Guten Morgen. Was bedeutet gute Nachbarschaft für euch?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Einen wunderschönen guten Tag ps1980 und auch an alle anderen in der Runde hier,

vielen Dank für diese Frage.

Erst einmal stelle ich, wie gri1su fest, dass es die Frage schon mal gab. Jüngere User, die noch nicht so lange hier dabei sind, können das jedoch nicht wissen. Für mich stellt das kein Problem dar. Ich gebe erneut gerne Antwort darauf.

Ausnahmsweise möchte ich heute mit einem negativen Aspekt beginnen, was eigentlich nicht meine Art ist, denn ich mag der Welt lieber alles Positive abgewinnen.

Fast 30 Jahre lebte ich mit meiner Familie zusammen in einem Mehrfamilienhaus mit einem feindseligen Verhältnis zum Hauseigentümer, der mit im Haus wohnte. Was die Ursache dieser Feindseligkeiten war, wissen wir bis heute nicht. Die Feinseligkeiten gingen bis zur Zerstörung des Kinderwagens. Aus diesen Erfahrungen heraus weiß ich, wie wichtig gut funktionierende Nachbarschaften sind. Nachbarschaft ist nicht gleich Nachbarschaft.

Ich unterscheide hier wieder zwischen drei verschiedenen Nachbarschaftsverhältnissen im Umfeld einer Stadt. Auf dem Land sieht es wieder ganz anders aus.

•   ein stilles Nachbarschaftsverhältnis … sehe ich darin, wenn sich die Mieter eines Hauses z, B. bei der Begegnung freundlich Grüßen und fertig.

•   ein gutes Nachbarschaftsverhältnis … sehe ich darin, wenn sich die Mieter eines Hauses, die sich vielleicht auch schon lange kennen, private Begebenheiten im Gespräch austauschen und das DU als Anredeform vereinbarten und sich auch, bei Bedarf, Hilfeleistungen geben.

•   ein intensives Nachbarschaftsverhältnis … sehe darin, wenn sich die Nachbarn darüber hinaus auch zu privaten Feierlichkeiten, wie Geburtstage oder Partys treffen.

Jeder muss für sich selbst herausfinden, wie weit ein Nachbarschaftsverhältnis für ihn gehen soll oder muss.

Ich bevorzuge ein gutes Nachbarschaftsverhältnis, wohne in einem Haus mit 12 Mietparteien, von denen einschließlich uns, fünf schon viele Jahre hier wohnen und der Rest etwa im 2 bis 3-Jahres-Modus wechselt. Das sind jedoch vornehmlich junge Leute.

Für mich ist gute Nachbarschaft genauso wichtig, wie eine gut funktionierende Heizung im Winter.

Ich wünsche allen noch einen schönen Freitag, eine gut funktionierende Nachbarschaft und ein schönes und erholsames Wochenende.

Herzliche Grüße Lazarius

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Hallo. Das ist wirklich eine sehr gute, detaillierte Antwort. Nach deiner Definition habe ich mit meinen Nachbarn ein gutes Nachbarschaftsverhältnis, und das finde ich auch wirklich gut so. Ein Intensives Verhältnis zu meinen Nachbarn wäre mir in den meisten Fällen schon zu viel. Lediglich mit der Flüchtlingsfamilie ist mein Verhältnis inzwischen etwas intensiver, weil wir uns aber auch gegenseitig schon sehr viel geholfen haben (nicht nur ich denen, sondern auch die mir!).

@ps1980

Vielen Dank. Ein gutes Nachbarschaftsverältnis ist das, was auch mein Bestreben ist. LG Lazarius

Lieber Lazarius

Danke für den schönen Kommentar und dann wünsche ich Dir noch recht viel Freude und gute Unterhaltung, beim Semper Opernball.

Ich glaube mein erster Kommentar an Dich ist verschütt gegangen.

Noch liebe Grüße und viel Freude und Genuss beim Schauen, wünscht Dir das Plawöpfchen

https://www.mdr.de/semperopernball/index.html?logoklick

@iQPlawopf

Vielen Dank für deinen Kommentar. Dein erster Kommentar ist nicht verschütt gegangen. Ich habe ihn nur etwas später gesehen. LG Lazarius

Hast recht, eine gute Nachbarschaft trägt wesentlich zum Wohlfühlfaktor bei. Und dich würde ich auch nicht als Nachbarn ablehnen. ;-))

Ein wundervolles Wochenende wünsche ich dir, GLG.

@PicaPica

Guten Tag, liebe PP, das freut mich. Ich denke, dass wir uns auch gut vertragen würden. :-))

@Lazarius

Auf jeden Fall lieber Freund, GLG.

@PicaPica

Vielen Dank. Einen schönen Tag noch und herzliche Grüße. LG Lazarius

Lieber Lazarius..Du hast es wieder auf den Punkt gebracht.....ganz herzliche Grüsse von Angel

@Angel1112

Guten Tag Engelchen. Freut mich, wenn du das so sehen kannst. vielen Dank für das Lob. Einen schönen Tag noch und herzliche Grüße. LG Lazarius

@Lazarius

Liebe Grüsse an Dich mein lieber Lazarius und ein schönes Wochenende....herzlichst das Engelchen

Hallo nochmal, es hat hier so viele tolle Antworten gegeben, die die Auszeichnung als hilfreichste Antwort sicher genauso verdient hätten, dass ich wirklich mit mir gerungen habe, ob ich diese Auszeichnung überhaupt vergeben soll, und wenn ja an welche dieser Antworten.

