Grundstück Bebauungsplan ändern?

3 Antworten

Bei der zuständigen Baubehörde kann man den Bebauungsplan einsehen. Da steht drin, welche Art Objekt man in welchen Dimensionen (GFZ = Geschossflächenzahl) und wo auf dem Grundstück (Baufenster) bauen darf.

Wenn das Grundstück schon für ein EFH angeboten wird ist nicht zu erwarten, dass man da größer bauen darf aber da die Bebauungspläne öffentlich sind, kann es nicht schaden, mal nachzusehen.

Nein, man kann dann kein Mehrfamilienhaus bauen.

nein, du kannst kein mehrfamilienhaus bauen, wenn nur EFH erlaubt sind.

Eigentümergemeinschaft: Sat-Schüssel an Baugerüst, Architekt hat etwas dagegen

Hallo ihr Lieben! Vorab: Wir (Eigentümer einer Wohnung in Mehrfamilienhaus) empfangen Fernsehen über Satellit. Dies ist hier auch neben DVB-T die einzige Möglichkeit Fernsehen zu empfangen, da es kein Gemeinschaftskabelnetz gibt und die Verlegung von Kabel nachträglich praktisch unmöglich ist. Nun zur Situation: Seit kurzem findet auf der Südseite des Hauses eine Teilsanierung der Fassade statt, die auch den Balkonteil betrifft (dort war die Schüssel bisher installiert). Der Balkon ist nun weg und natürlich kann man die Schüssel während Sanierung der Fassade nicht an die Hauswand anbringen. Also haben wir in Absprache mit den "Malern", die hier seit Wochen am Vorbereiten der Baustelle sind, und auch in Absprache mit den Gerüstbauern/Inhabern die "Schüssel" am Gerüst angebracht. Die Koaxialkabel sind zwischen den Holzbohlen verlegt, sodass niemand darüber stolpern kann. Die Schüssel selbst ist mit einem zusätzlichen Gerüstwinkel so angebracht, dass sie circa einen halben Meter weit rausragend über dem Boden "schwebt". Sprich: Sie ist nicht im Weg und es kann sich niemand daran verletzen. Die verantwortlichen Maler und Gerüstbauer haben mehrmals versichert, dass das alles so in Ordnung ist. Folgendes passierte heute: Gegen 19 Uhr klingelte es und es stand der Architekt vor der Tür, mit der Behauptung, die Schüssel müsse ab, da sie ja stört. Er sagte uns leider nicht, wen sie stören sollte. Als wir ihm mitgeteilt haben, dass uns seitens Maler und Gerüstbauer mehrmals ein "OK" gegeben wurde, sagte er doch glatt, dass das nicht stimmen würde und wir ja nie mit den Verantwortlichen gesprochen hätten. Ich wusste wirklich nicht was ich darauf groß sagen sollte. Immerhin haben wir ja auch telefonische Aufzeichnungen, dass das mehrere Telefonate(mit Gerüstbauer) stattgefunden haben und die Maler werden sich sicherlich auch nicht hinstellen und sagen "Nö, darüber haben wir nie gesprochen" Ganz nebenbei hat besagter Architekt auch gleich die Behauptung aufgestellt, dass wir den Balkongriff ja nicht wie vorgeschrieben abmontiert hätten. Das haben wir aber. Sogar schon seit Freitag obwohl es hieß wir sollten ihn erst gestern, sprich Montag, abmontieren. Ich bin mehr als schockiert darüber, dass jemand mit dieser Berufsbezeichnung die Dreistigkeit besitzt und 1. Lügen zu unterstellen und 2. direkt noch ins Gesicht zu lügen. Bevor das Gespräch dann mit unangenehmen Beigeschmack endete, teilte er uns noch mit, er würde eine Firma beauftragen, die uns den Zutritt zum Gerüst "verbauen" soll. Auf die Frage hin, wie wir die Schüssel dann entfernen sollen sagte er: "Da werde ich eine Firma auf ihre Kosten beauftragen, die das dann macht". Noch eine kleine Randinfo: Der Architekt wurde ohne Abstimmung oder Befragung der Gemeinschaft von Verwalter und Beirat bestimmt. So, eigentlich wollte ich von euch wissen, was ihr davon haltet oder ihr schon ähnliche Situationen "durchmachen musstet". Erhoffe mir hier Ratschläge und/oder Tipps.

