Grundbucheintrag finden?

2 Antworten

Ja, im Grundbuch kannst du die Eintragungen zurück verfolgen bis zur Anlegung des Grundbuches. Was brauchst du dafür: die Kenntnis das Grundbuch zu lesen und zu verstehen. ;-). Evt noch Kenntnis der altdeutschen Schrift. ( Sütterlin)

Soweit die Theorie, dann kommt der Datenschutz. Das Grundbuch deines verstorbenen Vaters wirst du mit dem Namen und Erbschein anfordern können. Evtl erhältst du auch noch ein älteres Blatt deines Vaters.( falls es eins gibt). Alles gegen Gebühr versteht sich ;-)

Ob du als Privatperson in die Handakten zum Grundbuch einsehen darfst, weiß ich nicht.

Weiss nicht, ob Du hier DIE Antwort auf Deine Frage bekommst - wenn nicht, dann würde ich einfach mal beim Grundbuchamt anrufen und dort nachfragen. Die können Dir sicherlich die 100% richtige und gültige Antwort liefern!

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Da geb ich dir vollkommen recht. Aber bei der Frage handelt sich nicht um die Realität, sondern eine Diskussion mit einem Studiumkollegen^^. lg

@Linsensuppe23

Ah, verstehe. Kannst ja trotzdem mit der Begründung anrufen und fragen ;-)

@Linsensuppe23

Grundbucheintragungen kannst du bis zu 120 Jahre zurückverfolgen. Einsicht erhält man aber nur mit einem berechtigten Interesse, das wäre daher die einzige Hürde in diesem Fall.

Grundstück als vorgezogenes Erbe während der Ehe gemeinsam bebaut?

Mein Mann hat als vorgezogenes Erbe von seinem Vater ein Grundstück bekommen. Wir haben gemeinsam vor 30 Jahren ein Fertighaus gekauft und darauf gestellt. Vor ein paar Jahren bin ich darauf gekommen, dass ich gar nicht im Grundbuch eingetragen bin. Zur Finanzierung und Renovierung habe ich auf verschiedene Weise beigetragen, damals auch den Hypothekenvertrag beim Notar mit unterschrieben. Es ist mir durchaus bewusst, dass das Ganze sehr merkwürdig klingt. Aber ich war damals sehr jung, arbeitete in einer anderen Stadt und hatte für den Notarstermin nur wenig Zeit, war wahrscheinlich auch sehr vertrauensselig. Das Haus ist längst abbezahlt, aber mein Mann geriert sich immer mehr als Hausbesitzer so nach dem Motto " Das hast Du nicht zu bestimmen. Das Haus gehört mir." Wir leben in Zugewinngemeinschaft und haben ein Berliner Testament. Meine Frage: Welche Rechte habe ich als "Nichthausbesitzerin"? Kann ich beispielsweise Handwerker für Reparaturen beauftragen? Gartengesaltung? Nach Hochwasserschaden ein Gästezimmer wieder in den alten Zustand versetzen lassen etc.? Inzwischen hat er das Grundstück geteilt. Möglicherweise wurde ein Kind darauf eingetragen. Bekomme ich darüber beim Grundbuchamt Auskunft? Und würde diese Teilung bei einer Trennung eine Rolle spielen?

Bitte nur sachliche Antworten und bitte keine Bemerkungen wie "Wie kann man das nur bei so einem Mann aushalten"

Schon mal im voraus vielen Dank fürs Lesen -;))

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