Ich habe diese Antwort als hilfreichste Antwort markiert, weil ich finde, dass hier am besten die verschiedenen, ich nenne es mal: "Modelle" von funktionierenden, angenehmen Nachbarschaftsverhältnissen dargestellt und vergleichbar gemacht werden. Der eine bevorzugt eben das, was hier als "stilles Nachbarschaftsverhältnis" beschrieben wird, der andere mag es lieber "intensiver".

Nochmal danke an alle, die hier geantwortet haben und auch danke, dass ihr mich so freundlich in der Runde der GuGuMo-Teilnehmenden aufgenommen habt.

@ps1980

Freut mich, wenn ich helfen konnte :-) vielen Dank für das Sternchen und noch einen schönen Sonntag. LG Lazarius.

Guten Morgen!

Nachbarschaft, die funktioniert und in der man sich menschlich nahe steht bzw auf einer Welle funkt bedeutet für mich nix anderes als Lebensqualität. Ich meine damit aber keine Kaffeekränzchen und Grillpartys, aber zumindest einen normal-freundlichen Umgangston, Ehrlichkeit, Grüßen wenn man sich sieht, ein Grundvertrauen wo man sich auch mal ein Werkzeug ausleiht usw. und im Zweifel gegenseitige Hilfe, wenn es klemmt. Einfach Nachbarn, wo man weiß, es läuft.

Ich könnte nie irgendwo glücklich werden, wo ich das Gefühl hätte, "komische" Nachbarn zu haben.

Deswegen habe ich meine Wohnung gekauft und diesen Kauf einem kleinen Häuschen vorgezogen. Ich habe was besichtigt und hatte dort mit so seltsamen Menschen als Nachbarn zu tun - obendrüber eine verbitterte, alleinstehende Frau, die einen nicht einmal grüßt, obwohl sie genau weiß, wer man ist und den Ruf hat, sich ständig wegen was zu beklagen, selbst auf ihrer Arbeit verrufen ist. Hätte ich mal im Hof am Auto gebastelt oder in der Garage handwerkliche Tätigkeiten verrichtet, wäre die Dame sofort dagestanden und hätte sich beklagt, weil sie ein Buch lesen wollte oder Ähnliches. Und wenn mein Onkel zu Besuch kommt und am Straßenrand, wäre sie angeklingelt gekommen, sie käme mit ihrer A-Klasse nicht raus, weil der fette Mondeo vom Onkel auf der Straße parkt aber es sei so wichtig und sie würde die Polizei rufen - und in welchem Tonfall. Ich kenne die Frau, noch nicht mal ihre Geschwister wollen mit ihr etwas zu tun haben (ihr Bruder war mal mein Arbeitskollege, wir sind gute Bekannte bis heute).

Brauche ich das?

Nein, so etwas brauche ich nicht. Wo ich wohne, will ich zufrieden sein. Ich empfände ein solches Umfeld als belastend und depressionsfördernd - da wäre keine Lebensqualität gegeben, das wäre nix auf Augenhöhe.

Dem gegenüber standen ein paar aufdringliche Nebenerwerbslandwirte um die 60 mit extrem neugierigen Gattinnen, die schon bei der Besichtigung am liebsten mit einem Schnaps rübergekommen wären um "den von der Zeitung" auszufragen und wahrscheinlich noch schmieren zu wollen, damit ich in Berichten zum Stadtteilbeirat für sie schreibe, ein etwas abgehalfterter Freiberufler, der sein Haus vergammeln lässt, seinen Audi durch den zugewucherten Hof 24/7 am Straßenrand parkt (die Straße damit blockiert), in Internet und RL begnadet jungen Mädels nachstellt und hintendran ein paar verbitterte Witwen, die mich schon als morgens privat anriefen, wenn die Zeitung nicht um Punkt sechs Uhr im Briefkasten landet, dann unfassbar nett sind und einen sonst nur blöde angrämen - dass der Kauf genau deswegen nicht zustande kam. Ich mag solche Leute nicht, ich weiß genau mich da nie wohlfühlen zu können. Und auf psychische Probleme deswegen habe ich keine Lust.

Ich mag keine neugierigen Leute bzw. keine neugierigen Nachbarn und ich habe auch was gegen Leute, die mich indirekt ausspionieren. Dass ich die BamS abbestellt habe, lag einzig und allein an der Sonntagshändlerin, die alle paar Wochen zum Kassieren auf eine absolut penetrante und subtile Art versuchte mich auszuhorchen und sich immer so verstohlen in der Wohnung umblickte. Diese Frau war/ist so extrem neugierig und aufdringlich, dass es mit der Zeit eine extreme Zumutung ist - bei ihr selbst kommst du aber, so sagt man, bestenfalls bis zur Diele (ich war nie bei ihr).

