Wie ist das mit einem Golf2 und einer LKW Zulassung?

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Bei der Umrüstung eines Personenkraftfahrzeugs zu einem Pkw mit
Lkw-Zulassung muss dieses so umgerüstet werden, dass tatsächlich und
dauerhaft die Eignung als Fahrzeug zum Gütertransport gegeben ist. Dazu
gehören:

Entsprechendes Ladevolumen bzw. entsprechende Laderaumlänge

Unbrauchbar gemachte Sitz- und Sicherheitsgurtverankerungen

Eingesetzte Bleche anstelle der Seitenscheiben hinten (je nach zuständigem Finanzamt).

Die steuerrechtliche Anerkennung der Klassifizierung als Lkw liegt in der
Entscheidung des zuständigen Finanzamtes.

Erfolgt der Umbau aus steuerrechtlichen Gründen, sollte vor Umbaubeginn auf jeden Fall das Finanzamt konsultiert werden.

Auf jeden Fall sollte vor der Umrüstung die zuständige Technische
Prüfstelle (TP) aufgesucht werden, um Details für Umrüstung,
Begutachtung und beabsichtigte Änderung der Fahrzeugpapiere zu
besprechen.

Diese Leistung kann nur von amtlich anerkannten Sachverständigen (aaS) der
Technischen Prüfstelle (TP) für den Kraftfahrzeugverkehr erbracht
werden.

LKW-Zulassung ist technisch kein Problem, hat siggibayr ja schon korrekt beschrieben. Frage aber das Finanzamt oder die Zulassungsstelle, ob die das Auto auch als LKW besteuern! Das ist nämlich nicht selbstverständlich! Wenn der von Anfang an als LKW gelaufen ist, hast Du gute Chancen.

Ist einer der alten Golf von der Post? Die waren unkaputtbar, robust und alles. Wie der Golf II allgemein ja auch, es war einer der besten! Aber grauenhaft laut der Diesel! Wenn Du Langstrecke fahren willst, brauchst Du Gehörschutz... meiner Meinung nach. Und kontrolliere, ob der ein 5-Gang Getriebe hat! Sonst wirst Du auf Langstrecke wahnsinnig!

Meiner Meinung nach ist der Golf für Deinen Zweck eher ungeeignet. Wieviel Kannst Du denn ausgeben?

Hallo, 

Laut der Anzeige ist es ein alter Post Golf. Der Wagen hat ein 5-Gang getrieben, dass habe ich vorher überprüft.

Im Fahrzeugschein steht "Personenkraftwagen", ich habe mit der Versicherung telefoniert und die Schlüsselnummer aus dem Fahrzeugschein durch gegeben, da wurde mir mitgeteilt das man dieses Auto nur als LKW versichern kann (man kann keine Personen oder Jährliche KM Zahl angeben).

Ausgeben wollte ich nicht mehr wie 1500€, monatlich dann möglichst sehr wenig Versicherung & Steuern auch so gering wie es geht. Denn wir haben bereits ein Auto und alles zusammen sollte es dann nicht so teuer werden.

@NoxSchadox

Die Falle ist das Finanzamt! Du kannst nicht sicher sein, ob die Dir die Besteuerung als LKW gewähren! Ich habe das selbst mal erlebt. Die wollen natürlich die günstige Steuer vermeiden. Was die Versicherung macht ist denen egal!

Deine nächste Anlaufstelle wäre also die Zulassungsstelle oder das FA. 5-Gang ist schon mal gut. Wenn Du mit dem Lärm klar kommst, warum nicht? Was soll der denn kosten?

Ich hatte einen Golf II, ein Geschenk meines Bruders, der hatte 450.000 auf der Uhr und der Motor lief klasse. War allerdings ein Benziner.

@benadar

Ok, kleiner Einschub...ist das Dein erstes Auto? Weisst Du, auf was bei einem älteren Diesel zu achten ist?
Kleine Checkliste:

- Vergewissere Dich, dass der Motor kalt ist, wenn Du kommst
- Er muss nach dem Vorglühen sofort anspringen und sofort auf ALLEN Zylindern rund laufen. Wenn er unrund läuft und weissen Rauch produziert, sind defekte Glühkerzen im Spiel. Die fehlenden Zylinder kommen schnell dazu, es kann im kalten Winter aber eng werden.
- Ist der Motor warm, darf er natürlich keinen Russ abgeben. Schwarzer Qualm. Tut er das, hast Du Problem mit Einspritzung, das kann teuer werden. Dann ist das ganze Auto sinnlos!
- Blauer Qualm ist Motoröl und kommt vom Verschleiss. Taucht vor allem auf, wenn der Motor eine Weile im Stand läuft. Wenn man danach feste Gas gibt, verbrennt er das Öl, was sich im Brennraum gesammelt hat. Finger weg!


Und was ist anders wenn er als LKW zugelassen ist?

1. Die  steuern... als  LKW  sind  die  steuern  so  um  90€ als  Diesel... anstatt 250-500€ im  Jahr

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