Gleichberechtigungsgesetz bei minusstunden?

4 Antworten

Welche Regelung sehen denn Arbeitsvertrag,  Betriebsvereibarung, ... vor?

... und da Du Urlaub erwähnst ... was ist bzgl. Urlaub dort bestimmt. Zumindest für den gesetzlichen Anteil (4 Wochen) hast Du Anspruch auf den vollen Jahresurlaub, wenn Du mindestens sechs Monate im Kalenderjahr beim Arbeitgeber tätig bist.

ich habe am 24.Juni gekündigt und habe eigendlich 30 tage urlaub aufs jahr gerechnet 

@Andinatorr

... dann hast Du übergesetzlich Urlaubsanspruch ... ein Grund mehr, die vertraglich vorgesehene Regelung zu benennen.

Musst du nicht , wenn du deine Arbeitsleistung angeboten hast 

dann muss der Chef diese bezahlen 

Ich arbeite nach dem schichtplan was mein chef mir schreibt. da ich ein 48 std. vertrag habe ( 40std muss ich mindestens machen und wenn ich mehr mache bekomm ich keine überstunden) könnte ich eigendlich jeden samstag auch kommen aber er trägt mich fast nie für Samstag ein.

ich bin halt ab und zu früher heimgegangen oder hab paar minuten mehr pause gemacht.

@Andinatorr

Kein Problem, da wird er zahlen müssen,  nur ihr Verhalten ist halt auch nicht okay 

Wie ist es zu diesen Minusstunden gekommen?

Hat Dich Dein Arbeitgeber nicht zur Arbeit eingeteilt? ( Weil aus seiner Sicht nicht genügend Aufträge vorlagen? )

Ich habe ein 40 plus 8 vertrag heißt wenn ich 48 std arbeite bekomme ich keine überstunden darf aber auch nur rechtlich und dafür hsb ich unterschrieben nur max 48 std in der woche arbeiten.

Die minusstunden haben sich seid 2 jahren langsamm angesammelt wenn ich mal 5 min früher nachhause gegangen bin oder 10 min länger pause gemacht habe.

das was ich unfair finde ist das beim Arbeitskollegen die minusstunden einfach weggemacht worden sind nur bei mir nicht und der hat den selben vertrag und kommt und geht wann er will bei ihm sind nach 2 wochen wieder 10 minusstunden.

@Andinatorr

Eine einzelne Kulanzhandlung  verpflichtet den Arbeitgeber nicht, dieses auch anderen Mitarbeitern anzubieten. Was anderes ist es wenn z. B. dieser eine Kollege grundlos zig solcher Vorteile erhält oder - umgekehrt - alle ausser einem diese Vorteile erhalten.

Wegen der Überstundenregelung würde ich mal eine Rechtsberatung einholen. Solche Modell sind zwar bei Vorgesetzten u. ä. rechtlich OK, aber ich gehe davon aus, dass diese "Unterstunden" nicht ewig angesammelt werden können und irgendwann gekappt werden müssen.

@Ifm001

Was anderes ist es wenn z. B. dieser eine Kollege grundlos zig solcher Vorteile erhält

Das ist dem Arbeitgeber allerdings erlaubt.

Der arbeitsrechtliche Gleichbehandlungsgrundsatz verbietet es, einzelne Arbeitnehmer gegenüber der Allgemeinheit ohne sachlichen Grund zu benachteiligen, er verbietet aber nicht die Bevorzugung eines einzelnen Arbeitnehmers.

Ganz normal, dass Minusstunden nicht vergütet werden. Das dürfte bei jedem Unternehmen so sein. Ich denke mal nicht, dass Du eine Chance hast, dagegen irgendwie anzukämpfen.

Ganz normal, dass Minusstunden nicht vergütet werden.

Ganz so "einfach" und "normal" ist das denn doch nicht!

Entscheidend ist, warum Minusstunden entstanden sind und wer sie zu verantworten hat.

Liegt die Verantwortung beim Arbeitgeber, gehen sie zu seinen Lasten! 

Ich denke mal nicht, dass Du eine Chance hast, dagegen irgendwie anzukämpfen.

Das kann man erst beurteilen, wenn die Gründe für das entstehen der Überstunden bekannt sind!

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