Ich fand es etwa unerträglich, als ein junges Pärchen kurzzeitig hier wohnte: Da gab es jedes Wochenende Party inklusive Geschrei, weiterem Lärm und Getrampel, wilder Parkerei auf Mietparkplätzen, die Anwohner gemietet haben und ähnliche Szenarien. Das wiederholte sich Woche für Woche, bis ein anderer Nachbar morgens merkte, dass ihm ein Partygast zuparkte und sonntagmorgens um sieben Uhr (!) den örtlichen Mazdahändler antanzen ließ, um den dort widerrechtlich geparkten Wagen entfernen zu lassen. Volksfeststimmung pur, das ganze Haus war auf den Beinen; es war mal "interessant", ist aber nicht vergnügungssteuerpflichtig.

Ich würde davon abgesehen in einem landwirtschaftlich geprägten Umfeld, auf einem Dorf oder in unmittelbarer Waldnähe durchdrehen. Ich kann es nicht haben, den ganzen Tag auf Bäume, Felder oder Wiesen starren zu müssen und würde es nicht ertragen, wenn ständig Traktoren unterwegs sind oder immer irgendwelche landwirtschaftlichen Maschinen lautstark in Betrieb sind. Lieber Industrielärm, Smog-Alarm und Autobahnausfahrt in vom Balkon sichtbarer Nähe als solche "Idylle" -----> ich bin kein Landmensch und gehe auf Dörfern ein, finde diese unglaublich trostlos. Irgendwie komisch: Viele finden das Leben auf dem Land romantisch und wollen dorthin, ich lehne es für mich kategorisch ab, finde es erdrückend und unangenehm.

Auch diese Eigenheimskultur im Grünen in Form kleiner, enger Siedlungs-Reihenhäuser mit schrägen Wänden und briefmarkengroßen Grundstücken, auf die dann neben dem Haus und dem landwirtschaftlichen Schuppen zur Kleinviehhaltung noch eine Garage und ein Treibhaus gezwängt werden & diese ganze Vorgarten-Pflegerei mit Blumenschmuckwettbewerb, Siedlerbund, Gartenzwerg, Heckenschneiden und Nutzgarten finde ich absolut unerträglich. Wenn ich durch solche Siedlungen fahre, ist mir das total fremd und ich habe immer das Gefühl "da gehörst du nicht hin". Mag sein, dass das auch so ist, weil ich eben in der Platte aufwuchs und deren Vorteile tief zu schätzen lernte, aber ich kann solchen Reihenhaus-Siedlungen "im Grünen", in die scheinbar jeder will, absolut gar nix Schönes abgewinnen. Meistens ist das auch jwd irgendwo am Randgebiet ohne große Infrastruktur, wo tote Hose herrscht. Ich finde das unerträglich, brauche Leben und Treiben, Autos, Hundegebell und Menschen.

Bevor ich in eine solche kleinbürgerliche Reihenhaus-Siedlung ziehe oder auf ein Dorf, dann ziehe ich noch eher in den 13. Stock eines in den 70ern gebauten Platten-Hochhauses. Aber auch nur, wenn die Chemie stimmt.

Ich mag weder aufdringliche Nachbarn noch welche, die mir komplett aus dem Weg gehen und mich nicht anschauen - bei ersteren würde ich mich permanent beobachtet fühlen, bei zweiteren würde ich mir so wie ich mich kenne ständig die Frage stellen, ob ich mal was falsch gemacht oder was falsches gesagt hätte.

Sorry für den doch so langen Text^^ aber das ist meine ureigene Meinung und zu dem Thema hatte ich einfach was Langes in der Pipeline... war vielleicht für den einen oder anderen aufschlussreich zu lesen.

Viele Grüße zum Wochenende - und musikalisch gibt es heute Carly Simon mit "All I Want Is You" aus den 80ern. Ausgewählt habe ich den Song, weil er einer meiner Lieblingshits schon seit der Schulzeit ist, eine tolle Melodie hat und weil die Frage "What do the neighbours say?" vorkommt. Muss dabei auch immer mal an meine Exfreundin denken, wir wurden von Freunden gern mit Bastian Pastewka und Anne verglichen. Dieses Lied lief sicher auch oft genug im alten Mercedes, wenn wir abends nach Hause fuhren, und wahrscheinlich habe ich ihr dann die Hintergründe dazu mehr als einmal berichtet. An Pastewka denke ich, wenn ich die Single-Facts zum Lied von Carly Simon lese, die ich habe -----> ich bin vielleicht ein Musiknerd, so wie er in seiner Sendung den TV-Nerd gibt... und damit schließt sich der Kreis - viele Grüße an alle und Danke für die Fragestellung! Wir hatten ja diese Woche nur tolle Gugumo-Fragen mit Niveau!

https://www.youtube.com/watch?v=uiACGM3Qh2k

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Hallo lieber Rotesand, jeder soll so leben und wohnen, wo er glücklich ist, für mich ist mein Dorf Heimat.

Aber ein gut ausgeführtes Statement!

Liebe Grüße

Ich noch einmal, aber mein Sohn hat sich auch eingeengt gefühlt, ihm ist sogar Deutschland oder Europa zu klein.

Er hat schon fast den ganzen asiatischen Raum bereist, war ein Jahr in Australien, in Kanada, in den skandinavischen Ländern, in einigen arabischen Staaten, darum bleibt ihm die USA verwehrt, was er nicht als Verlust empfindet und lebt und arbeitet in Thailand.

Und seine Freundin ist aus Taiwan.