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Wann darf der Vermieter mir das verbieten?

Hallo zusammen, kurze Vorgeschichte: Meine Freundin und ich sind vor knapp 6 Monaten in eine 2 Parteienhaus zur Miete gezogen. Wir bewohnen das 1OG. inklusive einer 42qm Terrasse. Die Privatvermieterin wohnt gegenüber – Das Haus ist neu gebaut worden und modernVorab sei angemerkt, dass der direkt Nachbar (freistehendes Haus mit direkt angrenzenden Grundstück an die Terrasse (Terrasse geht über eine Garage)) keinerlei Probleme mit Sichtschutzhöhen oder Sonnensegel oder anderen Vorhaben hat! Von dieser Seite gibt es daher keine Probleme/Einwände!Nun sind wir bis dato davon ausgegangen, dass das Mieter/Vermieterverhältnis sehr positiv ist, so haben wir vorab alle Vorhaben angesprochen, weniger im Sinne um sich eine Genehmigung einzuholen.Vorhaben: Sichtschutz mit Weidenmatten 1,50m+ Sonnensegel 5x5x7m auf 3 Pfosten mit 2,40m;2,10m;2,10m,3 Dinge sind mir hier, so hoffe ich, bewusst. 1)Bei der Sichtschutzhöhe (da dies eine dauerhafte Anbringung ist) muss beachtet werden, dass angrenzende Grundstücke, bzw. deren Eigentümer mit der Höhe über der Norm einverstanden sein müssen. Das ist hier der Fall.2)Sonnensegel: sofern die Anbringung eines Sonnensegels eine bauliche Maßnahme mit sich bringen würde, bedarf es der vorherigen Genehmigung des Vermieters. Ich werde das Stangensystem jedoch am Geländer befestigen, so dass weder eine Verankerung in die Garagendecke, noch in der Hauswand erforderlich sein wird! (Die Befestigung ist sicher! Auch wenn das wohlmöglich schwierig erscheinen mag, lassen wir das aber mal außer Acht)3)Der Vermieter kann eine Veränderung am Hause untersagen, wenn die Änderung das Gesamtbild des Hauses nicht entspricht. Jetzt muss man hier etwas weiter die Materie gehen. Wo/wann trifft das zu und wann nicht! Stichwort kitschiger großer Sonnenschirm, Sonnensegel, Pavillon! Ein Sonnensegel sofern es nicht an der Wand verankert wird, könnte in der Betrachtung einem Pavillon gleichgestellt werden. Pavillons hingegen wurden vor Gericht schon thematisiert. Hier kann der Vermieter das Aufbauen untersagen, da der Pavillon saisonal aufgebaut wird und daher eine dauerhafte Anbringung wäre und so das Gesamtbild des Hauses beeinflussen kann (Es ist nicht üblich, dass Pavillons tagtäglich auf und abgebaut werden). Nicht aber bei einem Sonnenschirm. Dieser kann abends eingezogen werden! Dagegen kann ein Vermieter nichts sagen. Ergo kann ich auf meinem Sonnenschirm viele bunte Marienkäfer haben und keiner kann was sagen. Das Sonnensegel aber kann hingegen genauso schnell auf-/abgebaut werden wie ein Sonnenschirm. Die 3 Ecken werden mit Seilen und Verankerungen befestigt. Soll heißen: lösen, abziehen, aufrollen fertig! Keine langfristige Befestigung.Lange Rede kurzer Sinn. Meine Vermieterin will mir das Sonnensegel verbieten, da es 1) nicht mit ihr abgesprochen wurde (was ich habe) und 2) sie keine Genehmigung erteilt hat. Habe ich hier Recht oder nicht? Kann mir hierbei einer vlt. mit seiner/ihrer Sicht der Dinge helfen? Vielen Dank LG Alex

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