Gibt es Probleme bei der Grenzkontrolle, wenn man länger als erlaubt in USA blieb?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Bei der Ausreise gibt's keine weiteren Probleme; es sei denn, man hat neben dem "Overstay"noch etwas anderes auf dem Kerbholz -- Reisende soll man nicht aufhalten...

Aber bei einer eventuellen Wiedereinreise sieht das anders aus. Ein "Overstay" von mehr als 180 Tagen führt zu einer automatischen Einreisesperre von drei Jahren; ein "Overstay" von mehr als einem Jahr führt zu einer automatischen Enreisesperre von zehn Jahren. Und man verwirkt lebenslang das Privileg, übers "Visa Waiver Program" visumsfrei in die USA einzureisen. Ob allerdings nach einem langen "Overstay" jemals ein Besuchervisum (oder sonstiges Visum) ausgestellt wird, ist fraglich. Wer sich also mit der Absicht trägt, irgendwann mal wieder in die USA einzureisen, der sollte sich einen "Overstay" tunlichst verkneifen.

"Urbanessa" hat es bereits sehr detailliert beschrieben. Allerdings ist zusätzlich davon auszugehen, dass es am Flughafen zu einer sehr ungemütlichen Fragerunde samt erkennungsdienstlicher Behandlung kommt. Denn "overstay" ist seit dem 11.9.2001 kein Kavaliersdelikt mehr, und führt abweichend vom bereits Geschriebenen in manchen Fällen (je nach Laune der Immigration officers bzw. der Homeland Security) auch ohne Weiteres zur Abschiebung samt lebenslangem Einreiseverbot.

Allerdings ist zusätzlich davon auszugehen, dass es am Flughafen zu einer sehr ungemütlichen Fragerunde samt erkennungsdienstlicher Behandlung kommt. Denn "overstay" ist seit dem 11.9.2001 kein Kavaliersdelikt mehr, und führt abweichend vom bereits Geschriebenen in manchen Fällen (je nach Laune der Immigration officers bzw. der Homeland Security) auch ohne Weiteres zur Abschiebung samt lebenslangem Einreiseverbot.

Wie kommst Du darauf? Bei der Ausreise bekommen Home Security/CBP die Passagiere gar nicht zu sehen; die IOs passiert man lediglich bei der Einreise. Die Pässe werden vor der Ausreise lediglich vom Bodenpersonal der Fluglinie durchgezogen; und sofern nichts weiteres vorliegt, passiert überhaupt nichts.

Und ein lebenslanges Einreiseverbot gibt's wegen eines Overstays ganz bestimmt nicht. Und eine Abschiebung kann ein IO sowieso nicht veranlassen - das kann lediglich ein Richter. Aber wieso sollte ein teures Abschiebungsverfahren eingeleitet werden, wenn die Person sowieso gerade freiwillig und auf eigene Kosten das Land verlassen will? Das ergibt doch überhaupt keinen Sinn. Abgeschoben/deportiert wird dann, wenn es neben dem Overstay Straftaten gab und wenn ein entsprechendes Urteil gefällt worden ist - sonst nicht.

Irgendwie habe ich das Gefühl, Ihr schaut alle zuviel Fernsehen...

nöööö üüüüberhaupt nicht. Oh man....!

Stimmt genau; da gibt's keine Probleme.

lol? In den USA? Da sind schon die Deutschen nicht zimperlich.

Im BESTEN Fall wirst du sofort ausgewiesen und bekommst ne lebenslange Einreisesperre in die USA.

im schlechsten Fall kommst du erstmal in Abschniebeknast und bleibst da ein, zwei Jährchen

Auch hier: Was für ein Quatsch.

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