Zu Hause genießt er für ein, zwei Wochen die Stille und die gute bayerische Küche, seine Freunde - aber dann zieht er wieder los, er ist ja beruflich eingebunden.

Liebe Grüße

Es muss auch sie geben, die Stadtmenschen, denn stell dir mal vor, es würden Alle aufs Land wollen, dann wäre es da wiederum übervölkert.

Ich persönlich höre lieber den Waldkauz rufen, als Autolärm an Autobahnausfahrten, aber mein Motto war schon von jeher Leben und Leben lassen und so bist auch du, LG.

Guten Morgen zusammen!

Meine unmittelbare Nachbarschaft und ich winken uns kurz zu, wenn wir uns begegnen oder vom Fenster aus erblicken, man nimmt evtl. Pakete an (selten) oder fragt mal, ob der andere einen bestimmen Handwerker-Tipp hätte.

Die Namen alt eingesessener Nachbarn kenne ich natürlich, auch wenn viele ältere laufend wegsterben und nur deren 'Kinder' - jetzt auch in meinem Alter - übrig bleiben. Manche der neuen Nachbarn kenne eigentlich erst mit Namen und Hausnr. und sogar nach Konfession zugeordnet, seit ich den Gemeindebrief austrage - die dazugehörigen Gesichter kenne ich jedoch nur in der unmittelbaren Nachbarschaft.

Mögliche Briefkastenüberhänge nimmt ein Mieterpärchen bei mir raus, sonst eine Freundin, die den Schlüssel bekommt. Zusätzlich ist der Postbote dann informiert.

Jemanden der Nachbarn auf etwas für ihn/sie Wichtiges aufmerksam zu machen, sehe ich als Teil guter Nachbarschaft an: so konnte ich mal einen der Nachbarn bergab von mir telefonisch warnen, als jemand auf seinem Gelände nahe der Garage herumtapste (es war in der Dämmerung). - Das ist es, was mir bei Englandbesuchen so gut gefiel: das Schild 'Neighbourhood Watch' am Hauseingang. 'Hier wacht der Nachbar'. Aber zu extrem wäre mir das dann auch wieder zuviel des Guten!

Ansonsten halte ich mich sehr zurück. Gerade, wenn man nach einem langen Berufsleben in In- und Ausland wieder in seinem Geburtsort landet, können alte Klassenkameraden u. ehemalige Nachbarn, die immer dort geblieben waren, jeden kennen und distanzlos ausführlichst über jeden reden (damit sie überhaupt was zu erzählen haben), mich ganz gewaltig nerven, vom inhaltlichen Gehalt mal ganz abzusehen. Kleinstadt halt!

Das hindert mich aber nicht, mal über den Gartenzaun ein Schwätzchen zu halten oder Neuigkeiten zu erfahren - aber seeeeehr dosiert!

Ein sehr netter Nachbar bekommt von mir aber immer auch mal Kostproben aus dem Garten, so zuletzt ein paar frisch geerntete Feigen oder Rhabarber oder Quitten, je nach Saison.

Euch allen noch einen schönen Tag !

Distanzlosigkeit ist furchtbar - genauso schlimm sind aber Nachbarn, die einen nicht mal grüßen, obwohl sie genau wissen, wer man ist und wer die Familie ist bzw. wenn nie was zwischen den Familien war.

Viele Grüße!

@rotesand

Da hast du recht! Ich stelle fest, dass sogar noch Dissonanzen aus der Zeit meiner Großeltern 'nachwirken', z.B. wenn ich jemandem aus der Familie begegne. Das wird scheints alles 'überliefert', so dass nachfolgende Generationen noch etwas davon haben.

@Spielwiesen

Meine Zeilen sollten an Spielwiese gehen, habe wohl falsch gedrückt. Sorry 😐

Wie schade, dass ich nicht in deiner Nachbarschaft wohne, ich hätte dann immer meine 7 Kräuter, die ich für meine Grüne Soße brauche. In Frankfurt gibt es die tagesfrisch in jedem Gemüseladen zu kaufen, hier leider nicht.

schönen Abend wünsche ich dir und grüße dich ganz herzlich. Wie flott dein roter, bist du zufrieden mit ihm?

@witha

Danke Dir, liebe Witha, für deine lieben Worte! Diese Kräuter wachsen bei mir auch nur zum Teil, mit Dill und Petersilie habe ich kein Glück. Ich nehme auch mal Wildkräuter mit in die Grüne Soße (in der Saison), besonders gut ist Vogelmiere!

Hab noch einen schönen Tag, bis bald wieder! Der Rote flitzt sehr gut! Liebe Grüße von mir!

Die wissen, vermutlich zum Glück, gar nicht, wie viel Wertvolles ihnen dadurch entgeht, dass sie dich nicht!! näher kennen und fragen, denn dich zu kennen, heißt zu lernen. :-)

Verzeih, so wertvoll er auch sein mag, aber für mich hat Rhabarber nur einen Sinn, ihn auszureißen und wegzuwerfen. Nichts für ungut.

Dir ein wundervolles Wochenende, GLG.

Guten Morgen, liebe Anne,

hier kommen noch 2-3 Gedanken von mir für Deine so schöne Antwort von GESTERN.

Ich hab Dich leider in den letzten Tagen etwas recht knapp mit Kommentaren bedacht. Doch das ist nicht bös gemeint und ich hab Dich auch nicht vergessen.

