Gibt es Nachteile beim Haus überschreiben?

4 Antworten

Hier gibt es drei unterschiedliche Verfahren , die zum Einsatz gebracht werden können: Das Vergleichswertverfahren, das Sachwertverfahren, das Ertragswertverfahren. Für die Wertermittlung müssen immer Experten beauftragt werden. Die Kosten dafür trägt der Erbe. Es handelt sich hierbei allerdings um sogenannte Erwerbsnebenkosten bzw. Erbkosten. Diese sind abzugsfähig von der Höhe des Erbes. Die Erbschaftssteuer reduzier sich dahingehend.

es ist niemand gestorben, also gibt es nichts zu erben

Die Erbung sollte stets eingetragen werden, sofern der Sohn unerwartet stirbt, bekommt der Staat das Haus!

Hallo porta2014, zwar ist das Vorgehen grenzwertig, allerdings in der Praxis häufig anzutreffen. Der Verkehrswert in den Urkunde hat nichts mit einem möglichen späteren Wert zutun. Eine Bank etwa würde bankinternen eigenen Wert berechnen und nicht den aus der Urkunde nehmen.

Davon abgesehen musst du die Urkunde niemanden vorzeigen. Einem Dritten gegenüber muss der Grundbuchauszug genügen, um dich als Eigentümer auszuweisen.

Es mag sein, dass das Finanzamt bei Überprüfung der Übertragung eine Anpassung vornehmen könnte, wenn es ihnen auffällt. Bei einem späteren Verkauf würde der Kapitalertrag höher sein, so dass ggfs. höhere Steuern anfallen könnten.

überschreiben= schenken? wenn es nicht wegen den Grenzen der Erbschaftssteuer gemacht wurde, gibt es keine Nachteile

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