Grundsteuer bei zu wenig angegebenen Grund

2 Antworten

Die Angaben sind unlogisch. Entweder, der zusätzliche Grund wurde gekauft - dann ist auch eine Grundbucheintragung vorhanden, oder nicht - dann gehört er Dir faktisch gar nicht. Grundstücksgeschäfte sind notarpflichtig; es muss also eine entsprechende Beurkundung stattgefunden haben, sonst wäre der Vorgang nichtig. wurde da Geschäft per Handschlag etc. abgeschlossen, kannst Du Deinen Eigentumsanspruch darauf ohnehin vergessen. Sofern seinerzeit aber ein regulärer Kaufvertrag geschlossen wurde, wäre zu prüfen, warum keine Eintragung ins Grundbuch erfolgte. Das kann nur ein auf Baurecht spezialisierter Anwalt überprüfen; der erste Ansprechpartner wäre natürlich der Notar, bei dem der Verkauf beurkundet wurde.

Ich denke dass euer hinzugekauftes Grundstück seperat zur Grundsteuer veranlagt ist. Du glaubst gar nicht wieviele Leute anrufen und nicht wissen für was sie bestimmte Summen zahlen, weil sie nicht mehr wissen, dass ihnen z.B eine Wiese am Ortsende gehört. Da das anscheinend unbebaut ist (?) wird das auch sehr wenig sein (kann sein dass es z.B. nur 8 € im Jahr sind) Einfach bei der Gemeinde mal nachfragen. Ansonsten hat das Finanzamt vergessen es zu bewerten und neu zu berechnen. Das macht ja nicht die Gemeinde, die erhebt die Gebühr nur auf Grund der Höhe des Hebesatzes!

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