grundsicherung auto

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Würdest du Leistungen nach dem SGB - ll bekommen,dann würde das ganze kein Problem sein,wenn das KFZ - einen Zeitwert von bis zu 7500 € nicht übersteigen würde !

Das wäre dann,wie eine eigen bewohnte Immobilie,geschütztes ( privilegiertes ) Vermögen,was auch nicht auf das Schonvermögen angerechnet würde.

Dies würde bei min.3100 € + einmalig 750 € für notwendige Anschaffungen pro Person liegen,allgemein gilt hier,pro vollendetem Lebensjahr 150 € + diese einmaligen 750 €.

Das sieht aber im SGB - Xll ganz anders aus,wenn du also entweder Altersrente bekommst oder dauerhaft voll Erwerbsgemindert sein würdest,also nicht min.für 3 Stunden täglich ( 3 x 5 = 15 ) arbeiten könntest und deine Rente aufstocken müsstest,das würdest du dann vom Sozialamt bekommen.

Da kannst du an Schonvermögen nur 1600 € - 2600 € haben,das letztere würde ab 60 € zutreffen. Auch ein PKW - ist dann im SGB - Xll normalerweise nicht mehr geschützt,wäre also verwertbares Vermögen.

Das würde dir dann nur zustehen,wenn du einen Schwerbehinderten Ausweis mit dem Merkzeichen aG - ( außergewöhnlich Gehbehindert ) haben würdest. Dann wärst du auf den PKW - angewiesen,um am gesellschaftlichem Leben teilhaben zu können.

Es würde dann sogar ein finanzieller Zuschuss vom Sozialamt möglich sein. Die Höhe des Zuschusses würde dann individuell festgelegt werden müssen,da würde z.B.beachtet werden müssen,ob du ländlich wohnst oder in der Stadt und wie häufig und welche Entfernungen zurück gelegt werden müssten.

Eine Möglichkeit würde es z.B.für dich geben,wenn du keinen Schwerbehinderten Ausweis mit Merkzeichen aG - hättest,aber auf dem Land wohnen würdest,wo du auf ein Fahrzeug angewiesen sein würdest um überhaupt beweglich zu sein,also beispielsweise Einkaufen zu können.

Dann dürfte es auch hier möglich sein,zumindest dann,wenn der Zeitwert des PKW - dein Schonvermögen nicht übersteigen würde und du auch sonst mit dem Erlös aus dem PKW + angespartes Vermögen die Grenze nicht übersteigen würdest.

Denn würde das Sozialamt dann eine Verwertung von dir fordern,würde das nicht wirklich etwas bringen,weil dann dieser Erlös wieder zu deinem Schonvermögen zählen würde,also nicht auf deine dir zustehenden Leistungen angerechnet werden dürfte.

Würden sich dann die Ausgaben auch noch in grenzen halten,also Versicherungsbeiträge und Steuern,die dann ggf.auf 12 Monate verteilt würden,du dir das also leisten könntest,dann dürfte es auch möglich sein.

aha...

also rente früher wegen sgb12 is noch schlimmere strafe als alg2-hetze, mach jeden sch.. (oder sanktion)?

öööh.... was sind 1600 "vermögen", so man irgendwie dazu KÄME.... n feuchten furz... leben???

ich MAG diesen staat........... erst is der lohn kaputt, dann is alg2 ne strafe (ohne erlaubnis eines eigenen freien lebens, in allen punkten), und dann darfste den rest leben GAR nix mehr haben?

gilt bei grundsicherung, sgb12, mit aufstockung, also auf volle erwerbsminderung, rente unter alg2, NICHT die 100 euro regel, zuverdienst erlaubt?

wenn nicht... WÄRE man ja zu schwarzarbeit gezwungen? um leben zu könenn / dürfen, vernünftig? (wenn man psychisch raus ist, also nicht körperlich, kurz gesagt... genauer: den regelmässigen menschenkontakt und anwesenheits-zwang nicht aushält, aber arbeiten kann, aber alleine! gern!)

kann man das aufschlüsseln - welche LEGALE monatliche oder jährliche zuverdientgrenze - bei eben genannter konstellation - bei OFFIZIELLER teilzeitarbeit besteht?

@ExtremBastler

Das die Freigrenze von 1600 € bzw. 2600 € nicht gerade viel ist,dürfte jeden einleuchten,aber ich habe die Gesetze nicht gemacht !

Die hinzuverdienst Regelung aus dem SGB - ll gilt im SGB - Xll auch nicht,da darfst du von deinem Einkommen nach dem pauschalem Abzug von 5 € für arbeitsbedingte Aufwendungen ( Fahrkosten ),nur 30 % deines Verdienstes ohne Anrechnung auf deinen Bedarf behalten.

Sollten die tatsächlichen Aufwendungen für die Beschäftigung höher sein,muss man das nachweisen,dann kann man die tatsächlichen Kosten geltend machen.

Der max. Freibetrag auf Erwerbseinkommen liegt dann beim hälftigen Regelsatz der 1 Bedarfsstufe,also von derzeit 391 €,würden das ohne dem Mehraufwand derzeit 196 € sein,der Rest würde auf die bisher gezahlte Leistung angerechnet.