Deshalb noch heute früh einen lieben Gruß zu Dir und alles Liebe vom Plawöpfchen

@iQPlawopf

Hallo liebe Karin,

hab herzlichen Dank für deinen Kommentar - du musst dir keinen Kopf machen, ich habe momentan auch noch andere Themen, also ist es schon recht - Dir noch einen wunderbaren Tag wünsche ich mit lieben Grüßen!

Guten Morgen lieber PS 1980 und all die anderen GuGuMos,

" Ein guter Nachbar ist besser als viele böse Verwandtschaft"

aus Ungarn

Ich habe das große Glück, in einem kleinen Dorf mitten in den Bergen im Inntal zu wohnen. Ich kann von meinem Haus aus sogar das Haus sehen, indem ich geboren wurde.

Unser Haus "wohnt" zwischen zwei Straßen, dass heißt ich habe vorne und hinten Nachbarn, die ich schon sehr lange kenne.

Was ich so schätze, jeder kennt einen Teil der Geschichte der Nachbarn, auch leider schwere Schicksalsschläge und dann ist man einfach da und spricht mit ihnen darüber und tröstet oder umarmt sie.

Ich bin zum Beispiel dankbar, dass ich immer irgendwo klingeln kann, weil wieder irgend etwas, was ich zum Kochen brauche, nicht im Haus ist.

Es ist wirklich lustig, dass man sich seit Jahrzehnten kennt.

Jeder weiß, wann man, wenn es mal später wird, nach Hause kommt und da wird dann natürlich nachgefragt, natürlich nicht aus Neugierde, sondern aus Interesse.

Natürlich gibt es mal Reibereien, als vor vielen Jahren unsere Anliegerstraße hinten geteert wurde, fuhr mein Sohn mit dem Skateboard gleich mal auf dieser Straße, so gegen 18.30

und der Nachbar hat sich furchtbar über den "Lärm" aufgeregt. Ich habe ihm dann erklärt, dass diese Straße für alle Anlieger da ist und es wirklich keine Zumutung ist, dass mein Sohn um dieses Uhrzeit noch ein paar Runden dreht - er ist doch ein Kind und braucht die körperliche Bewegung.

Gut, es wurde etwas lauter, wir haben mal ein paar Wochen nicht so miteinander gesprochen.

Dieser Nachbar war einfach ein sehr alter, typisch bayerischer, kauziger Mann, der auch liebenswürdig sein konnte.

Außer, wenn den vielen Kindern ein Ball in sein Grundstück geflogen ist - den konnte man dann nur als "Werteverzehr" abbuchen. Er hatte eine große Gitterbox und da wurden sie eingesperrt.

Meine Nachbarn sind schon ein bisschen wie Familie.

Und falls man es mit seinen Nachbarn nicht aushält, gibt es immer noch eine Möglichkeit

Habt einen schönen Freitag, es grüßt euch ganz lieb

ThePoetsWife

 - (Liebe und Beziehung, Nachbarn, Nachbarschaft)  - (Liebe und Beziehung, Nachbarn, Nachbarschaft)  - (Liebe und Beziehung, Nachbarn, Nachbarschaft)  - (Liebe und Beziehung, Nachbarn, Nachbarschaft)

Hallideldilideldilöchen liebe Poetenfrau! ;-D Entzückender Cartoon... Liebe Grüße und einen schönen Tag wünscht Evi.

@Evissima76

Danke dir liebe Evi, denn wünsche ich dir natürlich auch♥ Bin heute Nachmittag bei meinem Zwergi♥

Liebe Grüße D,

@Evissima76

Danke, wir waren zwar schon am Mittwoch, aber ich könnte ihn nur knuddeln, jetzt mit seinen 7 Monaten, freundlich, lustig, quietscht, bildet Laute und versucht allmählich sich hochzuziehen. Schläft wie ein Bär. Also ein Bilderbuchbaby.

LG

@verreisterNutzer

Oh, das ist wunderbar. Jetzt kommen ja dann auch bald die Zähnchen und die Hochgeschwindigkeitskrabbelphase. ^^ Es ist schön, dass ihr an dem Kleinen so viel Freude habt. Ich wünsche Dir einen wunderschönen Nachmittag! LG!

@Evissima76

Ich bin nur verliebt!

"Er hatte eine große Gitterbox und da wurden sie eingesperrt." - Zum Glück nur die Bälle.. kauzige Urdorfbewohner wurden ja öfters in Märchen verarbeitet und als "Hexe" tituliert. Hänsel und Gretel..? ;)

@Bonye

besser die Bälle, als die Kinder! LG

@Bonye

oder unseren "NichtmehrBällezurückgebenMann" LG

Da kann ich deinen Familien-Gedanken verstehen und ist doch schön, wenn ihr euch so aufeinander verlassen könnt.

Ein wundervolles Wochenende wünsche ich dir, GLG.

@PicaPica

Danke liebe PicaPica, eine gute Nacht und ein schönes Wochenende!

♥♥♥ ThePoetesWife

@verreisterNutzer

Danke dir, das wünsche ich dir ebenfalls, GLG.

Das ist ein ehrliches und sehr schönes Miteinander....Tolle Cartoons und eine lebhafte Schilderung....man stellt es sich richtig bildlich vor...

