Haarprobe (Drogentest) im Straßenverkehr gültig?

6 Antworten

Das mit dem Straßenverkehr & den drogen sieht so aus: Jeder aufgenommene Stoff, wird im Körper umgewandelt und wieder aus dem Körper in veränderter Form ausgeschieden. Diese veränderte Form bzw. Abbaustoffe (Metabolite) lagern sich (je nach Droge) im Körper ein und werden bspw. in Haaren miteingelagert. Am Beispiel THC: THC ist der aktive Stoff, der eben seine Wirkung entfaltet. Sein Metabolit ist THC-Cooh & lagert sich (da thc lipophil ist) im Körper(fett) ein & wird nach einiger Zeit aus dem Körper ausgeschieden (Urin, Schweiß...). Dies dauert bis zu 3 Monate. Natürlich macht es einen Unterschied wie häufig man die Droge konsumiert, es liegt auf der Hand das wenn man einen Joint raucht die Metabolite in viel geringerer Anzahl vorhanden sind, als wenn man tagtäglich einen raucht. Hier setzt auch die Befähigung zum führen eines Kraftfahrzeuges an. Je nach Höhe der Metabolite wird man als Probierkonsument(1 Joint einmalig(in 3monaten) geraucht, als gelegentlicher Konsument (3-4 Joints in der Woche) oder dauerkonsument (täglich) eingegliedert. Jetzt zu den Strafen: Probierkonsum: meistens nur ärztliches Gutachten. Führerschein bleibt nach ÄG erhalten. Gelengenheitskonsum meist MPU. Führerschein wird entzogen, darf nach der MPU wieder beantragt werden. Dauerkonsument: Führerschein wird entzogen. Ein Jahr monatliches drogenscreening. Danach MPU & dann gibt's den Führerschein zurück. Der Vorteil von Cannabis im Bezug auf den Führerschein ist, dass wenn man es nur probiert hat die Strafe nicht so hoch ausfällt. Der Nachteil ist, dass es lange im Körper, wegen seiner lipophilen Eigenschaft, verbleibt. Andere Drogen haben den Vorteil das sie nicht lange im Körper verweilen (eher Stunden & Tage als wochen), den Nachteil aber das man wie ein Cannabis dauerkonsument bestraft wird, wenn man erwischt wird. Nebenbei ist auch der Führerschein in Gefahr, wenn man Konsum & Straßenverkehr miteinander trennt. Der haartest wird neben dem Urintest gerne beim drogenscreening gemacht, da ein cm einem Monat entspricht & man genau sehen kann ob etwas konsumiert wurde. Ich hoffe ich konnte es verständlich erklären, und merke folgendes: Bei einer Drogenkontrolle verweiger ALLE Drogentests, bis auf den gerichtlich angeordneten Bluttest. LG

Der Führerschein ist wohl eher in Gefahr, wenn man Konsum & Straßenverkehr nicht voneinander trennt, oder? ;) Trotzdem danke für die ausführliche Antwort!

@NeonX

Trotzdem danke für die ausführliche Antwort!

die von Fehlern behaftet ist und nur kopiert wurde, und das noch ohne Quellenangabe

NeonX, ne gab leider auch schon Zwischenfälle bei dem auch bei Trennung von Straßenverkehr & Konsum der Führerschein in Gefahr war. Ginatilan, erstens was soll daran fehlerhaft sein? Und zweitens habe ich das alles selber geschrieben, also zeig mir woher ich das kopiert haben soll? Bis dahin bitte einfach den Mund halten :) LG

@Nestron

was soll daran fehlerhaft sein?

das hier

1.Gelengenheitskonsum meist MPU. Führerschein wird entzogen

2. darf nach der MPU wieder beantragt werden.

3. Der haartest wird neben dem Urintest gerne beim drogenscreening gemacht,

zu1.

gelegentlicher Konsum MIT Trennvermögen ist erlaubt und es wird keine MPU angeordnet sondern evtl ein äG

Führerschein behält man

zu 2.

die Fahrerlaubnis MUSS VOR der MPU beantragt werden, ohne Antrag kannst du gar keine MPU machen

zu 3.

beides zusammen wird niemals gemacht, du musst beim Screeningvertrag gleich angeben welche Methode du haben möchtest

also zeig mir woher ich das kopiert haben soll?

das darf ich nicht, das wäre Uservorführung

Bis dahin bitte einfach den Mund halten :)

beim schreiben am PC rede ich nicht:-)

Ich möchte dich ja auch nur sehr ungern vorführen - aber was solls :) Zu 1: Es wird Aufjedenfall ein äG angeordnet, sollte das äG auch nur geringe Zweifel an der Glaubhaftigkeit wecken, man würde den Drogenkonsum nicht sofort stoppen - kommt die MPU äußerst wahrscheinlich. Dabei ist es egal ob mit oder ohne Trennvermögen. Zu 2: Kann auch so rum sein, es geht - und das kommt in meinem Text auch so rüber - das der Weg zurück zum Führerschein über die MPU führt. Zu 3: Ich habe nie geschrieben, das beides zusammen geprüft wird - nur das es neben dem haartest auch die Prüfung per Urin beim Screening gibt. Also wenn du mit deinen drei Argumentchen beweisen wolltest ,dass mein Text "fehlerbehaftet" ist dann hat das ja wunderbar geklappt :P Die Quelle woher ichs kopiert haben soll, willst du ja nicht nennen :)!

