GKV Familienversicherung schwankendes Einkommen aus nebenberuflicher Selbstständigkeit wie wird es gewertet - Zählt nur der Durchschnitt im Jahr?

2 Antworten

Den Gewinn ermittelt man ja pro Jahr.

Monatliche Gewinnermittlung ist zwar möglich, schwankt aber ggf. noch mehr wie der Umsatz. 

 Darf ich monatlich über die 425 Grenze gehen um die Betriebsausgaben so reinzuholen um am Jahresende das max. Einkommen zu haben (sprich (max. 12 x 425 (2017) =5100 Euro Betreibsausgaben: 150 Euro pro Monat durch ein Arbeitszimmer --> 12 x 150 = 1800

Bemessungsgrundlage ist ja auch der Gewinn und nicht der Umsatz. Also darfst Du natürlich entsprechend höhere Einnahmen haben. Auch Telefon, Internet, den Computer usw. bei den Ausgaben nicht vergessen.

Eine

nicht regelmäßige“

Überschreitung

der genannten Einkommensgrenzen ist erlaubt. Was heißt nicht regelmäßig? mehr wie 2 Mal im Monat? Gilt dies auch für nebenberuflich Selbstständige mit schwankendem Einkommen?

Dann dürfte ich eigentlich kein schwankendes Einkommen haben sondern immer unter den 425 Euro bleiben und nur max. 2 Mal drüber gehen - verstehe ich das richtig?

Zitat:

Unschädlich

ist es, wenn die genannten Grenzen in höchstens

zwei Monaten

innerhalb eines Jahres überschritten werden.

Gibt es irgendwo einen Gesetzestext aus dem hervorgeht, wie schwankendes Einkommen zu berücksichtigen ist? Ich bin mir so unsicher..

Wie kann ich als Freiberufler Telefon Internet absetzten wen ich von zu Hause aus arbeite?

Zur formlosen Einnahmen/Überschussrechnung:

Die Formalien für das vollständig abzugsfäige Arbeitszimmer (seperater Raum, Mittelpunkt der gesamten beruflichen Tätigkeit) von zu Hause aus sind gegeben.

Wie berechne ich hierfür die Kosten pro Monat? Ich meine die reinen Raumkosten, Müllgebühren werden den Metern im Quadrat entsprechend (11 % des Hausanteils) berechnet...

@exilia1

 Wie kann ich als Freiberufler Telefon Internet absetzten wen ich von zu Hause aus arbeite?

Im dem Du die Kosten zu 50 % ansetzt.

Im Übrigen löse Dich von der monatlichen Regelung. Es ist der Jahresgewinn und davon 1/12.

Die Überschreitung von 2mal Jährlich ist eine Frage bei den Minijobs, die gilt nicht für die Gewinneinkünfte.

Deine Berechnung für das Arbeitszimmer ist Richtig. Miete, Nebenkosten, Strom und das nach Quadratmetern umrechnen.

Für den Fall, dass Du für die Beschäftigung mal ausser Haus musst denke an die Fahrtkosten. 30 Ct. pro gefahrenem Kilometer.

@wfwbinder

Danke - nur wie mache ich es mit den "Raumkosten" wenn es Eigentum ist?^^ Wir zahlen zwar den Kredit ab aber wir wohnen jan in dem Haus - ich kann das Zimmer ja nicht an mich vermieten?^^ sonst hätte ich ja auf der anderen Seite Einnahmen aus Mite :D^^ HILFE

@exilia1

 Danke - nur wie mache ich es mit den "Raumkosten" wenn es Eigentum ist?

Statt Miete hat man beim Eigentum Zinsen und Abschreibungen (Tilgung sind keine Kosten). und eben die Nebenkosten für Müll usw.

Raumkosten werden in der BWA mit verrechnet. Ich laß das machen und steh auf der sicheren Seite

KV nimmt einen Mindestbetrag. Den zahlst Du jeden Monat ein

das wird einmal im Jahr überprüft, ob Dein Einkommen nicht 405€ im Monat übersteigt. Wenn das der Fall ist, gliegste raus aus der Familienversicherung

@mubsi13

Ja aber wie wird es überprüft - es wird ja schwankende Monate geben...

nee ich möchte ja in der Familienversicherung bleiben die ja beitragsfrei ist...

es wird überprüft in dem die Steuererklärung angefordert wird. Die BWA lasse ich monatlich machen und so behalte ich die Übersicht, wo ich stehe.

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