Liebe gelbeRose

Du gibst Dir immer so viel Mühe mit Deinen Antworten und ich freu mich immer sehr darüber.

Schön, das auch bei Euch solch freundschaftliches Verhältnis herrscht, was die Nachbarschaft betrifft, man darf es nicht übertreiben und sich ausnutzen lassen, aber man sollte einfach auch für den Nachbarn da sein, denn Jeder ist ganz bestimmt mal auf die Hilfe anderer angewiesen.

Noch eine gute Nacht weiterhin für Dich, wünscht Dir das Plawöpfchen

Guten Morgen ps1980 und allen anderen.

Auf die Gefahr hin, dass ich wieder übers Landleben meckere ... (mit dem ich aufgewachsen bin). Das was du beschreibst kenne ich auch. Der kurze Anruf beim Nachbarn: "du hast du das und das für mich? Gut bin in 5 min da und hols ab" oder: "ich fahr jetzt einkaufen, soll ich was mitbringen?" oder: "Kannst du mit deinem Rasentrecker kurz meinen Garten mitmähen"... Gleichzeitig erinnere mich aber auch an die Schattenseiten, nämlich das über Gartenzaun: "Haste schon gehört, der Nachbar YX hat das und das getan" "Und die Frau von dem, hat aufm Schützenfest mit dem" "ob die Kinder wohl wirklich von dem sind" "Weißte die sind komisch, die reden nicht viel - die kommen halt nicht von hier" "und die Kinder vom dem und dem", "du weißt doch, der verdrischt immer seine Frau" - was im letzten Fall gemacht wird, ist drüber reden, was im letzten Fall nicht gemacht wird, ist einschreiten...

Inzwischen lebe ich in einer Großstadt - ich kann mir nicht vorstellen da mit den Nachbarn draußen zusammen zu grillen, oder den anzurufen ob der mir Butter leiht, oder so. Ich wohne in einem Haus mit 12-15 Parteien (nicht mal da bin ich gerade sicher) - und ich kenne zwei Nachbarn mit Namen... Mit der einen, weil die den Kellerputzplan verwaltet, rede ich sogar hin und wieder mal ein bisschen - ist nämlich gut, wenn die einen mag...

Ansonsten... keine Ahnung... den jungen Mann, der seinem Ausweis nach bei der letzten Wahl aus meinem Haus stammte - nun ich kann mich nicht erinnern den öfter gesehen zu haben. Man sagt "Hallo" auf dem Hausflur - wenn überhaupt. Ich kenne meine Nachbarn nicht - und die kennen mich vermutlich auch nur vom Sehen (weil ich so seltsam bin). Das hat seine Nachteile. Den einzigen den ich charakterlich auch kenne (den Namen weiß ich nicht...) ist mein (Achtung: Sarkasmus!) absoluter Lieblingsnachbar direkt unter mir... Er ist sowas von nervig und in meinen Augen entweder ein Feigling oder ein Sexist - denn der beschwert sich über jeden Mist der ein bisschen lauter ist - zum Beispiel wollte der Silvester mal die Polizei rufen wegen einer Party - klar, rein formal hat er damit recht, aber man kann die Moschee auch mal im Dorf lassen... Ehrlich, um 3h Nachts zwischen Silvester und Neujahr (in einem Viertel in dem ich gestern immer noch zusammengezuckt bin, weil offensichtlich immer noch nicht alle illegalen China-Handgranaten-Böller weg sind) ... und wir machen nicht oft Party - tatsächlich war es beinahe die einzige in den 10 Jahren, die wir dort wohnen... Oder, wir bohren um ungefähr 20h ein paar Löcher für ein Regal - er kommt hoch, beschwert sich, mit dem Argument: wir sollten jetzt doch gefälligst mal Rücksicht nehmen, es liefe gerade Fußball... Oder: wir dürften dieses und jenes nicht, weil seine Frau ja herzkrank wäre oder die Kinder zu klein (ja klar, die Kinder sind bei dem Spruch alle mind. 10 gewesen und es war Wochenende und noch nicht mal 10 h...) - nunja, was mich allerdings am meisten gegen den Herrn aufbringt, ist die Tatsache wie großkotzig er klingt, wenn ich (weiblich und recht klein) an die Tür gehe, oder wie "freundlich" er plötzlich wird, wenn mein Mitbewohner (männlich und kräftig) an dir Tür geht. Also entweder ein Sexist, oder ein Feigling - oder beides - außerdem ein Stinkstiefel - das wissen offensichtlich auch die Kids im Hof - zu mir sind die immer höflich - ich war wirklich überrascht, wie unhöflich die sein können (ich war mal zur gleichen Zeit wie der Nachbar draußen im Hof).

Ja, aus diesen beiden Lebenserfahrungen leite ich jetzt mal meinen idealen Nachbarn ab: Die ideale Nachbarschaft ist, wenn mach sich gegenseitig hilft, aber man trotzdem die Privatsphäre der anderen beachtet und nicht über Dritte lästert. Wenn man miteinander reden kann, über Sachen die einen stören, dabei aber nicht überpenibel ist.

LG guitschee

Dann habe ich glaube ich die ideale Nachbarschaft. Aber gut, ein paar Stinkstiefel gibt es immer und überall. Da kann man nichts machen.

