Guten Morgen! Verboten! Was löst dieses Wort in euch aus?

32 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo liebe Spielwiesen und Community,

eine interessante Frage.

Mir fiel dazu gleich der Anfang der Menschenheitsgeschichte ein.

Damals gab es nur ein einziges Verbot. Es markierte in Eden das Eigentumsrecht Gottes weshalb dem ersten Menschenpaar mitgeteilt wurde: Von diesem Baum dürft ihr nicht essen! Gleichzeitig die Warnung=> damit ihr nicht sterbt!

Wie der Bibelbericht zeigt, hatte die Übertretung dieses Verbots für die ersten Menschen und ihre Nachkommen tragische Folgen: Krankheit, Alterung und Tod wurden zur Normalität und Teil ihres Lebens.

Seitdem hat es immer wieder Verbote und Gebote bedurft um Menschen oder Eigentum zu schützen, Orientierungshilfen zu geben, um das soziale Miteinander zu regeln und Schaden abzuwenden.

Bis heute ist ein regelrechter Schilderwald entstanden dessen Sinn sich nicht immer erschliesst, dafür umso mehr Fragezeichen aufwirft. Wie wir auf Verbote reagieren hängt demnach auch von den Gedanken und Gefühlen ab die sie in uns auslösen.

Sinnvolle, berechtigte, nachvollziehbare und begründete Verbote stossen in der Regel auf mehr Zustimmung, Verständnis und Akzeptanz, als unnötige, unliebsame und lästig empfundene, oder solche die den eigenen Wünschen im Weg stehen - in diesen Fällen unterliegt die Befolgung wahrscheinlich gewissen Einschränkungen.

Richtig schwierig wird's bei Verboten und Geboten die als ungerecht, unrechtsmässig oder ethisch verwerflich eingeordnet werden. Etwa wenn diese staatlich oder kulturell bedingt aufdiktiert und ihre Nichtbefolgung unter Strafe gestellt ist.

Hier werden sich am schnellsten Widerwillen und Abwehr breit machen um diese Verbote zu umgehen oder ihnen die Stirn zu bieten.

Im letzteren Fall hätte ich auch meine Schwierigkeiten.

Für mich fungiert ein Verbot zunächst wie ein Stop Schild. Danach stellt sich mir die Frage nach dem Warum mit der Intention den Sinn dahinter zu erkennen. Ist ein Verbot rechtens, nachvollziehbar und sinnvoll, oder geniesst derjenige der es erlassen hat mein Vertrauen, fällt es mir leichter mich danach zu richten.

Was nicht ausschliesst das es Situationen gibt wo ich zu kämpfen habe...wenn zum Beispiel der See gesperrt ist, weit und breit kein Mensch in Sicht und ich gerne nur eine winzige Runde schwimmen gehen möchte...

aber darüber muss ich mir ja zum Glück nicht mehr den Kopf zerbrechen ;o)

Euch allen noch einen schönen Freitag!

 - (Schule, Liebe und Beziehung, Psychologie)  - (Schule, Liebe und Beziehung, Psychologie)

Hallo, meine liebe aekw,

Ich hab mich sehr darüber gefreut, das Du gleich als ERSTES in Deiner Antwort heut das VERBOT aus der BIBEL zitiert hast - *von diesem Baum dürft ihr nicht essen *

Doch da dieses Verbot missachtet wurde - blieben die Folgen für die ersten Menschen und ihre Nachkommen nicht aus und wurden Normalität und ein Teil ihres Lebens, wie Du es so richtig geschrieben hast.

Hab Dank für Deine so gute Antwort und ich wünsch Dir noch einen recht schönen Abend, liebe D, von Deiner Freundin Plawi

@iQPlawopf

Vielen Dank meine Liebe für deine geschätzten Worte. Auch von hier nochmal einen schönen Abend für Dich! 🤗

Herzliche Grüsse D.

Guten Morgen liebe D. und einen schönen Samstag, GLG Dieter

Hey liebe AEKW, du beginnst deine Antwort gleich mit dem 1., missachteten Verbot aus der Bibel.. Im Grunde ist der Mensch so vielschichtig angelegt, Verbote umgehen zu wollen - alles hängt von der Härte der Sanktionen ab. Für mich waren Verbote ein starkes Motiv, irgendwie und über Ecken doch zum Ziel zu kommen.

Naja, und wenn ich meine Lehre dann doch bekam, wusste ich halt dann, was mir das Befolgen des Verbots erspart hätte.