@Nestron

Zu 1: Es wird Aufjedenfall ein äG angeordnet, sollte das äG auch nur geringe Zweifel an der Glaubhaftigkeit wecken, man würde den Drogenkonsum nicht sofort stoppen - kommt die MPU äußerst wahrscheinlich.

Das ist Quatsch, eine MPU für Gelegenheitskonsumenten die über Trennvermögen verfügen, und auch keinen Mischkonsum mit anderen Drogen betreiben, ist unzulässig.

@mairse

genau Mairse! 

aber auf solche "klugen" User antworte ich nicht mehr, hat sowieso keinen Wert 

Glatze rasieren, dann ist alles, was nicht vor kurzem erst konsumiert wurde und noch in der Haarwurzel ist in den Haaren nicht mehr nachweisbar.

Haare wachsen ca 1cm pro Monat. Also einmal zum Frisör und dann sollte den Konsum von vor 4 Monaten nicht mehr in den Haaren nachweisbar machen. (ja nach Haarschntt natürlich)

Es gibt keine Situation, in welcher das abrasieren von Haaren hilfreich ist. Das liegt daran, dass keine Haaranalysen durchgeführt oder angeordnet werden. Man bekommt höchstens die Möglichkeit mit einer freiwilligen Haaranalyse seine Drogenabstinenz nachzuweisen. Hat man keine Haare, entfällt diese Option einfach. Das hat weder Vorteile, noch zieht es Konsequenzen nach sich.

@Chillersun03

Achso.

Wenn das nicht erzwungen werden kann, dann natürlich einfach ablehnen und seine Haarpracht behalten. :D

1. Niemand muss sich bei einer Straßenverkehrskontrolle einem Haartest unterziehen. Haartests sind teuer und aufwendig.

2. Die Mitwirkung bei einem polizeilich erbetenen Schnelltest (Urin-, Speichel- oder Schweißtest) im Straßenverkehr ist freiwillig. Die Fehlerquote solcher Tests liegt bei ca. 30 %.

3. Über weitere Konsequenzen und Verfahrensweisen bei Cannabis bzw. Drogenkonsum im Verkehr informieren die beiden Artikel auf der Webseite der Grünen Hilfe e.V.: http://www.gruene-hilfe.de/2012/12/13/cannabis-und-fuhrerschein-1-nach-der-polizeikontrolle/

So weit ich weiß, also in Österreich zumindest (ich weiß nicht wie es in Deutschland ist ich hab im Internet dazu nicht wirklich was gefunden) - ist der Konsum nicht strafbar, auch wenn er nachweisbar ist. Nur der Besitz ist legal. Wenn dir im Nachhinein nachgewiesen werden kann, dass du THC in dir hast

kann das nicht verfolgt werden, außer du hast zusätzlich noch was bei dir.

außerdem wird ein Haartest so gut wie nie durchgeführt - schon einmal deswegen, weil er sehr aufwendig ist.

@VerbFehle

ist Gang und Gäbe

Wenn du vor 2 Wochen nen Joint geraucht hast, kannst du jetzt problemlos fahren da ja nichts im blut ist. Warum sollten sie also nen Haar-Test machen.

Und der Haartest ist auch nach 2 Jahren noch Positiv wenn die haare nicht geschnitten wurden. Zudem ist der Konsum nicht verboten.

Leider, leider stimmt das nicht. Es ist vielmehr so, dass man schon nach einigen Stunden keine aktiven Stoffe mehr im Körperkreislauf vorhanden sind. Leider die abbaustoffe schon & darauf wird mitunter mit getestet. Die abbaustoffe sagen sehr viel über Konsumhäufigkeit aus & begründen die Tatsache das man nicht reif genug ist ein Kfz zu führen.

@Nestron

Es ist vielmehr so, dass man schon nach einigen Stunden keine aktiven Stoffe mehr im Körperkreislauf vorhanden sind.

Dies mag bei Einmalkonsum so sein. Bei gelegentlichen Kiffern und erstrecht bei regelmäßigem Konsum ist THC BEDEUTEND länger nachweisbar.

Die Lehrmeinung geht davon aus, daß bis zu 24 Stunden nach dem Konsum nicht ausgeschlossen werden kann, daß der Konsument noch unter Drogeneinfluß steht.

Das Maß für diese Zeitspanne ist der THC-Wert, der bei einem wirklich gelegentlichen Konsumenten innerhalb 24 Stunden unter die 1 ng-Grenze rutschen sollte.

Diese Grenze ist KEINE Grenze im Sinne einer Ursachen-Wirkungs-Beziehung wie beim Alkohol, sondern es ist ein Maß für den Zeitraum.

Je häufiger konsumiert, desto "ungenauer" wird diese "Uhr" aber. Unser selbst von mir nicht angezweifelter Rekord liegt bei 104 Stunden, nach denen noch ein Wert > 1 ng gemessen wurde.

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