Gibt es im Insolvenzverfahren eine Verpflichtung zum P-Konto?

3 Antworten

Nein, du bist natürlich nicht verpflichtet solch ein Konto zu führen. Auch wenn die Bank das gerne hätte. Das wärst du auch nicht im eigentlichen Insolvenzverfahren gewesen, nur dann wäre das Guthaben in die Insolvenzmasse geflossen. Jedoch wird in der Wohlverhaltensperiode lediglich dein laufendes Einkommen "gepfändet" (genauer: es ist abgetreten) und kein Vermögen mehr verwertet. Aus diesem Grund kannst du ein normales Konto führen auf das der Treuhänder auch nicht zugreifen kann.

Also .......ich kann dazu , wenn auch wenig fachmännisch , folgendes sagen : Eine Verpflichtung zum P-Konto gibt es nicht ! Bei mir war der Fall , dass mein Treuhänder während des laufenden Verfahrens auf das P-Konto bestanden hatte . Ich bin jedoch sofort , nachdem ich den schriftlichen Bescheid über das beendete Verfahren ( und somit blieb ja nur noch die WVP ) in der Hand hatte , zur Bank und habe umgewandelt . Die Bank hatte lediglich die 14tägige Frist ( evtl Einsprüche) abgewartet , und danach hatte ich ein Girokonto auf Guthabenbasis . Soweit ich weiß , gibt es zwar ein Gesetz welches jedem Bürger das Recht auf ein P-Konto einräumt , jedoch kein Gesetz welches Banken zur Umwandlung verpflichtet . Musst dich mal durchs Net googlen , meine da so etwas gelesen zu haben , dass es vom Bundesland abhängig ist . Was du jetzt tun kannst , wäre mit dem Bescheid zur Bank zu gehen , auf Umwandlung zu bestehen . Wenn man dir das verweigert , würde ich mir eine neue Bank suchen . Hätte ich auch getan . P- Konto ist nervig . Und wozu ? Du hast keine Pfändung auf deinem Konto , es legt dir also nur Steine in den Weg . Viel Glück !

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