Wenn ihr so seid, hätte ich Nichts gegen eine Nachbarschaft mit euch. :-)), LG.

Moralische Frage zum schwulen Nachbarn

Vor Kurzem habe ich meinen Nachbarn kennengelernt. Leider begann alles wohl mit einem Missverständnis. Spät Nachts habe ich ihn im Hausflur kennengelernt und hab mich kurzerhand auf nen Feierabendbier einladen lassen. Im Gespräch stellte sich raus das er mit seinem Lebensgefährten ein Friseurstudio hat. Da ich ziemlich gut massieren konnte, haben wir kurzerhand den Deal gemacht, das ich ihm bei der Verspannung im Nacken helfe, und er mir am nächsten Tag die Haare schneidet. Ich hatte schon n bisschen ein im Tee, habe mir aber nichts dabei gedacht.

Als er mir dann am nächsten Tag die Haare schnitt, meine ich von ihm Annährungsversuche wahr genommen zu haben. Auch kamen dann zweideutige Nachrichten aufs Handy. Danach war ich mir schon ziemlich sicher, das er irgendwie mehr wollte. Ich aber bin mir meiner Heterosexualität sehr sicher und weise seine sicher nett gemeinten Angebote (Feierabendbier, mal feiern gehen ect.) dezent zurück.

Meine Problem ist nun: Wie mache ich ihm klar das ich kein Interesse an irgendeinem schwulen Verhältnis zu ihm habe, sondern mir eher eine angenehme Nachbarschaft. Wo hier und da mal n (wirklich gelungener) Haarschnitt gegen ne Massage drin ist. Oder wäre das merkwürdig?

P.S.: Ich bin mir nicht so sicher ob er die angebotenen 100 Euro für eine zweite Massage wirklich nur auf seinen Rücken bezog.

P.P.S.: Als armer Student ist das ne menge Asche, aber ich werd dafür sicherlich keinen homosexuellen Dienstleistungen erbringen.

Summa sumarum: Hat jermand ne Idee wie ich das noch zu was vernünftigen hinbiegen kann? Wenn nicht weiss ich das ne einfache Nachricht alà "Sry, kein Interesse" das ganze beenden würde.

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Vermieter verlangt: wir sollen Umbau der Strom und gaszähler bezahlen (von 4 Auf 2), Müssen wir das?

Hallo liebe Leute! Ich hab jetzt auch mal eine Frage.. Kurz zur Übersicht: Wir wohnen in einem 2 Parteien Haus (gehört dem Nachbarn meiner eltern). Wir wohnen oben in einer drei zimmer Wohnung, die untere Wohnung steht seit acht Jahren leer da die Mutter des vermieters da ja selbst eigentlich einziehen wollte (80 Jahre alt und wohnt in einer eigentumswohnung....) Allerdings denken wir eher dass das eine ausrede war damit wir oben einziehen damit wir die komplette Renovierung im OG vornehmen (inklusive Leitungen und stromanschlüsse). Was wir auch getan haben, dafür mussten wir drei Monate keine miete zahlen. Soweit so gut, wir haben eine Tochter und geplant war ein auch ein zweites Kind. (da wir ja aufgrund der Nachbarschaft mit meinen Eltern ein freundschaftliches Verhältnis zum Vermieter hatten wusste er das auch). Also bot er uns beim Einzug an, dass wenn das zweite Kind kommen sollte, wir für etwas mehr miete auch die untere Wohnung dazu bekommen könnten. Jetzt nach drei Jahren die wir dort wohnen bin ich also wieder schwanger und um alles geklärt zu haben, sind wir natürlich sofort zu ihm gegangen um abzuklären ob das alles so klappt wie er es versprochen hatte. (wir hatten schon beim Einzug von den Nachbarn erfahren dass er wohl sehr geizig sein soll und nichts machen möchte am Haus. Wie sich rausstellte hatten alle recht und wir mussten alles erkämpfen..versprechen wurden nie eingehalten) Die miete dafür war ihm zu wenig also hat er noch was drauf gelegt. Nun Gut, kein Problem. Bei einem weiteren Gespräch wollten wir genaueres besprechen.. wir hatten ihn zuvor gefragt wie das mit den Zählern aussehen würde da es ja vier sind (2 Gas 2 Strom) und wir sonst ja für alle vier Zahlen müssten. Außerdem besteht das Fenster im unteren badezimmer noch aus buntglas und das wäre eben erstens sehr unsicher (einbrecher) und zweitens ein gasfresser. Zu beiden Fragen die selbe Antwort: wenn wir die Wohnung dazu haben wollen dann müssen wir das selber bezahlen. Bei den Zählern müssten wir den Umbau und den Rückbau (beim Auszug) bezahlen. Jetzt sind wir aber nicht bereit dass zu bezahlen. Müssen wir es trotzdem oder muss er das machen?

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DPD; Nachträgliche Unterschrift beim Empfänger für verlorenes Paket- Versicherung?