Sowas gab's auch und so ist es halt bei 'Machern'! Adam & Eva hätte es die Sterblichkeit erspart - und bei mir gibt's jetzt Apfel zum Frühstück - für ein längeres Leben, frei nach dem Motto: das Beste daraus machen !

Gestern gebärdete sich mein Händi etwas unwillig. So kann ich dir erst jetzt für deine umfassende Antwort danken. (¿ohne Musik¿~~~🤔). Daher wünsche ich dir heute einen schönen Samstag und grüße dich herzlich.

@Spielwiesen

Das ist ja mal eine tolle Überraschung *freu

Vielen Dank für das ✰chen & LG! :-)

Guten Morgen liebe Spielwiesen, Guten Morgen an Alle,

gesetzliche Verbote halte ich ein, logische Verbote akzeptiere ich ansonsten lasse ich mir nichts verbieten.

Allen einen schönen Freitag. LG Amorette

Gut so 😀😀😀. Ich wünsche dir einen schönen Tag und ganz liebe Grüße

Wunderbar,-richtige Einstellung...hab einen tollen Tag,lieber Freund

Dein Engelchen und Namensvetter

Lieber Remulus, hab noch einen schönen Nachmittag. VlG

Guten Morgen lieber Dieter, schön, dass du klar siehst, was Verbote angeht. Da kannst du ruhig schlafen. Hab noch einen schönen Freitag und sei herzlich gegrüßt!

Hallo, lieber Remulus - Amo,

hab vielen Dank wieder einmal für Deine gute Antwort, und setzt Dich auch wenn es erforderlich ist, kosequent durch, und lass Dir nicht alles gefallen.

Noch VLG an Dich, von Deinem Plawöpfchen

Lieber Dieter, einen schönen guten Morgen und einen guten Start ins Wochenende auch Dir! Herzlichst D.

Lieber Dieter, mir ergeht es ebenso! Lass Dich nicht verbiegen! LG Birgitmarion

Schönen guten Morgen in die Runde, heute zum Freitag.

Ich halte mich an Verbote und Gebote, denn sie sind in den seltensten Fällen umsonst ausgesprochen worden. Ich hinterfrage zwar solche Weisungen öfter mal, aber am Ende machen sie dann irgenwie Sinn. Es kommt eben auch immer darauf an, was genau verboten wird und aus welchen Gründen.

Bekanntlich macht ja das gerade Spaß, was nicht erlaubt ist. Daher muss man abwägen, ob und welche Nachteile für einen enstehen wenn Verbote gebrochen werden. :-)

Ein super schönen und entspannten Freitag, sowie ein guten Start ins Wochenende, wünscht Opi-Paschulke allen die mögen. Passt auf euch auf und bleibt gesund.

Bild:

https://www.pinterest.de/pin/587719820101285048/

 - (Schule, Liebe und Beziehung, Psychologie)

Gute Sichtweise,lieber Opi....liebe Freitagsgrüsse vom Engelchen

@Angel1112

Dir auch ganz liebe Grüße Engelchen. :-) LG Opi

Moin lieber Deddy einen schönen Freitag und bleib gesund. LG Dieter

@Amorette

Danke Dieter, dir ein schönen Abend und dann eine ruhige Nacht. LG Deddy :-)

Danke, lieber Deddy, für deine Antwort. Bei allem, was Verbote beinhalten, ist es immer gut, wenn man schaut, was dahinter steckt. Da hast du vollkommen recht. Einen schönen Nachmittag wünsche ich dir und grüße dich herzlich!

@Spielwiesen

Dir auch liebe Grüße und ein ruhigen Abend wünsche ich. LG Deddy :-)

Deddy, auch mir macht manchmal, wenn auch selten, etwas Verbotenes Spaß! ;-) Ich wünsche Dir einen schönen Samstagabend! LG Birgitmarion

@Birgitmarion

Danke Birgit, dass wünsche ich dir auch und pass auf dich auf. LG Deddy :-)

Guten Morgen, liebe Spielwiesen und guten Morgen in die heitere Runde!

Vielen Dank für diese besondere Frage, die eine spannende Diskussion verspricht.

Mein Leben währt ja nun schon einige Jahrzehnte und wie in vielen anderen Bereichen bin auch ich hier schon lange nicht mehr so radikal oder eindimensional wie früher. Von all den aufgezeigten Strategien und Verhaltensweisen ist wohl ein mehr oder weniger großer Bruchteil in meinem "Portfolio" dabei.

