Grobe Fahrlässigkeit bei Wasserschaden?

5 Antworten

Es ist nicht vorgesehen einen Fußboden im Wohnbereich / Badezimmer wasserdicht zu versiegeln.  Jeder Fussbodebelag benötigt ca. 1cm rundum an Bewegungsfreiheit sonst wellt er sich je nach Witterungslage.  Die Randleisten schließen die Dehnungsfuge nur optisch.

Das fällt unter Allmählichkeitsschaden; sofern der Anschluss der Waschmaschine fachgerecht erfolgte, dürfte den Mieter hier kein Verschulden und somit auch keine Haftung treffen. Zuständig ist die VGV des VM.

Die Konstruktion der Bodenauflage zur Wand hin ist jedenfalls irrelevant.

Nachtrag: Sofern ich den OP richtig verstanden habe, und der Schaden nicht von heute auf morgen aufgetreten ist.

Wie Sommersehnsucht schon geraten hat: Hier muss unbedingt ein Fachmann her - lieber heute als gestern.

Also schnellstens der Versicherung melden, damit dir niemand Säumnis vorwerfen kann.

Und selbst wenn es so wäre...was für eine Rolle spielt das überhaupt?

Der Vermieter wird den Schaden an Wänden und Decken beseitigen lassen und gut ist. 

...und es ist dem VM zu wünschen, dass seine VGV Allmählichkeitsschäden einschließt.

.... diese Frage stellt sich doch gar nicht.

Der Schaden wird geordnet von der VGV, wenn es denn den Baustein LW gibt, oder über die Geldbörse des Eigentümers.

Genau so ist es.

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