verkauft und im Vertrag steht Besenrein Übergabe wurde ohne Beanstandung gemacht jetzt kommt die Käuferin und will den Briefkasten haben..?

5 Antworten

Im Kaufvertrag steht vermutlich: "gekauft, wie gesehen." Dann solltest Du ihn nicht einfach nachträglich abbauen. - Auch wenn das bei der Übergabe übersehen wurde, dass Du den Briefkasten abgebaut hast.

Vermutlich werdet Ihr Euch nicht um einen Briefkasten streiten wollen. Sag Ihr einfach, ihr wart davon ausgegangen, dass der Briefkasten zu den beweglichen Sachen gehört wie Möbel etc., die man auch abschraubt ...

Du würdest Ihr aber gern einen Betrag X überweisen, dann kann sie gleich einen nach ihrem Geschmack kaufen.

Was hat jetzt "besenrein" mit dem Briefkasten zu tun?

Was den Briefkasten betrifft, so nehme ich mal an, über dessen Verbleib steht nichts im Kaufvertrag; ihr könntet also darüber streiten. Lohnt sich das wegen eines ollen Briefkastens?

War der Briefkasten denn dran, als das Haus verkauft wurde?
Dann gilt er als Gebäudebestandteil und wurde somit mit verkauft.

Will sie den Briefkasten haben, oder irgend einen? Falls du noch einen eigenen Briefkasten in deinem ehemaligen Haus hast, so ist das nicht statthaft. Falls die neuen Besitzer nachträglich noch einen Briefkasten von dir fordern, so sollen sie sich selbst einen im Baumarkt kaufen oder einen Schlitz in die Tür sägen: Der Kauf ist schließlich abgeschlossen. Im Frühjahr kommen sie sonst und fordern von dir eine neue Fußmatte...

Die Übergabe ist erfolgt wenn ich das richtig verstehe. Der Briefkasten wird ja wohl aller Wahrscheinlichkeit nach nicht explizit im notariellen Vertrag aufgeführt sein. Somit wäre für mich das Thema erledigt.

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