Das geht los beim schlichten Ignorieren eines Ge- oder Verbotes, wenn es mir absolut unsinnig erscheint. Beispiel: ich fahre morgens um drei über einen einsamen Kreisverkehr und unterlasse ganz einfach das Blinken beim Herausfahren, weil wirklich niemand einen erkenntnisgewinn davon hat. An das Gebot der innerörtlichen Geschwindigkeitsbegrenzung halte ich mich trotzdem (weitgehend), weil mir auch nachts jemnd vors Auto stolpern kann. Und nüchtern bin ich auch, weil dieses Gebot einfach tags und nachts sinnvoll ist.

Als Kind habe ich Geboten oft getrotzt und selbst nach einer gebotsunterstreichenden Ohrfeige gebockt. Als Jugendlicher habe ich Gebote oft ganz bewusst übertreten, nicht etwa in strafrechtlicher Art, sondern im familiären Bereich aus reiner Rebellion meinen Eltern gegenüber. Aber dann bin ich durch die Schule des Lebens gegangen und stand irgendwann als Vater auf der anderen Seite des Tisches und musste mich damit beschäftigen, Ge- und Verbote auszusprechen und durchzusetzen. Das muss ich auch heute in meiner Arbeit noch.

Weil ich aber nie die (meine) andere Seite vergessen habe und die Gefühle, die das auslösen kann, versuche ich immer wieder Regeln, die ich aufstelle, auch zu begründen und zu vermitteln. Dabei habe ich aber auch die Erfahrung gemacht, dass zu ausgiebige Diskussionen nicht zwangsläufig auch zielführend sind. Ein guter Lehrmeister war da mein großer Sohn, der so manches mit guten und auch fadenscheinigen Argumenten zerpflückt hat, weil er in dieser Hinsicht außerordentlich begabt ist. So habe ich mir irgendwann auch angewöhnt, an einem bestimmten Punkt zu sagen: ich bin der Chef und das wird jetzt so gemacht, weil ich das so will.

Und ich verzichte ausdrücklich auf bestimmte Argumente, die meine Eltern noch benutzt haben: "das war schon immer so", "was sollen denn die Nachbarn sagen" oder "da bin ich aber ganz traurig, wenn du da nicht folgst."

Als rationaler Mensch ist mir wichtig, dass die Gründe für ein Gebot oder Verbot eingesehen werden. Ich zögere aber auch nicht, ein Kind vom Bordstein zurückzureißen, wenn es trotz Verbotes auf die Straße laufen will, denn bei manchen Verboten ist die Gefahr einfach zu groß als dass man im augenblick der Gefahr noch das diskutieren anfangen kann.

Wie du siehst, betätige ich mich also in erster Linie mehr als Regelsetzer denn als Regelempfänger. Aber ich denke ich habe die Lektionen meines Lebens gelernt.

Eine sehr umfassende Antwort, für die ich dir danke! Diese ganzen Möglichkeiten, mit Verboten umzugehen, sind schon interessant. Da gehts vom vernunftbegabten Umgang bis zum hedonistischen Auf-den-Putz-Hauen - und jeder hat Gründe dafür, ein Verbot nicht befolgen zu wollen. Das liegt vielleicht an den Sanktionen und daran, dass man ja nicht ständig erwischt wird.

So, wie ich das sehe, gehst du sehr verantwortungsbewusst damit um: je nachdem, wie man erzogen wurde, geht man halt strikter an diese Dinge heran. Und die Regeln möchte man als Regelsetzer gern weitergeben - auch wenn es in manche Schädel nicht rein will!
Vielen Dank und einen schönen Nachmittag noch! Liebe Grüße!

Moin zusammen,

ein Verbot ist etwas zunächst neutrales.

Ob nun parken, rauchen, Handy, Zutritt, Altersgrenze, Club, VIP, nur für Mitarbeiter, angeln, baden, besteigen, betreten, füttern, Fahrrad anlehnen oder Plakate ankleben - wenn es verboten ist, dann ist das so.

Manchmal schade, manchmal unbequem - aber Fakt.

Solange es kein ungerechtes Verbot ist, kratzt mich sowas nicht.

Einen schönen Montag!

LG

 - (Schule, Liebe und Beziehung, Psychologie)

Danke für diese Antwort, lieber Poison. Klar, dass einen nur etwas ärgern kann, von dem man sich auch betroffen fühlt. Aber man hat ja auch Wichtigeres zu tun.

Liebe Grüße!

Was möchtest Du wissen?