Gründungszuschuss wird weiter gezahlt, obwohl Arbeitsamt über Festanstellung informiert wurde

5 Antworten

Sie werden es wohl irgendwann mal merken und Du musst dann die erhaltenen Gelder zurückzahlen. Also nicht ausgeben, schön auf dem Konto liegenlassen. Wenn Du ein ruhiges Gewissen haben willst, die noch mal anschreiben und Ihnen erneut mitteilen, dass Du eine Festanstellung hast und Dein Gewerbe wieder abgemeldet hast. Dann hast Du Deine Pflicht getan und wartest einfach mal ab. lg Lilo

Auch wenn irrtümlich der Gründungszuschuss weiter gezahlt wird, kannst du das Geld natürlich nicht einfach behalten. Die Rückforderung kommt bestimmt. Du solltest das Geld also keinesfalls verwenden

Eine telefonische Anzeige genuegt nicht beim Arbeitsamt. Du musst dich schriftlich abmelden und denen mitteilen, das du einen Job gefunden hast und auch mitteilen, das du den Gruendungszuschuss wieder zurueckzahlen moechtest.

Wenn du nichts mehr machst kann das Arbeitsamt dich auch noch verklagen, weil du nicht mitgewirkt hast, wie vereinbart und dich sogar anzeigen.

Melden die sich dann nicht dann hast du alles getan was dir moeglich war. Schicke dieses Schreiben am besten per Einschreiben und Rueckschein. Dann koennen sie sich auch nicht herausreden, das sie keinen Brief bekommen haben.

Bei der nächsten Tiefenprüfung im Amt kommt das raus und du bekommst einen Rückforderungsbescheid.

aber keine rechtlichen Konsequenzen?

@Z3rb3rus

Nein - Du hast das ja mitgeteilt, Dir kann gar nichts passieren. Du musst die Beträge aber zurückzahlen.

Warum - Du hast doch dein Gewerbe angemeldet.

Oder ist der Gründungszuschuss an bestimmte Voraussetzungen gebunden. Zum Beispiel das die Unternehmung als Vollzeitbeschäftigung und als Haupteinkommen geführt werden muss ? Das steht alles in deinen Verträgen, bzw. Vereinbarungen.

Prinzipiell kannst du soviel arbeiten wie du willst, Hauptsache ist, dass du alles ordnungsgemäß versteuerst.

Wie viel Zeit investierst du denn mit deinem Gewerbe ? Was natürlich nicht geht ist das Gewerbe angemeldet lassen, den Zuschuss kassieren, ohne erkennbare Aktivitäten.

Du hast doch sicher auch einen Businessplan beim Arbeitsamt eingereicht, richtig? Da hast du zum Beispiel angegeben, was das Kerngeschäft deiner Idee ist und welche Ziele du verfolgst.

Der Gründungszuschuss soll gewährleisten das Jungunternehmer die Kosten für Krankenkasse, Rentenversicherung, Berufsgenossenschaft IHK-Beiträge u.s.w. zahlen können, auch wenn das Geschäft anfangs nicht so gut läuft.

Da du jetzt aber im Angestelltenverhältnis arbeitest, fällt der Posten Freiwillige Krankenversicherung schon mal weg. Das sind je nach Alter gut und gerne 300,- bis 400,- Euro im Monat.

Vielleicht solltest du doch besser mal mit deinem Fallmanager reden. Als du angerufen hast, war das bestimmt unter der Service-Hotline. Die wissen doch oft gar nicht um was es überhaupt geht.

Wenn dein Job jetzt super ist, würde ich die Sache mit dem Arbeitsamt klären und dein Gewerbe als Nebengewerbe führen.

Eventuell kannst du sogar den Gründungszuschuss behalten, weil Einiges auch durch die EU finanziert wird, also gar nicht vom Arbeitsamt kommt.

Bist du durch den Job nicht berechtigt den Zuschuss zu kassieren, wäre das Leistungsmissbrauch. Und dann zu sagen du hast irgendwann mal jemandem am Telefon Bescheid gesagt ??

Die Ämter sind dermaßen gut vernetzt untereinander, dass es nur einen Frage der Zeit ist, bis so was auffällt.

  • Ob Finanzamt
  • Zoll (Schwarzarbeit)
  • Einwohnermeldeamt (Umzug)
  • Krankenkassen

Jeder bekommt von jedem sofort Auskunft Und irgendwann wollen sie etwas von dir wissen, weil sie das für ihre Statistiken brauchen.

Wichtig ist, dass du dich unternehmerisch betätigst. Bei einem Versandhandel gar kein Problem Ob du die Bestellungen tagsüber bearbeitest oder abends

Grundlage für den Zuschuss war dein Businessplan und den solltest du einhalten.

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