Was man aber machen könnte ist,sich eine ehrenamtliche Tätigkeit zu suchen,dann kann man theoretisch außer diesen Freibeträgen auf Erwerbseinkommen, min.200 € für die ehrenamtliche Tätigkeit ohne Anrechnung verdienen.

Das trifft dann zumindest zu,wenn man Altersrente bekommen würde,denn da sind die Stunden nicht begrenzt. Was aber vor der Altersrente so ist,wenn man dauerhaft voll Erwerbsgemindert ist,dann kann man keine 3 Stunden mehr am Tag arbeiten ( 3 x 5 = 15 ),dann könnte es zu Problemen mit der RV - und dem Sozialamt kommen,denn die Beschäftigung ist ja vorher anzumelden.

@isomatte

Danke dir für deinen Stern !

Klar darft Du ein Auto haben, es muss nur angemessen sein. Über das was angemessen ist, gibt es leider keine eindeutige Reglung. Mir ist bekannt, dass ein Auto nicht mehr als 10.000,- an Wert haben sollte.

Als ich in dieser Situation war gab es nie Probleme mit Gebrauchtwagen, die um die 4000,- lagen. In eine alte Möhre steckst Du doch auch zusätzlich rein. Hatte mal einen Astra Kombi für 800,- scheckheftgepflegt ergattert. Der machte sein Ding 4 Jahre lang, aber dann ging es los. Bremsen, Auspuff, Zylinderkopfdichtung, Tank, Bezinpumpe. Rund 2000,- nochmals reingesteckt und für 600,- weiterverkauft. Trotzdem hat er sich für mich gelohnt, weil ich eine gute "Schrauberwerkstatt" hatte.

Eine Bekannte hatte als Arbeitswegsauto einen uralten 2er Golf. Absolut zuverlässig, wenn auch undicht und ohne Heizung. Ihr Mann konnte allerdings das Notwendigste richten. Für 50,- abgegeben und ich glaube der rollt immer noch irgendwo.

Sicher gibt es die !

Hallo,

natürlich darfst Du ein Auto haben, er erhöht aber nicht den Bedarf. Zur Grundsicherung zählt die solche an und für sich und ggf. Wohnkosten usw. ein Auto wird nicht zugestanden, also in gleich welcher Art gefördert.

Anders könnte das wieder sein, wenn ein Auto medizinisch notwenig ist, der Weg das durchzusetzen ist aber sehr steinig und bedarf fundierten Befunden und ich denke auch einen Schwerbehindertenausweis in dem wohl mindesten ein G stehen muss.. Aber näheres weiß das Sozialamt, das auch der kompetente Ansprechpartner ist.

Haben darfst du wohl alles, die Frage ist eher, wovon willst du es bezahlen?

Grad eine "alte Möhre" kostet oftmals und schnell Reperaturen, TÜV und ASU sowieso, neue Reifen und von den hohen Spritkosten gar nicht zu reden. Da legst du mal schnell 50-80 Euro für ne Tankfüllung hin. Hinzu kommt Versicherung usw.

Glaubst du wirklich, das kannst du noch von der Grundsicherung bezahlen? Sorry, bezweifele ich. Aber ich drück dir die Daumen.

ja da wirst du wohl recht haben, wollt nur mal nachfragen. müsste mir wohl irgendwie Hilfe dabei holen. jemanden finden der ihn als Zweitwagen anmeldet zum beispiel

@kamikatze57

Ja das würde sicher das versicherungsproblem eingrenzen, aber eben all die anderen Kosten sind einfach nicht zu unterschätzen.

Vielen denken immer, so nun hab ich "ne alte Möhre" hier stehen und damit hat es sich nun erledigt. Klar kann man Glück haben.........aber davon darfst du nicht ausgehen, die Kosten sollte man wirkich bedenken, da sie einem über den Kopf wachsen können.

öhm

wenn man was will - geht das (meine erfahrung)

an andern sachen sparen

antwortete nur.. weil ich diese pauschal-aussagen für falsch halte

es geht alles! da muss man nur überlegen... (wieviel) tabak, bier, kaffe, essen.. oder woher... wenn einem was anderes wichtiger oder notwendiger erscheint.

(und das wie -

ob nun geld zaubern aus nix (kanns selber von weniger besser handhaben - da rechnet man; hat man zuviel - haut man es blind raus!) oder per kippen sammeln statt tabak kaufen - da gibt VIELE möglichkeiten. essen kann man theoretisch auf 4 - 8 euro pro monat reduzieren, exkl. fleisch / kaffee, bei der tafel, es gibt auch ausgabestellen die sogar das führen :-) -

oder andere "wie`s", umsonst essen ohne klauen, z b, erläuter ich jetz hier nicht... ich war z b 3 monate obdachlos OHNE JEDES eigengeld, zwar ohne kfz, aber lebte gut! ohne betteln)

back to topic,,,

ohne kfz , oder fahrzeug, bist du von allem ausgeschlossen, allem, leben, leuten, sachen organisieren, herde möbel betten holen, sozialen kontakten, usw... diese hartz-falle macht die leute KAPUTT. früher oder später... :(

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