Gibt es ein Gewohnheitsrecht, das bei Verkauf einer Eigentumswohnung greift ohne dass Teilungserklärung diese Fläche als Eigentum des Verkäufers definiert?

3 Antworten

Hallo Anonym711,

ich empfehle Dir in diesem Fall einen Rechtsanwalt zu kontaktieren, da es sich hierbei um ein rechtliches Problem handelt und wir ausschließlich auf Vermittlung von Baufinanzierungen spezialisiert sind.

Viele Grüße

Ralf Sindermann
Interhyp AG

... also, da kann wirklich etwas nicht stimmen und es wird auch keine Baugenehmigung/Abgeschlossenheitserklärung geben, fürchte ich, Somit Schwarzbau mit Aufforderung zum Rückbau, so jedenfallls meine Glaskugel. Viel Glück.

Gewohnheitsrecht gibt es in einigen Ehen , sonst nicht . Steht die Dachterrasse in ihrem Kaufvertrag ?

Nein, die Dachterrasse nicht, es geht auch nur um den Treppenaufgang. Sollte dieser einer Reparatur bedürfen oder ähnliches, müssten wir im EG die Kosten mittragen obwohl nur genutzt vom neuen Eigentümer des 1. OG, da die Treppe und Fläche eigentlich Gemeinschaftseigentum ist.

@Anonym711

Ohne genaue Kenntnis des Wortlautes der TE und ggf. einer Zustimmung, kann nichts "definitives" mitgeteilt werden.

Ohne Eintrag in das Grundbuch (also das die TE geändert wurde) - gehen Zusagen des derzeitigen Eigentümers nicht auf einen Erwerber über.

Sie haben ggf. gute Chancen einen Rückbau gegen einen Erwerber zu fordern. Aber es gibt auf beiden Seiten ggf. Fachstricke und gute Argumente. Der mit dem besseren Anwalt gewinnt, im Fall der Fälle.

Sie sollten die jetztige Eigentümern ggf. mit Einschreiben/Rückschein in Kenntnis setzen, dass die damalige Zustimmung nur für Sie galt und keinesfalls auf einen Erwerber übergeben wird. Einen pot. Käufer habe Sie darauf hinzuweisen.

Macht Sie das nicht, dann könnte der Erwerber ggf. auch gegen die derzeitige Eigentümerin vorgehen.

Aber warum störte das bei der jetztigen Eigentümerin nicht? Und bei einem Neuwerber schon?

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