gibt es "regeln" gesetze wie eine zeiterfassung von arbeitnehmern erfasst wird

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das kann der betrieb so festlegen

wenn die arbeitszeit mit 8:15 erfasst wird, dann würde ich mir schön zeit lassen beim umziehen und ggf. noch zeitung lesen oä in den 14 minuten. und um 16:44 wartet man eben 1 minute.

ich weiß nicht, ob man ein minutengenaues zeitkonto führen muss, aber man muss nicht arbeiten, ohne bezahlt zu werden oder sich 14 minuten arbeitszeit abziehen lassen.

Ein Gesetz, dass eine Minutengenaue Abrechnung vorschreibt, gibt es nicht. Arbeitszeit beginnt zudem am Arbeitsplatz und nicht an der Stempeluhr.

Interessiert mich auch - wenn 10 Mann um 18 Feierabend haben, stehen sie Schlange an der Stechuhr und jeder will der Erste sein um keine unnützen Minütchen zu leisten, die sich im Endeffekt läppern!!! :/

Man bekomm auch oft sehr zeitnah bescheid - etwa 17:58!!! :p

@ScaryMu

18 Uhr und 58 Sekunden mein!!! :/

Welche Arbeitszeiten habt ihr effektiv im Außendienst?

Hallo zusammen an die Außendienstler,

ich würde mir mal gerne Eure Erfahrungen in der Tätigkeit im Außendienst anhören. Seit ihr wirklich 65 Std. + pro Woche am Arbeiten? Hängt Euch euer Chef wirklich so im Nacken?

Hintergrund: Ich selbst bin im AD tätig, jedoch im Bereich der Medizintechnikbranche. Hier liegt der absolute Schwerpunkt in der Beratung mit Vertriebshintergrund. Natürlich zählt letzt endlich, auch in Sachen Gehalt, der Kontrakt. ABER, eben mit dem Hintergrund der langfristigen Kundengewinnung. Nun weiß ich natürlich nicht, wie es in anderen Branchen aussieht. Ich habe den Luxus eines recht hohen Fixums (mehr, als ich in anderer Branche im Innendienst verdient habe g). Dafür sind die Provisionen im Verhältnis überschaubar, aber trotzdem noch ein luktrativer Anreiz um "gut im Job" zu sein. Machen aber im Schnitt nur rund 15 bis 20 Prozent vom Gehalt aus. Also nichts wie 850 Euro fix und 3500 Euro Provision. Eher umgekehrt...

Meine wöchentliche Arbeitszeit liegt zwischen 45 und 50 Std. Das finde ich jedoch absolut nicht tragisch. Vorher hatte ich im Innendienst eine 40 Std. Woche. Musste jedoch täglich 2 mal 30 Minuten zur Arbeit und nach Hause fahren. Dawischen gezwungernermaßen 1 Std. Pause machen. Mit 8 Std. Arbeit dazwischen sind wir also auf gleichem, naja eher sogar auf einer höheren, effektiven Stundenzahl, die ich nicht "für mich" nutzen kann.

Termine plane ich für gewöhnlich zwischen 8 und 13 Uhr. Gebietsgröße ist angenehm. Weitester Punkt (im regulären Gebiet) 220km von zuhause. Ein wichtiges Kundengebiet auch 400km entfernt, aber muss nur alle 2 bis 3 Monate bzw. wenns mal brennt hin. Mit erklärungsbedürftigem Produkt und 30 Minuten Anfahrt zum nächsten Kunden, schaffe ich etwa 5, maximal 6 Besuche/Tag. Homeofficezeiten dann meist zwischen 14 und 16.30 Uhr. Das reicht im Normalfall aus. Manchmal erledige ich die adminitrativen Aufgaben auch Abends, je nach privater Auslastung (wenn z.B. Sohnemann mal wieder etwas Papaanhänglich ist).

Letzt endlich würde ich meinen "normalen" Arbeitstag von 7 Uhr Beginn bis maximal 17 Uhr Ende der Tätigkeit beschreiben. Da stellt sich mir die berechtigte Frage: Was macht für Euch die Tätigkeit so luktrativ, wenn Ihr 60 Sd. aufwärts buckelt? Oder habt Ihr keine Familien??? Ich wollte das für mich persönlich NICHT haben. So wie es bei mir läuft, finde ich es akzeptabel und voll i.O.

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