Hallo, folgendes Problem hat sich neulich erübrigt:

DPD sollte Uhren liefern- sind jedoch nicht angekommen. Lt. DPD wurden die Uhren vom Nachbarn angenommen- Unterschrieben wurde allerdings mit meinem Hausnamen, der in der Nachbarschaft (Einfamilienhäuser) definitiv nicht vorkommt. Kenne unsere Nachbarn sehr gut und keiner stellt von denen Paket so einfach vor die Tür oder behält es sogar oder fälscht meine Unterschrift. SO- das Paket ist wie gesagt nun verschwunden (gut einsehbarer Eingang an der Hauptstraße im Dorf) und der Versender hat DPD nun beauftragt Recherche zu betreiben was nun da genau vorgefallen ist. Paar Tage sind nun vergangen(Versender hat Verfahren beauftragt) und heute Nachmittag hatte mein Sohn dann einen Fahrer von DPD an der Haustür, der eine Unterschrift zur Bestätigung einholen wollte, damit der Fall abgeschlossen werden kann und der Versender sein Geld erhält, damit die Uhren für mich ersetzt werden durch eine neue Lieferung. Mir kommt das letzte Vorhaben etwas suspekt vor. Handelt es sich beim Nachträglichen Schreiben vom Fahrer (vllt sogar derselbe) um versicherungstechnische Gründe? Muss der Fahrer/DPD eine Art Bestätigung von einem Hausbewohner haben, dass er persönlich beim Kunden/Hausadresse zur Kontrolle war? Nicht, dass er da eine Art Verzichtserklärung (falls es sowas bei DPD gibt) unterschrieben hat. Mach mir ehrlich gesagt sorgen was das war und ob er nicht meinen Sohn ausgetrickst hat mit irgendeinem Wisch. Er meinte es wäre ein Dokument von offizieller Natur. Vielleicht fährt ja hier jemand für DPD und kann mich da mal aufklären was das letzte denn genau mit der Erstattung zu tun hat. Dachte sowas wäre nur für den Absender von Relevanz...

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Katze unserer Nachbarn will neuerdings nicht zurück zu ihnen. Was tun?

Ming, die Katze unserer Nachbarn, kommt seit einigen Wochen sehr oft zu uns zu Besuch. Schon seit langem tut sie das, aber in letzter Zeit massiv. Seit Jahren schläft sie ein Mittagsschläfchen auf unserem Sofa oder auf der Terrasse, wenn die Tür zu ist. Sie bekam immer mal ein paar Streicheleinheiten, nie aber Futter, denn wir wollen keinen Zoff mit den Nachbarn. Genau das aber bahnt sich jetzt an, denn Ming scheint oft tagelang nicht nach Hause zu gehen - und uns beschuldigt die Nachbarin. Vor einigen Wochen klingelte sie und sagte, ihre Tochter weine sehr, da Ming seit Tagen nicht nach Hause gekommen sei. Sie wisse, dass das Tier bei uns sei, und wir sollten es ihr geben. Wir sagten, das stimme, sie sei zuweilen bei uns - aber nie nachts. Gar nicht mehr reinlassen aber sei unmöglich, da die Terrassentür oft offen stehe. Jedenfalls durfte sie weiterhin für ihre Siesta kommen. In letzter Zeit aber besucht uns nun auch Mings Frauchen des Öfteren: Ihre Tochter weine ständig, weil die Katze tagelang nicht nach Hause käme. Sie beschuldigt uns jedes Mal, wir würden die Katze füttern, da sie zu Hause nichts frisst, und wir würden sie nachts bei uns behalten. Beides tun wir aber nicht. Ming hat sich wohl irgendwo sonst eingenistet. Einmal lag sie tatsächlich bei uns auf dem Sofa, als Frauchen wieder klingelte; Wir hatten kein Probleme damit, dass Frau Nachbarin sie packte (wobei die Katze aufjaulte) und mitnahm. Doch eine Stunde später saß Fräulein Ming schon wieder auf unserer Terrasse - und das tut sie immer öfter, wobei sie kaum noch aufhört, erbärmlich zu maunzen und um Einlass zu betteln. Mir tut das im Herzen weh, und noch mehr, sie neuerdings absichtlich nicht mehr reinzulassen. Meist halte ich durch (nicht immer). Wenig später erscheint dann die Nachbarin und tut dasselbe, nämlich Maunzen, allerdings in einem weniger zarten Ton als ihre Katze. Wenn Ming bei uns ist, kann die Nachbarin sie selbstverständlich mitnehmen - ist ja ihre Katze, was sie auch immer betont. Wir wissen, dass sich Mings Familie vor ein paar Wochen eine zweite Katze zugelegt hat. Offenbar wird Ming von der Tochter seit jeher auch kräftig "bespielt", trägt oft andersfarbige Halsbändchen mit Herzchen, Klingelglöckchen und Spitzen - wohl deshalb zog es sie zur Siesta immer zu uns, da hatte sie Ruhe. Vernachlässigt ist sie nicht, sie ist gut genährt und flohfrei, doch scheint sie an den Spielchen zu Hause (und vielleicht an der neuen Katze) wenig Gefallen zu finden. Irgendwie scheint das Fass bei ihr übergelaufen zu sein. Gerade eben sitzt sie schon wieder draußen und miaut, und mir zerreißt es das Herz. Natürlich würden wir sie nehmen, da sie zu Hause offensichtlich unglücklich ist. Deutlicher und ausdauernder als Ming es tut, kann man diesen Wunsch als Katze nicht ausdrücken. Aber wir wollen auch keinen Krach in der Nachbarschaft. Was tun - vor allem im Sinne der Katze?

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