"Gute Argumente" für Aufhebungsvertrag durch Arbeitnehmer?

5 Antworten

Solche Argumente gibt es fast immer. Allerdings ist hier die Argumentation extrem situativ. Alles hängt von dem konkreten Arbeitsplatz, der konkreten Tätigkeitsbeschreibung, dem arbeitsrechtlichen Hintergrund ab. Es lassen sich immer Wege finden, dies dem Arbeitgeber in irgendeiner Form schmackhaft zu machen. Allerdings gibt es hier kein pauschales Rezept. Grundsätzlich wird ein Arbeitgeber kaum Interesse haben, einen Mitarbeiter zu halten, von dem er weiß, dass er sich bereits geistig einem neuen Arbeitgeber zugewandt hat. Je höher die konkrete Position, desto eher schlägt sich dies nieder. In der Regel ist hier die offene Kommunikation auch das probate Mittel. Ohnehin sieht man sich immer zweimal und letztendlich findet so etwas auch im Zeugnis einen gewissen Niederschlag.

Versetze dich in die konkrete Situation deines Arbeitgebers. Mit welchen Argumenten würdest du dich selbst gehen lassen wollen?

Was ist denn das für ein neuer Arbeitgeber der sich nicht an Regeln halten will ?

Das sollte man sich dabei mal überlegen , bevor man da hire&fire wieder weg ist !

Du wirst ihn nicht überreden können. Verhandle, und biete ihm etwas an:

Lohnverzicht. Freikaufen. Überstunden/ Urlaubstage "schenken". Nachfolger vorschlagen/ einarbeiten. Noch eine Weile auf Teilzeit- oder Minijobbasis im Unternehmen bleiben, bis alles geregelt ist.

Auf Drohungen wie "Ich wäre sowieso nicht bei der Sache!" oder "Ich könnte ja auch krank werden" solltest du lieber verzichten.

Und auch auf Aktionen, für die dein jetziger Chef dir fristlos kündigt.

Allerdings habe ich eine Kündigungsfrist von 3 Monaten

Bist du sicher? Wie ist denn die genaue Formulierung im Arbeits- oder Tarifvertrag?

Solange kann mein neuer Arbeitgeber leider nicht warten.

Wie lange könnte er denn warten?

Hat jemand Ideen für gute Argumente um den AHV doch zu erreichen?

Es kommt darauf an, über welchen Zeitraum wir hier reden. Einem sofortigen Aufhebungsvertrag oder zu Ende März wird der AG nach deiner Schilderung wohl kaum zustimmen. Rede offen und - vor allem - sachlich mit deinem AG über dein Anliegen.

Du willst ja was von ihm, also überlege dir für den Fall der Fälle etwas, das du ihm anbieten kannst.

Ein paar Infos wären sicherlich hilfreich. Wir kennen weder dich noch deinen Job. Auch wissen wir nicht bei welcher Firma du angestellt bist und zu welchem Unternehmen du wechseln willst. Dies sind aber relevante Infos.

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