Gibt es eine Preishöchstgrenze für Lebensmittel? Stichwort "Soziale Marktwirtschaft", bitte um Hilfe

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

nein. da das hat es damals in der DDR gegeben. Das würde ins wettbwerbsgeschehen eingreifen.

Außerdem werden vorallem Bauern mit Subventionen noch untestützt, damit die überhaupt wettbwerbsfähig bleiben und ihre Kosten decken können. Die Idee alleine ist schon seltsam, dass man nicht für den reis verkaufen darf, als man will. Auch wenn man eine Monopolstellung hat ist man nie auf dieses Produkt angwiesen. zB Coca Cola.. was wäre, wenn ne flasche 10€ kosten würde? nichts..

wenn ne Müsleschüssl 10€ kosten würde, hätte diese keine hance auf den freien markt... da brauch die regierung keine grenzen zu setzen.

gut, das macht sinn... danke :)

Deine Dozentin konnte die Antwort nicht durchgehen lassen. Die Frage war: Wo greift der Staat ein? in dem Beispiel "marktbeherrschende Stellung" muss er eingreifen, weil es ein Kartellgesetz gibt (u.a.). Einen Höchstpreis könnte der Staat festlegen (er liegt unter dem Marktpreis, schützt also den Verbraucher) Aber es gibt einen solchen für Lebensmittel nicht und es gibt auch keine Pflicht, einen solchen Preis festzulegen. In meinem bisherigen langen Leben habe ich erlebt, dass bei uns für Butter so etwas wie ein Mindestpreis festgelegt wurde, er lag über dem Preis, der sich am Markt bildete. Daraufhin griff unser Staat ein, Butter wurde für uns Verbraucher recht teuer. Ich bin dann als Oberstufenschüler hitchhiking durch Englang gereist und habe mich gewundert, dass dort Deutsche Markenbutter spottbillig verkauft wurde, ich glaube, es war Emslandbutter. D.h. wegen des hohen Preises bei uns wurde kräftig produziert, die Butter konnte nicht abgesetzt werden und wurde , um die Lagerkosten nicht ausufern zu lassen, im Ausland verschleudert - und natürlich wegen der begrenzten Haltbarkeit.

In der Marktwirtschaft werden die Preise durch Angebot und Nachfrage festgelegt. Die Aufgabe des Staates besteht darin, dafür zu sorgen, daß die Marktgesetze auch wirksam werden können (deshalb Verhinderung von Monopolbildung) und nicht darin, die Marktgesetze außer Kraft zu setzen. Wenn es in Einzelfällen tatsächlich soziale Härten gibt, müssen andere Mittel gefunden werden (z.B. Beihilfen als Geld- oder Sachleistungen), die nicht direkt ins Marktgeschehen eingreifen.

Ich kenne mich in Deutschland nicht so gut aus, aber es gibt Länder da wird es festgelegt wie viel der Höchstpreis von Milch,saison Gemüse, Nudeln und andere Basics sein darf!! Die Supermärkte werden verpflichtet bestimmte Produkte die notwendig sind um gesund zu uberleben zu einen bestimmten (niedrigen) Preis der vom Staat festgelegt wird zu verkaufen. Das versucht zu verhindern das die Preise zu hoch sind! (in Entwicklungsländer ist es so, wie gesagt bei Deutschland bin ich mir nicht sicher, glaub eher nicht)

Die Antwortmöglichkeit 2 ist falsch!

Die deutschen Preise für Lebensmittel sind weit weit weit davon entfernt, dass sich jemand unter dem Gesichtspunkt der sozialen Marktwirtschaft darum kümmern sollte, denn sie sind extrem niedrig!

Sie sind niedrig unter der Relation zum Einkommen: Da verpflegen sich die Deutschen so billig wie in kaum einem anderem anderen Land.

Aber selbst absolut sind die Lebensmittel-Preise in Deutschland im Vergleich zu anderen hochentwickelten Staaten extrem niedrig!

Der Staat also das Kartellamt - könnte eingreifen - wenn ein Lebensmittel auf einmal sehr teuer würde - also Preisabsprachen im Raum stehen, davon ist aber keine Rede: Nochmal Lebensmittel sind in Deutschland so billig! Die Konkurrenz der Ketten sorgt daür!

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